Drittligafrauen der L.E. Volleys wechseln zu den Neuseenland-Volleys

Drittligafrauen der L.E. Volleys wechseln zu den Neuseenland-Volleys

 

Leipzig, 30. April 2026 – Die L.E. Volleys und die Neuseenland-Volleys Markkleeberg gehen gemeinsam einen neuen Weg: Das Frauenteam der 3. Liga Ost wechselt zur kommenden Saison mitsamt seinem Spielrecht zu den Neuseenland-Volleys.

Für die L.E. Volleys ist dieser Schritt Ausdruck einer klaren strategischen Fokussierung: Die vorhandenen Ressourcen sollen künftig gezielt in die Nachwuchsentwicklung fließen – in Ausbildung, individuelle Betreuung und den nachhaltigen Aufbau junger Spielerinnen und Spieler. Im männlichen Bereich steht dabei der gezielte Übergang in den Spitzensport im Mittelpunkt. Für den weiblichen Spitzensport sehen die L.E. Volleys Markkleeberg als idealen Standort: Die Neuseenland-Volleys spielen in der 2. Bundesliga Pro und bieten dem Damenbereich genau das Umfeld, das er verdient.

„Diese Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen – der Damenbereich ist seit vielen Jahren ein wichtiger Teil unseres Vereins und wir schätzen die geleistete Arbeit sehr“, erklärt Thomas Nicklisch, Vorstand der L.E. Volleys. „Gleichzeitig sind wir überzeugt, dass dieser Weg für alle Beteiligten der richtige ist. Die Spielerinnen finden bei den Neuseenland-Volleys ein ambitioniertes Umfeld mit klarer Perspektive im Bundesligabereich – und wir können uns mit voller Kraft auf die Nachwuchsarbeit und den männlichen Spitzensport konzentrieren. Dass wir dabei dem Wunsch der Mannschaft folgen konnten, freut uns besonders.“

Die Neuseenland-Volleys Markkleeberg sind mit ihrer ersten Mannschaft in der 2. Volleyball-Bundesliga Pro sowie mit ihrer zweiten Mannschaft in der Regionalliga vertreten und schließen mit der Integration des Drittligateams eine wichtige strukturelle Lücke. Die Spielerinnen erhalten künftig eine durchgängige Entwicklungsperspektive von der Jugend bis in den leistungsorientierten Bundesligabereich. In enger Zusammenarbeit mit dem Volleyball-Club Neuseenland entsteht so ein Modell nachhaltiger Talentförderung, das Nachwuchs- und Spitzensport konsequent miteinander verbindet.

Alle beteiligten Vereine sind überzeugt: Das Team wird in seinem neuen Umfeld die besten Voraussetzungen für seine sportliche Weiterentwicklung vorfinden.

 

Thomas Nicklisch                      Thomas Esser
Vorstand L.E. Volleys                Vorstand Volleyballclub Neuseenland

Victoria Mercedes Funk            Andreas Rauschenbach
Vorstand L.E. Volleys                Vorstand Neuseenland-Volleys Markkleeberg

 

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Erfolgreiche Saison und starke Perspektiven: Unsere Jugend im Fokus

Erfolgreiche Saison und starke Perspektiven: Unsere Jugend im Fokus

Die Saison neigt sich dem Ende zu – und unsere Teams können mit Stolz auf die vergangenen Monate zurückblicken. Die ersten Herren haben sich in der 2. Bundesliga mit einem soliden 7. Platz behauptet und damit ihre Wettbewerbsfähigkeit auf hohem Niveau unter Beweis gestellt. Auch die 1. Damen überzeugten in der 3. Liga Ost und beendeten ihre Saison mit einem starken 3. Platz.

Doch von Zurücklehnen kann im Verein keine Rede sein. Während die ersten Mannschaften ihre Spielzeit bereits beendet haben, steht für einen Großteil unserer Nachwuchsteams das absolute Saisonhighlight noch bevor: die Deutschen Meisterschaften.

 

Historischer Erfolg für den männlichen Nachwuchs

Ein besonderes Ausrufezeichen setzt in diesem Jahr erneut unsere männliche Jugend. Alle Teams – mU14, mU16, mU18 und mU20 – haben sich als Regionalmeister für die Deutschen Meisterschaften qualifiziert. Damit gelingt dieser Erfolg bereits im zweiten Jahr in Folge – ein eindrucksvoller Beleg für die kontinuierlich starke und nachhaltige Jugendarbeit im Verein.

Unsere U14 startete als Bezirksmeister in die Sachsenmeisterschaft und krönte sich dort souverän zum Sachsenmeister. Auch auf Regionalebene ließ das Team nichts anbrennen und sicherte sich den Titel. Ohne einen einzigen Satzverlust qualifizierte sich die Mannschaft rund ums Trainerteam von Jens Linkerhand, André Hein und Rick Preußler eindrucksvoll für die Deutschen Meisterschaften in Dachau am 16 und 17. Mai.

Die mU16 von Tim Erdmann und Thomas Bauch ging als gesetztes Team in die Sachsenmeisterschaft und wurde ihrer Favoritenrolle mehr als gerecht. Nach dem Gewinn der Sachsenmeisterschaft folgte auch der Titel auf Regionalebene – ebenfalls ohne Satzverlust. Die verdiente Belohnung ist die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften in Dresden dieses Wochenende am 25. und 26. April.

Auch die mU18 zeigte eine beeindruckende Leistung. Als gesetzte Mannschaft startete sie in die Sachsenmeisterschaft und sicherte sich souverän den Titel. Mit nur einem abgegebenen Satz auf dem Weg zum Regionalmeister qualifizierte sich das Team für die Deutschen Meisterschaften in Amberg am 16. und 17. Mai.

