Starker Start, bitteres Ende – emplify volleys unterliegen knapp im Tiebreak

Starker Start, bitteres Ende - emplify volleys unterliegen knapp im Tiebreak

Die emplify volleys leipzig müssen sich am vorletzten Spieltag trotz starkem Beginn dem TSV Eibelstadt knapp mit 2:3 (25:11, 18:25, 21:25, 25:20, 12:15) geschlagen geben.
Leipzig erwischte einen perfekten Start in die Partie. Mit viel Druck im Aufschlag, stabiler Annahme und vor allem konsequenten Angriffen setzte das Team den Gegner früh unter Druck. Somit entschied Leipzig den ersten Satz souverän mit 25:11 für sich.
Im zweiten Satz fand Eibelstadt besser ins Spiel und stellte sich zunehmend besser auf das Leipziger Angriffsspiel ein. Trotz weiterhin starker Offensivaktionen schlichen sich kleinere Unkonzentriertheiten ein, sodass der Satz mit 18:25 abgegeben werden musste.
Auch im dritten Durchgang blieb es umkämpft, doch erneut hatte Eibelstadt in den entscheidenden Momenten die besseren Lösungen. Leipzig hielt lange dagegen, musste den Satz jedoch knapp mit 21:25 abgeben.
Die emplify volleys zeigten jedoch Moral und kämpften sich im vierten Satz eindrucksvoll zurück. Mit viel Einsatz, starken Angriffen und mehr Stabilität sicherte sich Leipzig den Satz verdient mit 25:20 und erzwang den Tiebreak.
Der fünfte Satz begann aus Leipziger Sicht schwierig, doch das Team kämpfte sich noch einmal stark heran und hielt die Partie bis zum Schluss offen. Am Ende reichte es jedoch knapp nicht – Eibelstadt entschied den Tiebreak mit 15:12 für sich.
Trotz der Niederlage nehmen die emplify volleys leipzig einen Punkt mit. Gleichzeitig ist sich das Team bewusst, dass viel mehr möglich gewesen wäre – die positiven Phasen im Spiel haben klar gezeigt, dass die Mannschaft deutlich besser spielen kann, als sie es über weite Strecken des Spieles gegen den Tabellenletzten getan hat. Am letzten Spieltag trifft das Team auf die Meistermannschaft aus Erfurt.

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Spitzenspiel ohne Happy End

Spitzenspiel ohne Happy End

Am vergangenen Samstag kam es zum Spitzenspiel beim Dresdner SSV.
Ein wegweisendes Spiel um die Meisterschaft, doch leider konnten wir unser Potenzial vor den zahlreichen Zuschauern und mitgereisten Fans an diesem Tag nicht abrufen.

Der erste Satz war geprägt von Aufschlag- und Annahmefehlern, was es Dresden leicht machte den Spielrhythmus zu finden. Dennoch gestaltete sich der Satz ausgeglichen. (25:22)
In Durchgang zwei zeigte sich ein ähnliches Bild, doch diesmal umgekehrt. Unsere Aufschläge und Angriffe waren nun deutlich überzeugter und wir konnten schon zeitig eine klare Satzführung erkämpfen, welche wir nicht mehr aus der Hand gaben. (16:25)
Die Dresdnerinnen ließen sich dadurch aber nicht aus der Ruhe bringen und zeigten ab Satz drei ihre ganze Klasse.
Zu viele eigene Fehler und zu wenig Durchschlagskraft im Angriff auf unserer Seite waren neben den taktisch sehr gut eingestellten Gegnerinnen ausschlaggebende Punkte für die am Ende doch deutliche Niederlage. Wir fanden kaum noch Mittel zur Gegenwehr und mussten uns nach den Sätzen drei und vier (17:25; 17:25) endgültig 1:3 geschlagen geben.
MVP wird an diesem Tag unsere #18 Emma.

