Doppelspieltag in Bayern zwischen Himmel und Hölle
Mit viel Energie und hoher Konzentration starteten wir in den ersten Satz unseres Doppelspielwochenendes. Dabei fanden wir gegen Rosenheim sofort gut ins Spiel. Druckvolle Aufschläge und konsequente Angriffe ermöglichten es uns, früh einen kleinen Vorsprung herauszuspielen. Im weiteren Verlauf schlichen sich jedoch vermehrt Aufschlag- sowie Aufstellungsfehler ein, wodurch Rosenheim gegen Ende des Satzes wieder herankam. In einer nervenaufreibenden Schlussphase fanden wir schließlich zu unserer Konsequenz im Angriff zurück, behielten die nötige Ruhe und entschieden den hart umkämpften Satz mit 31:29 für uns.
In den folgenden beiden Sätzen präsentierten wir uns deutlich stabiler. Erneut gelang uns das frühe Absetzen, dieses Mal jedoch ohne den Gegner nochmals entscheidend herankommen zu lassen. Eine starke Blockarbeit sowie eine überragende Abwehrleistung bildeten die Grundlage dafür, den Vorsprung konstant zu halten und Schritt für Schritt auszubauen. Mit viel Druck im Angriff sicherten wir uns den zweiten Satz mit 25:21.
Im dritten Satz spielten wir unsere Stärken dann konsequent aus. Die Abstimmung auf dem Feld stimmte, die Defensive arbeitete nahezu fehlerfrei und auch im Angriff agierten wir variabel und entschlossen. So konnten wir den Satz deutlich mit 25:15 für uns entscheiden und das Spiel souverän mit 3:0 gewinnen.
Nach der starken Teamleistung hieß es anschließend regenerieren, Kräfte sammeln und schnell ins Hotel. Denn schon am nächsten Tag wartete das zweite Spiel des Wochenendes, für das wir wieder voll fokussiert und fit sein wollten.
Am zweiten Spieltag des Wochenendes wartete mit den Roten Raben Vilsbiburg ein starker Gegner. Hochmotiviert und mit viel Energie starteten wir in den ersten Satz. Druckvolle Angriffe, ein stabiler Aufschlag und eine konzentrierte Teamleistung ermöglichten es uns, die Gegnerinnen früh unter Druck zu setzen. Durch konsequentes Auftreten in allen Bereichen konnten wir uns absetzen und den Durchgang verdient mit 25:18 für uns entscheiden.
Im zweiten Satz fanden die Gastgeberinnen jedoch deutlich besser ins Spiel. Während Vilsbiburg zunehmend an Sicherheit gewann, gelang es uns nicht mehr, den gleichen Druck wie zuvor aufzubauen. Kleine Ungenauigkeiten im eigenen Spiel nutzten die Gegnerinnen konsequent aus, sodass der Satz mit 25:19 an Vilsbiburg ging.
Mit neuem Fokus wollten wir im dritten Durchgang die Oberhand zurückerlangen. Mit Erfolg (25:19)! Grundlage dafür war eine stabile Annahme sowie eine klare und andauernde Kommunikation auf dem Feld. Diese Sicherheit übertrug sich auf unser gesamtes Spiel. Die Angriffe wurden mutiger und die Aktionen konsequenter.
Im vierten Satz hieß es dann, das Spiel endgültig für uns zu entscheiden. Leider gelang es uns nicht, die Konsequenz und den Mut im Angriff aus dem vorherigen Satz mitzunehmen. Die Gegnerinnen verteidigten stark, verlängerten viele Ballwechsel und erkämpften sich schließlich knapp mit 25:23 den Satzausgleich.
Also musste der Tiebreak entscheiden. Noch einmal alles geben! Mit großem Einsatz kämpften wir uns Punkt für Punkt durch den entscheidenden Satz und konnten uns sogar einen Matchball erspielen. Doch in den entscheidenden Momenten fehlten uns der letzte Mut und die nötige Konzentration, sodass wir das Spiel letztlich aus der Hand geben mussten und lediglich einen Punkt aus der Partie mitnehmen konnten (15:17). Glückwunsch an die Roten Raben, die toll verteidigt haben und in den entscheidenden Spielsituationen ruhiger und durchschlagskräftiger agierten.
Nun heißt es schnell regenerieren, neue Energie sammeln und den Fokus nach vorne richten. Am kommenden Wochenende wartet bereits die nächste Aufgabe gegen Dresden und dort wollen wir wieder mit voller Stärke angreifen.