Die mU20 komplettiert das starke Gesamtbild. Ebenfalls gesetzt für die Sachsenmeisterschaft, holte sich das Team den Titel und wurde anschließend Regionalmeister. Damit ist auch die Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften in Saarbrücken am 09. und 10. Mai gelungen.

Sowohl die mU18 als auch die mU20 werden durch Pertti Schkrock und Felix Urban gefördert und geformt. 

Ein weiterer Beleg für die herausragende Nachwuchsarbeit des Trainergespanns ist die individuelle Entwicklung unserer Talente: Mehrere Spieler aus dem Jugendbereich konnten in dieser Saison bereits wertvolle Einsatzzeiten in der eigenen 1. Herrenmannschaft in der 2. Bundesliga sammeln und sich dort auf hohem Niveau beweisen. Darüber hinaus wurden Jakob Bärwinkel und Oskar Hüther an die Bundesstützpunkte in Frankfurt und Berlin abgegeben, um dort ihre sportliche Entwicklung weiter voranzutreiben. Besonders hervorzuheben ist außerdem mU20-Kapitän und Zuspieler Julius Roscher, der mit einem Doppelspielrecht ausgestattet erste Erfahrungen der 1. Liga sammeln konnte und zur kommenden Saison zum VCO Berlin wechselt – ein beeindruckender Schritt und eine Bestätigung für die Qualität ihrer Ausbildung.

Nachwuchs überzeugt in der Breite

Leider nicht ganz geschafft haben es unsere U16- und U18-Damen unter der Leitung von Lea Geistlinger und Jens Helbing. Nur knapp hinter den Leistungszentren aus Dresden und Erfurt, verdient der dritte Platz dennoch allerhöchsten Respekt.

Auch bei unseren Jüngsten stehen die Landesmeisterschaften an und auch hier sind unsere U12 und U13 Mannschaften aussichtsreich am Start.

 

Ein Verein, eine Richtung

Diese beeindruckenden Ergebnisse zeigen deutlich: Die Entwicklung im Nachwuchsbereich stimmt. Die konsequente Arbeit der Trainerteams, das Engagement der Spieler und die Unterstützung der Eltern und Mitglieder des gesamten Vereins zahlen sich aus und verdienen höchsten Dank und Anerkennung.

Während die Erwachsenenmannschaften eine erfolgreiche Saison abgeschlossen haben, trägt die Jugend die positive Entwicklung weiter – und sorgt dafür, dass auch in Zukunft mit unserem Verein zu rechnen ist.

Wir wünschen dafür allen noch im Wettkampfbetrieb stehenden Trainerinnen und Trainern viel Spaß und Freude bei der Vorbereitung auf die Meisterschaften, bei den Turnieren ein glückliches Händchen beim Coachen und natürlich maximalen Erfolg!

 

Fotos: Lucie Schubert

 

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Starker Start, bitteres Ende – emplify volleys unterliegen knapp im Tiebreak

Starker Start, bitteres Ende - emplify volleys unterliegen knapp im Tiebreak

Die emplify volleys leipzig müssen sich am vorletzten Spieltag trotz starkem Beginn dem TSV Eibelstadt knapp mit 2:3 (25:11, 18:25, 21:25, 25:20, 12:15) geschlagen geben.
Leipzig erwischte einen perfekten Start in die Partie. Mit viel Druck im Aufschlag, stabiler Annahme und vor allem konsequenten Angriffen setzte das Team den Gegner früh unter Druck. Somit entschied Leipzig den ersten Satz souverän mit 25:11 für sich.
Im zweiten Satz fand Eibelstadt besser ins Spiel und stellte sich zunehmend besser auf das Leipziger Angriffsspiel ein. Trotz weiterhin starker Offensivaktionen schlichen sich kleinere Unkonzentriertheiten ein, sodass der Satz mit 18:25 abgegeben werden musste.
Auch im dritten Durchgang blieb es umkämpft, doch erneut hatte Eibelstadt in den entscheidenden Momenten die besseren Lösungen. Leipzig hielt lange dagegen, musste den Satz jedoch knapp mit 21:25 abgeben.
Die emplify volleys zeigten jedoch Moral und kämpften sich im vierten Satz eindrucksvoll zurück. Mit viel Einsatz, starken Angriffen und mehr Stabilität sicherte sich Leipzig den Satz verdient mit 25:20 und erzwang den Tiebreak.
Der fünfte Satz begann aus Leipziger Sicht schwierig, doch das Team kämpfte sich noch einmal stark heran und hielt die Partie bis zum Schluss offen. Am Ende reichte es jedoch knapp nicht – Eibelstadt entschied den Tiebreak mit 15:12 für sich.
Trotz der Niederlage nehmen die emplify volleys leipzig einen Punkt mit. Gleichzeitig ist sich das Team bewusst, dass viel mehr möglich gewesen wäre – die positiven Phasen im Spiel haben klar gezeigt, dass die Mannschaft deutlich besser spielen kann, als sie es über weite Strecken des Spieles gegen den Tabellenletzten getan hat. Am letzten Spieltag trifft das Team auf die Meistermannschaft aus Erfurt.