Es bleiben nun zwei Spiele gegen Eibelstadt und Erfurt, um die Saison nach den zuletzt verlorenen Spielen noch zu einem versöhnlichen Abschluss zu bringen.

Foto: @lochi_sportfotos

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Doppelspieltag in Bayern zwischen Himmel und Hölle

Doppelspieltag in Bayern zwischen Himmel und Hölle

Mit viel Energie und hoher Konzentration starteten wir in den ersten Satz unseres Doppelspielwochenendes. Dabei fanden wir gegen Rosenheim sofort gut ins Spiel. Druckvolle Aufschläge und konsequente Angriffe ermöglichten es uns, früh einen kleinen Vorsprung herauszuspielen. Im weiteren Verlauf schlichen sich jedoch vermehrt Aufschlag- sowie Aufstellungsfehler ein, wodurch Rosenheim gegen Ende des Satzes wieder herankam. In einer nervenaufreibenden Schlussphase fanden wir schließlich zu unserer Konsequenz im Angriff zurück, behielten die nötige Ruhe und entschieden den hart umkämpften Satz mit 31:29 für uns.
In den folgenden beiden Sätzen präsentierten wir uns deutlich stabiler. Erneut gelang uns das frühe Absetzen, dieses Mal jedoch ohne den Gegner nochmals entscheidend herankommen zu lassen. Eine starke Blockarbeit sowie eine überragende Abwehrleistung bildeten die Grundlage dafür, den Vorsprung konstant zu halten und Schritt für Schritt auszubauen. Mit viel Druck im Angriff sicherten wir uns den zweiten Satz mit 25:21.
Im dritten Satz spielten wir unsere Stärken dann konsequent aus. Die Abstimmung auf dem Feld stimmte, die Defensive arbeitete nahezu fehlerfrei und auch im Angriff agierten wir variabel und entschlossen. So konnten wir den Satz deutlich mit 25:15 für uns entscheiden und das Spiel souverän mit 3:0 gewinnen.
Nach der starken Teamleistung hieß es anschließend regenerieren, Kräfte sammeln und schnell ins Hotel. Denn schon am nächsten Tag wartete das zweite Spiel des Wochenendes, für das wir wieder voll fokussiert und fit sein wollten.

Am zweiten Spieltag des Wochenendes wartete mit den Roten Raben Vilsbiburg ein starker Gegner. Hochmotiviert und mit viel Energie starteten wir in den ersten Satz. Druckvolle Angriffe, ein stabiler Aufschlag und eine konzentrierte Teamleistung ermöglichten es uns, die Gegnerinnen früh unter Druck zu setzen. Durch konsequentes Auftreten in allen Bereichen konnten wir uns absetzen und den Durchgang verdient mit 25:18 für uns entscheiden.
Im zweiten Satz fanden die Gastgeberinnen jedoch deutlich besser ins Spiel. Während Vilsbiburg zunehmend an Sicherheit gewann, gelang es uns nicht mehr, den gleichen Druck wie zuvor aufzubauen. Kleine Ungenauigkeiten im eigenen Spiel nutzten die Gegnerinnen konsequent aus, sodass der Satz mit 25:19 an Vilsbiburg ging.
Mit neuem Fokus wollten wir im dritten Durchgang die Oberhand zurückerlangen. Mit Erfolg (25:19)! Grundlage dafür war eine stabile Annahme sowie eine klare und andauernde Kommunikation auf dem Feld. Diese Sicherheit übertrug sich auf unser gesamtes Spiel. Die Angriffe wurden mutiger und die Aktionen konsequenter.
Im vierten Satz hieß es dann, das Spiel endgültig für uns zu entscheiden. Leider gelang es uns nicht, die Konsequenz und den Mut im Angriff aus dem vorherigen Satz mitzunehmen. Die Gegnerinnen verteidigten stark, verlängerten viele Ballwechsel und erkämpften sich schließlich knapp mit 25:23 den Satzausgleich.
Also musste der Tiebreak entscheiden. Noch einmal alles geben! Mit großem Einsatz kämpften wir uns Punkt für Punkt durch den entscheidenden Satz und konnten uns sogar einen Matchball erspielen. Doch in den entscheidenden Momenten fehlten uns der letzte Mut und die nötige Konzentration, sodass wir das Spiel letztlich aus der Hand geben mussten und lediglich einen Punkt aus der Partie mitnehmen konnten (15:17). Glückwunsch an die Roten Raben, die toll verteidigt haben und in den entscheidenden Spielsituationen ruhiger und durchschlagskräftiger agierten.
Nun heißt es schnell regenerieren, neue Energie sammeln und den Fokus nach vorne richten. Am kommenden Wochenende wartet bereits die nächste Aufgabe gegen Dresden und dort wollen wir wieder mit voller Stärke angreifen.