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STARKER BEGINN REICHT NICHT ZUM SIEG

STARKER BEGINN REICHT NICHT ZUM SIEG

Für die Gäste aus Grafing begann mit dem Auswärtsspiel in Leipzig ein intensives Volleyballwochenende. Am Samstagabend gastierten sie zunächst bei den L.E. Volleys, bevor es am Sonntag direkt weiter nach Eltmann ging. Die Leipziger wollten die Partie vor heimischem Publikum nutzen, um wichtige Punkte zu sammeln – und starteten mit viel Energie in das Duell der 2. Bundesliga Süd.

Schon vor Spielbeginn gab es allerdings auch erfreuliche Nachrichten aus dem Leipziger Nachwuchsbereich: Die vier Jugendspieler Julius Roscher, Mattheo Gladitz, Jonas Pommerenke und Lukas Pollok haben sich mit ihrem Team des Sportgymnasiums im Wettbewerb Jugend trainiert für Olympia für die Schulweltmeisterschaften qualifiziert. Das Turnier findet in der letzten Schulwoche im fernen China statt. Da diese Reise jedoch mit erheblichen Kosten verbunden ist, hoffen die jungen Volleyballer auf Spenden, um ihren Traum von der Teilnahme an diesem internationalen Wettbewerb verwirklichen zu können.

Leipzig arbeitet sich in die Partie – starker erster Satz

Leipzigs Trainer Jan Pretscheck setzte zu Beginn auf eine kleine Überraschung: Jugendspieler Lukas Pollok, der bislang nur wenige Einsätze verzeichnen konnte, stand als Libero direkt in der Startaufstellung.

Der Start ins Spiel verlief zunächst etwas holprig. Beide Teams tasteten sich ab und suchten ihren Rhythmus. Grafing lag über weite Strecken des ersten Satzes knapp vorne, doch Leipzig blieb dran. Mit zunehmender Spieldauer gewann das Heimteam an Sicherheit und auch das Publikum in der Halle wurde immer lauter.

Ein scharfes Auge von Rene Menzel, eine starke Blockarbeit am Netz und präzise Angriffsvorbereitung im Zuspiel durch Julius Roscher sorgten dafür, dass Leipzig zunehmend Druck aufbauen konnte. Beim Stand von 20:17 für die Gastgeber sah sich Grafings Trainer Heiko Roth bereits zum zweiten Mal gezwungen, eine Auszeit zu nehmen.

Doch Leipzig ließ sich nicht mehr aus dem Konzept bringen und brachte den Satz schließlich mit 25:21 nach 23 Minuten souverän ins Ziel.

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Grafing gleicht aus – Petrusic übernimmt Verantwortung

Der zweite Durchgang begann aus Leipziger Sicht zunächst so, wie der erste geendet hatte. Doch auch Grafing zeigte weiterhin seine Qualität. Trotz vieler guter Ballwechsel liefen die Gastgeber meist ein bis zwei Punkte hinterher.

Beide Teams präsentierten sich besonders im Block stark. Für gute Stimmung auf Leipziger Seite sorgte zudem Frithjof Neef, der nach seiner Verletzung aus dem Hinspiel noch nicht vollständig fit ist und deshalb an diesem Abend als Co-Trainer auf der Bank fungierte – und dort reichlich Energie und gute Laune ins Team brachte.

Diese Energie zahlte sich kurzzeitig aus: Beim 11:10 gingen die L.E. Volleys erstmals in diesem Satz in Führung. Grafings Trainer Roth reagierte prompt und nahm nach einem weiteren Punkt eine Auszeit.

In der Folge suchten die Gäste immer wieder ihren Diagonalangreifer Juro Petrusic, der mit druckvollen Angriffen regelmäßig Punkte erzielte. Gleichzeitig schlichen sich auf Leipziger Seite zunehmend Eigenfehler ein. Grafing nutzte diese Phase konsequent und zog wieder vorbei. Auch eine Leipziger Auszeit beim 13:15 brachte zunächst nicht die gewünschte Wende.

Trainer Pretscheck versuchte weitere Impulse zu setzen – unter anderem mit Jannik Koßmann als Blockverstärkung und einem Wechsel auf den aufschlagstarken Johannes Deutloff für Mittelblocker Felix Lesche. Doch trotz eines letzten erfolgreichen Ballwechsels entschieden die Gäste den Satz schließlich mit 25:22 für sich.

Stimmen zur Pause: „Die kleinen Punkte fehlen“

In der zehnminütigen Satzpause stellte sich Teammanager Axel Roscher den Fragen unseres Kommentators Kenny und zeigte sich enttäuscht über den verlorenen zweiten Satz. Für die kommenden Durchgänge wünsche er sich wieder mehr von der Konsequenz und Struktur aus dem ersten Satz.

Roscher erklärte außerdem, dass die Mannschaft vor jedem Spiel ein ausführliches schriftliches Briefing erhält, in dem unter anderem analysiert wird, wer beim Gegner die Hauptangreifer sind, wohin besonders effektiv aufgeschlagen werden kann und wie das Blockspiel angepasst werden sollte.

Besonders hob er den starken Libero der Gäste sowie den gefährlichen Diagonalangreifer hervor, den Leipzig besser kontrollieren müsse. „Alles, was nicht konsequent gegen Grafing gespielt wird, bekommen wir wieder um die Ohren“, erklärte Roscher.

Teammanager Axel Roscher im Interview mit Kommentator Kenny
Teammanager Axel Roscher im Interview mit Kommentator Kenny

Mit Blick auf die Saison betonte er, dass das Ziel sei, positiv aus der Spielzeit herauszugehen, nicht zuletzt für die Fans und für die Moral der Mannschaft. Dabei wolle man bewusst auf unnötige Experimente verzichten.

Die Saison sei zudem von einigen Schwierigkeiten geprägt gewesen. Neben erwarteten Herausforderungen – besonders in Auswärtsspielen – kamen auch Verletzungen von René Menzel, Jannik Koßmann und Frithjof Neef hinzu. Dafür sei die bisherige Bilanz dennoch solide, besonders angesichts der gewonnenen Spiele im Januar und Februar.

Oft hätten allerdings nur wenige Punkte zum Satz- oder Spielgewinn gefehlt – Punkte, die sich letztlich auch in der Tabelle bemerkbar machen. Gerade bei einer jungen Mannschaft seien Eigenfehler Teil des Lernprozesses. Aufschlagfehler, Netzberührungen oder Abstimmungsprobleme gehörten dazu, wenn Spieler noch Erfahrung sammeln. Zudem habe Leipzig häufig keinen konstanten Stamm-Sechser stellen können, während eingespielte Teams wie Dresden hier klare Vorteile hätten.

Spannung bis zum Schluss – Grafing dreht den dritten Satz

Der dritte Satz begann erneut auf Augenhöhe. Diesmal gelang es den L.E. Volleys sogar, sich leicht abzusetzen. Die Zuschauer in der Halle honorierten das mit lautstarker Unterstützung, während auch die Leipziger Bank weiter Stimmung machte.

Doch Grafing blieb hartnäckig und kämpfte sich Schritt für Schritt zurück. Beim 14:13 nahm Trainer Pretscheck vorsorglich seine erste Auszeit, doch die Wirkung blieb nur kurz bestehen.

In der Folge schlichen sich kleine Konzentrationsfehler ein. Bälle rutschten durch die Annahme oder landeten beim Angriff im Netz. Beim 18:19 reagierte Pretscheck mit seiner zweiten Auszeit.

Die Crunchtime war erreicht und die Spannung in der Halle greifbar. Am Ende waren es jedoch genau diese zuvor im Interview erwähnten kleinen Fehler – ein Angriffsfehler im Netz oder eine unklare Absprache in der Annahme – die Leipzig die entscheidenden Punkte kosteten. Grafing nutzte diese Chancen konsequent und gewann den dritten Satz mit 25:23.

Grafing zieht davon – Leipzig findet keine Antwort mehr

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Mit dem Satzgewinn im Rücken wollten die Grafinger nun auch die restlichen Punkte sichern. Bei Leipzig stand erneut Mattheo Gladitz auf dem Feld, doch der Start in den vierten Satz gehörte den Gästen. Sie setzten sich früh ab und wirkten nun in vielen Aktionen einen Tick konsequenter.

Auffällig ruhig wirkte in dieser Phase Yannick Siebeck, der sichtbar angespannt war. Grafing verteidigte inzwischen nahezu jeden Ball und ließ Leipzig nur wenige einfache Punkte.

Trainer Pretscheck reagierte mit einem Zuspielerwechsel auf Johannes Deutloff und nahm beim 3:8 eine weitere Auszeit. Das Leipziger Publikum unterstützte sein Team weiterhin lautstark – die Trommeln hallten durch die gesamte Halle.

Ein spektakulärer Moment folgte, als Siebeck einen Ball mit einer Pancake-Rettung im Spiel hielt und der eingewechselte Moede anschließend einen Hinterfeldangriff erfolgreich abschloss. Kurz darauf setzte Deutloff jedoch frustriert einen Ball gegen die Hallenwand.

Dieser Moment schien Siebeck wachzurütteln: Sein nächster Angriff schlug mit voller Wucht im gegnerischen Feld ein und brachte sichtbar Emotionen zurück ins Team. Doch der Rückstand war inzwischen deutlich.

Leipzig setzte im Angriff immer wieder auf Siebeck, doch Grafing hatte sich darauf eingestellt und blockte viele Versuche erfolgreich. Beim 14:19 nahm Pretscheck seine vermutlich letzte Auszeit des Spiels.

Die Gäste spielten ihre Führung anschließend souverän herunter. Kurz vor Schluss sah Siebeck nach einer Frustreaktion noch eine gelbe Karte. Mit sieben Satzbällen ging Grafing in die Schlussphase und verwandelte direkt den ersten zum 25:16.

MVP-Auszeichnungen und Blick auf das Saisonfinale

Nach 97 Minuten Spielzeit und vor 217 Zuschauerinnen und Zuschauern mussten sich die L.E. Volleys dem TSV Grafing mit 1:3 (25:21, 22:25, 23:25, 16:25) geschlagen geben.

Die MVP-Auszeichnungen gingen an den Leipziger Mittelblocker Julian David (Silber) sowie an Grafings Diagonalangreifer Juro Petrusic (Gold).

Für die Leipziger steht nun noch ein letzter Auftritt in dieser Saison an: Am Samstag, den 21. März, um 19 Uhr empfangen die L.E. Volleys in der Brüderhalle den TSV Mimmenhausen zum abschließenden Heimspiel der Spielzeit.

 

Beitrags- und Titelfotos: @Miri.trx

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Spitzenspiel ohne Happy End

Spitzenspiel ohne Happy End

Am vergangenen Samstag kam es zum Spitzenspiel beim Dresdner SSV.
Ein wegweisendes Spiel um die Meisterschaft, doch leider konnten wir unser Potenzial vor den zahlreichen Zuschauern und mitgereisten Fans an diesem Tag nicht abrufen.