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Fünfsatzerfolg zum Auftakt unserer Auswärts-Duelle

Fünfsatzerfolg zum Auftakt unserer Auswärts-Duelle

Motiviert starteten wir in das Auswärtsspiel am Samstagabend gegen Jena. Der erste Satz gestaltete sich ausgeglichen, war jedoch von zu vielen Eigenfehlern auf unserer Seite, v.a. im Aufschlag, geprägt, sodass wir diesen knapp mit 23:25 abgeben mussten. Im zweiten Satz fanden wir deutlich besser ins Spiel. Mit einem guten Start, reduzierten Eigenfehlern und einem abwechslungsreicheren Spielaufbau konnten wir den Durchgang verdient mit 25:19 für uns entscheiden.

Im dritten Satz gelang es uns leider nicht, an diese Leistung anzuknüpfen. Vor allem fehlte erneut der nötige Druck im Aufschlag, was der Gegner konsequent ausnutzte und den Satz mit 25:20 gewann. Doch im vierten Satz sammelten wir uns noch einmal und griffen wieder die Stärken aus dem zweiten Satz auf. Mit viel Power und hoher Konzentration gelang uns der Satzausgleich durch ein 25:20.

Der entscheidende fünfte Satz war geprägt von großem Einsatz und starkem Siegeswillen. Wir starteten konzentriert, erarbeiteten uns früh einen 6 Punkte-Vorsprung und hielten diesen konstant bis zum Schluss.

Somit gewinnen wir ein spannendes und nervenaufreibendes Auswärtsspiel mit 3:2 und nehmen zwei wichtige Punkte mit nach Hause.

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Erfolgreiches letztes Heimspiel: 3:1 gegen Regenstauf

Erfolgreiches letztes Heimspiel: 3:1 gegen Regenstauf

Am vergangenen Samstag (24.01.) durften wir unser letztes Heimspiel der Saison vor heimischer Kulisse genießen und belohnten uns mit einem 3:1-Erfolg gegen die Mannschaft vom TB/ASV Regenstauf.
Beide Teams starteten zunächst gut ins Spiel, konnten aber ihre Leistung nicht konstant halten. Vor allem im Aufschlag leisteten wir uns zu viele Eigenfehler, die uns zusammen mit kleinen Abstimmungsproblemen am Ende den Satzgewinn kosteten. Die Gäste aus Regenstauf nutzten ihre Chancen hingegen konsequent und sicherten sich den ersten Satz in Verlängerung mit 26:28.

Im zweiten Durchgang gerieten wir zunächst in Rückstand, fanden dann aber schnell unseren Rhythmus. Mit stabilen Annahmen und gezielten Angriffen setzten wir uns deutlich ab und entschieden den Satz mit 25:18 für uns.

Jetzt im Spiel angekommen, hatten wir im dritten Satz endlich den richtigen Flow. Präzise Zuspiele sowie druckvolle Aufschläge und Angriffe setzten das Team aus Regenstauf zunehmend unter Druck. Am Ende stand ein verdienter 25:20-Satzgewinn auf der Anzeigetafel.