Der erste Satz war geprägt von Aufschlag- und Annahmefehlern, was es Dresden leicht machte den Spielrhythmus zu finden. Dennoch gestaltete sich der Satz ausgeglichen. (25:22)
In Durchgang zwei zeigte sich ein ähnliches Bild, doch diesmal umgekehrt. Unsere Aufschläge und Angriffe waren nun deutlich überzeugter und wir konnten schon zeitig eine klare Satzführung erkämpfen, welche wir nicht mehr aus der Hand gaben. (16:25)
Die Dresdnerinnen ließen sich dadurch aber nicht aus der Ruhe bringen und zeigten ab Satz drei ihre ganze Klasse.
Zu viele eigene Fehler und zu wenig Durchschlagskraft im Angriff auf unserer Seite waren neben den taktisch sehr gut eingestellten Gegnerinnen ausschlaggebende Punkte für die am Ende doch deutliche Niederlage. Wir fanden kaum noch Mittel zur Gegenwehr und mussten uns nach den Sätzen drei und vier (17:25; 17:25) endgültig 1:3 geschlagen geben.
MVP wird an diesem Tag unsere #18 Emma.

Es bleiben nun zwei Spiele gegen Eibelstadt und Erfurt, um die Saison nach den zuletzt verlorenen Spielen noch zu einem versöhnlichen Abschluss zu bringen.

Foto: @lochi_sportfotos

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Herz gezeigt – am Block gescheiteRT

Herz gezeigt – am Block gescheitert

In der 2. Volleyball Bundesliga Süd der Männer empfingen die L.E. Volleys den TV Rottenburg – allerdings nicht wie gewohnt in der Brüderhalle. Aufgrund der parallel stattfindenden Deutschen Meisterschaften der U18-Judoka wich man in die benachbarte Leplay-Halle aus. Vor knapp 200 Zuschauer:innen entwickelte sich dort eine intensive und phasenweise hochklassige Partie, die die Gäste aus Baden-Württemberg am Ende mit 3:1 (25:21, 22:25, 25:16, 25:23) für sich entschieden.

 

Blockstarke Gäste mit langem Atem

Der erste Satz begann ausgeglichen. Rottenburg eröffnete mit dem Aufschlag, ohne dass sich in den ersten Ballwechseln eine klare Dominanz abzeichnete. Leipzig startete ordentlich, hatte jedoch noch Abstimmungsprobleme und scheiterte mehrfach am hohen Doppelblock der Gäste. Trotz ihrer Überlegenheit im Block- und Zweikampfverhalten schlichen sich bei Rottenburg immer wieder vermeidbare Fehler ein. Beim Stand von 11:11 nach rund zehn Minuten nahm Rottenburgs Trainer Jan Scheuermann seine erste Auszeit – zunächst ohne durchschlagenden Effekt, denn Leipzig ging kurz darauf wieder in Führung.

Beide Teams agierten weiterhin auf Augenhöhe. Als sich Rottenburg leicht abzusetzen drohte, reagierte Leipzigs Coach Jan Pretscheck mit seiner ersten Auszeit. Die Gäste ließen sich davon jedoch nicht beeindrucken, hielten den Aufschlagdruck hoch und punkteten konsequent weiter. Auch der Wechsel von Mattheo Gladitz auf Paul Lohrisch brachte zunächst nicht die erhoffte Wende. Dass Leipzig den Anschluss nicht komplett verlor, lag auch an einzelnen Aufschlagfehlern der Rottenburger. Beim 19:23 zog Pretscheck seine zweite Auszeit, die sich mit einem folgenden Servicefehler der Gäste zumindest kurzfristig auszahlte. Dennoch ging der Satz mit 25:21 an Rottenburg.

 

Leipzigs Antwort mit Geduld und Mut

Im zweiten Durchgang änderten die Gäste personell nichts, Leipzig setzte dagegen verstärkt auf Erfahrung: Paul Lohrisch rückte in die Startformation und eröffnete den Satz. Die Hausherren wirkten nun gefestigter, reduzierten ihre Fehlerquote und hielten konstant eine knappe Führung von ein bis zwei Punkten. Rottenburg überzeugte weiterhin mit starker Feldabwehr und brandgefährlichem Mittelangriff, doch auch Leipzig setzte Akzente über die Mitte – insbesondere durch die Kombination Johannes Deutloff und Lennard Rosmy.

Ein Aufschlag-Ass von Paul Lohrisch zum 11:8 zwang Scheuermann früh zur Auszeit, um eine mögliche Serie zu unterbrechen. Zwar blieb die große Aufschlagserie aus, doch Leipzig behauptete seine Führung. Nach einem druckvollen Service von Yannick Siebeck und einem sehenswerten Hinterfeldangriff von Cedrik Moede stand es 17:14, woraufhin Rottenburg erneut eine Auszeit nahm.

Die L.E. Volleys blieben souverän, hielten den Drei-Punkte-Vorsprung und zeigten sich nervenstark. Trotz beeindruckender Defensive der Gäste nutzte Leipzig schließlich seinen fünften Satzball: Ein cleverer „Marktplatzleger“ von Paul Lohrisch besiegelte das 25:22 und den 1:1-Satzausgleich.

Rottenburg schaltet einen Gang höher

Nach der zehnminütigen Pause kehrten beide Teams unverändert aufs Feld zurück – mental jedoch mit Vorteilen für Rottenburg. Die Gäste schalteten einen Gang höher, dominierten weiterhin in der Abwehr und gingen schnell mit 6:1 in Führung. Leipzig sah sich früh zur Auszeit gezwungen.

Die Annahme wackelte nun, während der Rottenburger Block weiterhin stabil stand. Auch ein Zuspielerwechsel auf den 17-jährigen Julius Roscher brachte nicht die gewünschte Wende. Beim 6:13 folgte die zweite Leipziger Auszeit.

Die Hausherren kämpften, fanden jedoch kaum ein Mittel gegen den massiven Block der Gäste. Selbst gut vorbereitete Angriffe wurden immer wieder entschärft. Mit neun Satzbällen im Rücken ließ sich der TV Rottenburg den Durchgang nicht mehr nehmen und entschied ihn deutlich mit 25:16 für sich – mit der 2:1-Satzführung als logische Konsequenz.

 

Dramatische Crunchtime mit besserem Ende für die Gäste

Im vierten Satz gestaltete sich das Geschehen zunächst wieder ausgeglichener. Dennoch setzte sich Rottenburg leicht ab, da Leipzig in entscheidenden Nuancen die letzte Präzision fehlte. Die Stimmung in der Halle blieb trotz Hallen-DJ und Gästetrommel vergleichsweise ruhig.

Leipzigs emotionaler Antreiber Yannick Siebeck stemmte sich mit viel Körpersprache gegen den Rückstand und hielt sein Team im Spiel. In der Crunchtime wurde es nochmals spannend: Rottenburg erspielte sich drei Matchbälle, von denen Leipzig die ersten beiden abwehrte.

Vor dem entscheidenden Ballwechsel nahm Scheuermann eine letzte Auszeit, um Siebeck aus dem Aufschlagrhythmus zu bringen – mit Erfolg. Nach insgesamt rund anderthalb Stunden verwandelten die Gäste ihren dritten Matchball zum 25:23 und sicherten sich drei Punkte für die Heimreise in den Südwesten.

 Bei der MVP-Ehrung erhielt Leipzigs Libero Rene Menzel die Silbermedaille, während Rottenburgs Diagonalangreifer Niklas Lichtenauer bereits seine achte Gold-Medaille in dieser Saison überreicht bekam.

Trotz der Niederlage müssen sich die L.E. Volleys nicht verstecken. Über weite Strecken boten sie dem favorisierten Gegner Paroli, scheiterten letztlich jedoch an der phänomenalen Abwehr- und Blockarbeit der Gäste. Mit weiterhin 32 Punkten verbleibt das Team von Trainer Pretscheck auf Rang sieben zwischen dem TSV Grafing und den BadenVolleys II. Letztere sind am kommenden Samstag der Gegner im letzten Auswärtsspiel der Saison – bis dahin gilt es, die Partie abzuhaken und den Blick nach vorne zu richten.

 

Beitrags- und Titelfotos: @i_Sebby

 

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Jan Pretscheck bleibt Trainer der L.E. Volleys in der 2. Bundesliga 

Jan Pretscheck bleibt Trainer der L.E. Volleys in der 2. Bundesliga 

Die L.E. Volleys setzen weiterhin auf Kontinuität an der Seitenlinie: Trainer Jan Pretscheck hat seinen Vertrag verlängert! 🏐

Jan gelingt es Jahr für Jahr, junge Talente ins Team einzubauen und sie sportlich auf das nächste Level zu bringen. Trotz der vielen Verletzungen in dieser Saison, die Einsätze in Bestbesetzung kaum möglich machten, wird die Mannschaft die Saison auf einem soliden Platz im Tabellenmittelfeld abschließen. Mehr war unter diesen Umständen einfach nicht drin – aber die Entwicklung stimmt.

Und so geht’s weiter 👇
Der Verein setzt weiterhin auf die kontinuierliche Entwicklung der Mannschaft sowie den schrittweisen Ausbau professioneller Strukturen. Mittelfristiges Ziel bleibt die Qualifikation für die Playoffs in der 2. Bundesliga.

Wir freuen uns auf die nächsten gemeinsamen Schritte mit Jan!

Titelbild: @i_Sebby

Beitragsbild: @marcus_holland_photography

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Doppelspieltag in Bayern zwischen Himmel und Hölle

Doppelspieltag in Bayern zwischen Himmel und Hölle

Mit viel Energie und hoher Konzentration starteten wir in den ersten Satz unseres Doppelspielwochenendes. Dabei fanden wir gegen Rosenheim sofort gut ins Spiel. Druckvolle Aufschläge und konsequente Angriffe ermöglichten es uns, früh einen kleinen Vorsprung herauszuspielen. Im weiteren Verlauf schlichen sich jedoch vermehrt Aufschlag- sowie Aufstellungsfehler ein, wodurch Rosenheim gegen Ende des Satzes wieder herankam. In einer nervenaufreibenden Schlussphase fanden wir schließlich zu unserer Konsequenz im Angriff zurück, behielten die nötige Ruhe und entschieden den hart umkämpften Satz mit 31:29 für uns.
In den folgenden beiden Sätzen präsentierten wir uns deutlich stabiler. Erneut gelang uns das frühe Absetzen, dieses Mal jedoch ohne den Gegner nochmals entscheidend herankommen zu lassen. Eine starke Blockarbeit sowie eine überragende Abwehrleistung bildeten die Grundlage dafür, den Vorsprung konstant zu halten und Schritt für Schritt auszubauen. Mit viel Druck im Angriff sicherten wir uns den zweiten Satz mit 25:21.
Im dritten Satz spielten wir unsere Stärken dann konsequent aus. Die Abstimmung auf dem Feld stimmte, die Defensive arbeitete nahezu fehlerfrei und auch im Angriff agierten wir variabel und entschlossen. So konnten wir den Satz deutlich mit 25:15 für uns entscheiden und das Spiel souverän mit 3:0 gewinnen.
Nach der starken Teamleistung hieß es anschließend regenerieren, Kräfte sammeln und schnell ins Hotel. Denn schon am nächsten Tag wartete das zweite Spiel des Wochenendes, für das wir wieder voll fokussiert und fit sein wollten.