Auch im vierten Satz ließen wir nichts mehr anbrennen. Konzentriert, geschlossen und mit Spielfreude dominierten wir das Spielgeschehen und holten den Satz souverän mit 25:16.

Damit sicherten wir uns wichtige drei Punkte auf unser Konto und zeigten eine starke Mannschaftsleistung.
An dieser Stelle freuen wir uns über das Comeback unserer Nele und unserer Sindy, die beide nach einer Volleyball-Pause wieder mit von der Partie waren.

Mit diesem Erfolg im Rücken startet nun unser Auswärtsspiel-Marathon. Ein riesiges Dankeschön an unsere Fans für die lautstarke Unterstützung in dieser Saison. Wer Lust hat, uns auch auswärts zu unterstützen, ist herzlich eingeladen, uns bei den nicht weit entfernten Spielen in Jena, Dresden oder Erfurt anzufeuern.

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Gelungener Auftakt des Auswärtsmarathon

Gelungener Auftakt des Auswärtsmarathon

Ein dieses Jahr etwas ungewöhnlicher Spielplan hält für uns in der Rückrunde gleich sieben Auswärtsspiele bereit.
Den Beginn machte am vergangenen Samstag das gegnerische Team aus Kleinaitingen.

Nach einer intensiven Aktivierung fanden wir gut ins Spiel und konnten dabei auch von den Eigenfehlern der Bayerinnen profitieren. Schnell gingen wir in Führung und entschieden den ersten Satz mit 25:13 für uns.
Die Spielerinnen aus Kleinaitingen fanden im zweiten Satz besser zu ihrem Spiel, während sich bei uns in der Anfangsphase des Satzes einige Fehler zu viel einschlichen. Erst in der Endphase konnten wir wieder Fahrt aufnehmen. Der Rückstand allerdings zu groß, mussten wir den Satz mit 17:25 an die Gäste abgeben.
Von nun an gestaltete sich das Spiel sehr offen und auf Augenhöhe, ehe Lena zum Ende des dritten Satzes vier Asse in Folge von der Grundline servierte und den Deckel bei 25:21 für uns drauf machte.
Der unbedingte Wille mit drei Punkten aus der Partie zu gehen, spornte uns in Satz vier an. Mit einer komfortablen Führung ging es in die Endphase. Kleinaitingen zeigte aber noch einmal starke Gegenwehr, wodurch die Spannung nochmals stieg. Mit letzter Konsequenz zeigten wir uns dann doch unbeirrt und sicherten uns Satz vier mit 25:23 und damit auch die wichtigen Punkte, um am momentanen Spitzenteam der Liga Anschluss zu halten.

Schon kommenden Samstag geht es weiter mit dem letzten Heimspiel der Saison. Wir freuen uns, euch noch einmal in der Halle zu sehen.

 

Foto: lensofmarc.media

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3:2-Erfolg zum Auftakt ins neue Jahr

3:2-Erfolg zum Auftakt ins neue Jahr

Mit großer Motivation starteten wir in unser vorletztes Heimspiel am Samstagabend. Der Ausfall von gleich 5 Spielerinnen musste kompensiert werden. Charlotte und Nika aus unserem Sachsenklasse-Team wollten dabei helfen. Vielen Dank dafür.

Von Beginn an war klar, dass es ein intensives und umkämpftes Match werden würde. Im ersten Satz zeigten wir eine konzentrierte Leistung, starteten stark, zogen unser Spiel vor allem mit 16 Angriffspunkten konsequent durch und sicherten uns so den Satz mit 25:22.

Im zweiten Satz gelang es uns leider nicht, an die Leistung aus dem ersten Durchgang anzuknüpfen. Bei viel zu vielen Aufschlagfehlern ging der Rhythmus verloren, zumal sich der Erlangerinnen insgesamt stabiler präsentierten als zuvor. Zwar fanden wir gegen Ende wieder besser ins Spiel, dennoch ging der Satz mit 25:21 an den Gegner.

Auch der dritte Satz verlief ähnlich. Es entwickelte sich ein enger Schlagabtausch, doch in der entscheidenden Phase verließ uns im Angriff zu häufig der Mut durchzuziehen. Die sich daraus entwickelnden langen Ballwechsel gewann zu häufig der Gegner, sodass dieser sich in der Crunchtime absetzen und mit 25:23 gewinnen konnte.

Im vierten Satz sammelten wir uns noch einmal und knüpften endlich wieder an die Leistung aus dem ersten Satz an. Druckvolle Aufschläge, der eine oder andere Schritt mehr in der Abwehr und eine überragende Kapitänin brachten uns zurück ins Spiel, sodass wir den Satz letztlich souverän mit 25:17 für uns entscheiden konnten.

Der fünfte und entscheidende Satz war an Spannung kaum zu überbieten. Wir starteten stark und erspielten uns früh einen Vorsprung. Der Gegner erhöhte zum Ende hin noch einmal den Druck, doch wir behielten die Nerven und sicherten uns den Satz mit 15:13.

Am Ende steht ein hart erkämpfter 3:2-Heimsieg und zwei wichtige Punkte in einem spannenden und nervenaufreibenden Volleyballspiel, an dessen Ende mit Steffi Kuhn die wahrlich beste Spielerin geehrt wurde.

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Weihnachten als Tabellenführer

Weihnachten als Tabellenführer

Nach der Niederlage der Vorwoche starteten wir mit großer Motivation unser letztes Heimspiel des Kalenderjahres und wollten von Beginn an ein Zeichen setzen. Der erste Satz begann jedoch mit einigen Anfangsschwierigkeiten, ehe wir Mitte des Satzes besser zu unserem Spiel fanden. Durch zunehmend druckvollere Aufschläge und größerer Stabilität im Spielaufbau gelang es uns, die Kontrolle zu übernehmen und den Satz verdient mit 25:18 für uns zu entscheiden.

Der zweite Satz entwickelte sich zu einem stark umkämpften Durchgang mit vielen Höhen und Tiefen auf beiden Seiten. In einer spannenden Schlussphase, in der wir mehrfach die Chance zum Satzerfolg liegen ließen, hatte der Gegner letztlich knapp die Nase vorn und sicherte sich den Satz mit 29:27.

Davon ließen wir uns jedoch nicht beirren. Im dritten Satz nahmen wir - anders als am letzten Spieltag nach dem verlorenen dritten Satz gegen Dresden - den Schwung wieder auf und dominierten das Spielgeschehen mit druckvollen und klugen Angriffen. Die konsequente Leistung wurde mit einem klaren 25:15 belohnt.

Im vierten Satz mobilisierten wir noch einmal alle Kräfte. Es kam zu langen und intensiven Ballwechseln, doch Mitte des Satzes konnten wir uns entscheidend absetzen. Mit einer geschlossenen Teamleistung brachten wir den Satz mit 25:16 nach Hause.

Am Ende steht ein verdienter 3:1-Heimsieg und drei wichtige Punkte. Damit gehen wir als Tabellenführer in die wohlverdiente Weihnachtspause.

Foto: lensofmarc.media

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Punktloser Adventssonntag nach wechselhaftem Spielverlauf

Punktloser Adventssonntag nach wechselhaftem Spielverlauf

Zum 2. Advent empfingen wir zu Hause den Dresdner SSV. Während wir phasenweise guten Einsatz zeigten und immer wieder starke Momente hatten, fehlte uns vor allem zum Ende hin die nötige Konstanz und Durchschlagskraft. Am Ende mussten wir uns mit 1:3 geschlagen geben.

Im ersten Satz fanden wir nur schwer in die Partie. Zu viele Eigenfehler – besonders im Aufschlag – brachten uns aus dem Rhythmus und sorgten dafür, dass Dresden früh die Kontrolle über den Satz übernahm. Zwar konnten wir vereinzelt Akzente setzen, doch der Rückstand ließ sich nicht mehr einholen (18:25).