Am zweiten Spieltag des Wochenendes wartete mit den Roten Raben Vilsbiburg ein starker Gegner. Hochmotiviert und mit viel Energie starteten wir in den ersten Satz. Druckvolle Angriffe, ein stabiler Aufschlag und eine konzentrierte Teamleistung ermöglichten es uns, die Gegnerinnen früh unter Druck zu setzen. Durch konsequentes Auftreten in allen Bereichen konnten wir uns absetzen und den Durchgang verdient mit 25:18 für uns entscheiden.
Im zweiten Satz fanden die Gastgeberinnen jedoch deutlich besser ins Spiel. Während Vilsbiburg zunehmend an Sicherheit gewann, gelang es uns nicht mehr, den gleichen Druck wie zuvor aufzubauen. Kleine Ungenauigkeiten im eigenen Spiel nutzten die Gegnerinnen konsequent aus, sodass der Satz mit 25:19 an Vilsbiburg ging.
Mit neuem Fokus wollten wir im dritten Durchgang die Oberhand zurückerlangen. Mit Erfolg (25:19)! Grundlage dafür war eine stabile Annahme sowie eine klare und andauernde Kommunikation auf dem Feld. Diese Sicherheit übertrug sich auf unser gesamtes Spiel. Die Angriffe wurden mutiger und die Aktionen konsequenter.
Im vierten Satz hieß es dann, das Spiel endgültig für uns zu entscheiden. Leider gelang es uns nicht, die Konsequenz und den Mut im Angriff aus dem vorherigen Satz mitzunehmen. Die Gegnerinnen verteidigten stark, verlängerten viele Ballwechsel und erkämpften sich schließlich knapp mit 25:23 den Satzausgleich.
Also musste der Tiebreak entscheiden. Noch einmal alles geben! Mit großem Einsatz kämpften wir uns Punkt für Punkt durch den entscheidenden Satz und konnten uns sogar einen Matchball erspielen. Doch in den entscheidenden Momenten fehlten uns der letzte Mut und die nötige Konzentration, sodass wir das Spiel letztlich aus der Hand geben mussten und lediglich einen Punkt aus der Partie mitnehmen konnten (15:17). Glückwunsch an die Roten Raben, die toll verteidigt haben und in den entscheidenden Spielsituationen ruhiger und durchschlagskräftiger agierten.
Nun heißt es schnell regenerieren, neue Energie sammeln und den Fokus nach vorne richten. Am kommenden Wochenende wartet bereits die nächste Aufgabe gegen Dresden und dort wollen wir wieder mit voller Stärke angreifen.

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L.E. Volleys sichern sich 3 weitere Punkte

L.E. Volleys sichern sich 3 weitere Punkte

Vergangenen Samstag empfingen die 1. Herren der L.E. Volleys in der Brüderhalle die Friedrichshafener Volley YoungStars zum Rückspiel in der 2. Bundesliga Süd.

Traumstart mit jungem Debütanten

Der Auftakt gehörte ganz klar den Hausherren. Besonders erfreulich aus Leipziger Sicht: Jugendspieler Julius Weckebrod stand in der Startaufstellung und feierte damit sein Bundesliga-Debüt. Eine mutige Entscheidung, die sich auszahlen sollte.
Friedrichshafen hatte zu Beginn sichtbar mit Startschwierigkeiten zu kämpfen. Netzberührungen und Overpass-Annahmen auf Seiten der Gäste ermöglichten Leipzig früh eine komfortable Führung – und das zunächst ohne großes eigenes Zutun. Dennoch präsentierten sich die Häfler in der Feldabwehr phasenweise stark, verhinderten einige klare Punktgewinne.
Doch Leipzig blieb konstant in Front. Julius Roscher lenkte mit variablen und präzisen Zuspielen das Spiel seiner Mannschaft und verlieh den Volleys die nötige Stabilität. Mit zunehmender Sicherheit wuchs der Vorsprung kontinuierlich an, ehe der Satz deutlich mit 25:14 an die Gastgeber ging.

Friedrichshafen schlägt zurück

Personell unverändert ging es in Durchgang zwei, doch das Spielgeschehen drehte sich komplett. Friedrichshafen fand nun deutlich besser ins Spiel und stellte vor allem mit einem starken Block gegen Yannick Siebeck die Leipziger Angreifer immer wieder vor Probleme.
Den L.E. Volleys gelang es nicht mehr, die Bälle im gegnerischen Feld unterzubringen. Friedrichshafen übernahm erstmals die Führung und erhöhte insbesondere durch Kylian Wenke im Aufschlag den Druck massiv. Annahmefehler häuften sich auf Leipziger Seite, während die Gäste über die Mitte das Tempo weiter anzogen.
Zum entscheidenden Faktor wurde eine beeindruckende Aufschlagserie von Kylian Wenke. Seine Services leiteten die Wende endgültig ein – selbst eine Auszeit von Leipzigs Trainer Pretscheck konnte den Lauf nicht stoppen. Der Zuspieler der YoungStars setzte ein Ass nach dem anderen, Leipzig bekam keinen Zugriff mehr auf das Spiel. Auch personelle Wechsel brachten keine Stabilität zurück. Nach insgesamt neun druckvollen Aufschlägen landete schließlich einer im Netz – da fehlte beim Stand von 15:21 aus Leipziger Sicht allerdings nicht mehr viel und der Satz ging mit 15:25 hochverdient an die Jungs vom Bodensee.

Leipzig antwortet souverän

Nach der zehnminütigen Pause zeigte sich die Mannschaft von Trainer Pretscheck wieder erholt und deutlich wacher. Zwar blieb die Annahme weiterhin ausbaufähig, doch insgesamt fand Leipzig besser ins Spiel als noch im zweiten Durchgang.
Für eine Wiederholung des dominanten ersten Satzes reichte es zwar nicht, dennoch erspielten sich die Volleys nach und nach eine Führung. Beim Stand von 11:6 aus Leipziger Sicht sah sich Friedrichshafen zur Auszeit gezwungen. Doch der alte Spruch bewahrheitete sich: Nach der Auszeit ist vor der Auszeit. Der Leipziger Vorsprung schmolz, beim 13:12 musste nun auch Pretscheck taktisch eingreifen.
Die Maßnahme zeigte Wirkung. Leipzig stabilisierte sich, baute den Vorsprung erneut aus und zwang Friedrichshafen sechs Ballwechsel später beim 18:13 zur zweiten Auszeit. Ein Doppelwechsel auf Seiten der Gäste brachte nur kurzzeitig neue Impulse. Die Leipziger Angriffe fanden immer wieder ihr Ziel, und nach einem Blockaus entschieden die Hausherren den Satz mit 25:18 für sich.

Nervenstärke in der Crunchtime

Der vierte Durchgang begann aus Leipziger Sicht dankbar: Abschuss, Blockaus und ein Tippfehler der Gäste sorgten für die ersten drei Punkte. Anschließend entwickelte sich ein ausgeglichener Schlagabtausch, bei dem die Punkte auf beiden Seiten eher unspektakulär „hin und her tröpfelten“.
Beim Stand von 11:9 kam es zu einer hitzigen Szene auf Seiten der Friedrichshafener. Sie reklamierten einen vermeintlichen Tusch auf Leipziger Seite – der lautstarke Protest wurde mit einer gelben Karte quittiert. Das Spiel beruhigte sich wieder, beim 15:14 reagierte Leipzig mit einem Doppelwechsel: Johannes Deutloff und Jannik Koßmann sollten frische Energie bringen. Prompt bekamen die Zuschauer einen längeren Ballwechsel zu sehen, den Leipzig für sich entschied.
Trotz der positiven Impulse – und obwohl mit Koßmann die „Sonne der guten Laune“ das Feld betrat – gelang es Leipzig nicht, sich entscheidend abzusetzen. Friedrichshafen blieb stets in Schlagdistanz.
In der Crunchtime übernahm dann Maxim Künitz Verantwortung. Mit kraftvollen Angriffen setzte er ein klares Zeichen und ließ den YoungStarts kaum eine Chance in der Abwehr. Punkt für Punkt führte er sein Team dem Sieg entgegen. Mit 25:22 entschieden die L.E. Volleys schließlich auch Satz vier für sich und rundeten den 3:1-Erfolg ab.

Nach 86 zum Teil intensiven Minuten stand ein verdienter 3:1-Heimsieg für die Leipziger fest. Wie schon im Hinspiel sicherten sich die L.E. Volleys drei wertvolle Punkte gegen die YoungStars vom Bodensee und positionieren sich weiterhin auf Tabellenplatz 7.
Auf Seiten Friedrichshafens wurde Kylian Wenke absolut verdient zum MVP gekürt – insbesondere seine Aufschlagserie im zweiten Satz setzte die Leipziger massiv unter Druck. Bei den L.E. Volleys ging die Auszeichnung an Kapitän und Libero Rene Menzel, der damit das erste Mal Gold in dieser Saison holen konnte.

Auch der Gewinner des Tipp-Spiels von MySportClubs konnte sich wieder über eine von beiden MVP unterschriebene Magnum Falsche Wackerbarth Sekt sowie einen 150€ MediaMarkt-Gutschein freuen.

 

Beitrags- und Titelfoto: @miri.trx

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Fünfsatzerfolg zum Auftakt unserer Auswärts-Duelle

Fünfsatzerfolg zum Auftakt unserer Auswärts-Duelle

Motiviert starteten wir in das Auswärtsspiel am Samstagabend gegen Jena. Der erste Satz gestaltete sich ausgeglichen, war jedoch von zu vielen Eigenfehlern auf unserer Seite, v.a. im Aufschlag, geprägt, sodass wir diesen knapp mit 23:25 abgeben mussten. Im zweiten Satz fanden wir deutlich besser ins Spiel. Mit einem guten Start, reduzierten Eigenfehlern und einem abwechslungsreicheren Spielaufbau konnten wir den Durchgang verdient mit 25:19 für uns entscheiden.

Im dritten Satz gelang es uns leider nicht, an diese Leistung anzuknüpfen. Vor allem fehlte erneut der nötige Druck im Aufschlag, was der Gegner konsequent ausnutzte und den Satz mit 25:20 gewann. Doch im vierten Satz sammelten wir uns noch einmal und griffen wieder die Stärken aus dem zweiten Satz auf. Mit viel Power und hoher Konzentration gelang uns der Satzausgleich durch ein 25:20.

Der entscheidende fünfte Satz war geprägt von großem Einsatz und starkem Siegeswillen. Wir starteten konzentriert, erarbeiteten uns früh einen 6 Punkte-Vorsprung und hielten diesen konstant bis zum Schluss.

Somit gewinnen wir ein spannendes und nervenaufreibendes Auswärtsspiel mit 3:2 und nehmen zwei wichtige Punkte mit nach Hause.

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