Im zweiten Satz zeigten wir ein komplett anderes Gesicht. Diesmal ließen wir nichts anbrennen: stabil in Annahme und Abwehr, druckvoll im Angriff. Ab Satzmitte sorgte eine starke Aufschlagserie dafür, dass wir das Momentum klar auf unsere Seite zogen. Konsequent spielten wir den Satz zu Ende und sicherten uns verdient den Ausgleich (25:8).

Der dritte Satz entwickelte sich zu einem echten Kopf-an-Kopf-Rennen. Beide Teams hatten Phasen, in denen sie knapp vorne lagen. Am Ende war es jedoch Dresden, das die entscheidenden Bälle im Angriff durchbrachte und sich den Satz knapp sichern konnte (22:25).

Im vierten Satz merkte man deutlich, wie viel Energie die vorherige Aufholjagd gekostet hatte. Die Luft war komplett raus: In Annahme, Abwehr und Angriff fehlte die letzte Konsequenz, während Dresden erneut mit druckvollen Aufschlägen und platzierten Angriffen punktete. Wir fanden nicht in unser Spiel und mussten den Satz klar abgeben (9:25), womit die Gäste den Sieg mitnahmen.

Damit können wir den ersten Tabellenplatz vorerst nicht halten – aber schon nächsten Sonntag bietet sich die Chance, wieder Punkte zu sammeln.

Den MVP-Titel konnte sich diesmal unsere Mittelblockerin Lena Morgenstern sichern – herzlichen Glückwunsch!

Ein großes Dankeschön geht an alle Fans und unsere Trommler, die unsere Halle erneut zum Beben gebracht haben.

Und jetzt unbedingt vormerken:
Am 14.12.2025 findet 14 Uhr unser letztes Heimspiel in diesem Jahr statt, wo wir den FC Kleinaitingen empfangen werden. Wir freuen uns über jede Unterstützung und laden alle herzlich in die Brüderhalle ein, gemeinsam mit uns das Volleyballjahr 2025 zu beenden. Also kommt vorbei!

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Tabellenführung nach großem Kampf gegen stark verteidigende Gäste errungen

Tabellenführung nach großem Kampf gegen stark verteidigende Gäste errungen

Am Samstag trafen wir in unserer eigenen Halle auf die Spielerinnen des MTV Rosenheim.

Wir starteten unkonzentriert und mit zahlreichen Eigenfehlern ins Spiel. Vor allem die Annahme stellte unser Zuspiel immer wieder vor schwierig zu lösende Aufgaben. Rosenheim dagegen beeindruckte mit einer bärenstarken Feldabwehr, die fast jeden Ball zurückbrachte, und das über die gesamte Spielzeit hinweg. Weil die Gäste zunächst auch im Angriff die erfolgreicheren Lösungen fanden, ging der Satz für uns folgerichtig (21:25) verloren.

Im zweiten Satz konnten wir die Eigenfehler reduzieren. Mit neuem Mut, energischen Angriffen und einem dem gegnerischen Druck angepassten Kampfgeist drehten wir das Spiel. Punkt um Punkt arbeiteten wir uns nach vorn, verteidigten den Vorsprung entschlossen und griffen kompromisslos an. Dieser Satz gehörte mit 25:21 uns.

Jetzt waren wir im Spiel. Solide Annahmen, präzise Zuspiele und vor allem druckvolle Aufschläge setzten Rosenheim nun stärker unter Druck. Unsere Spielerinnen zeigten immer größer werdende Spielfreude und ließen den Gegnerinnen trotz deren beachtlich guten Abwehrleistung kaum Raum für ihr anfänglich noch so erfolgreiches Angriffsspiel. Mit einem deutlichen 25:16 holten wir uns Satz drei.

Der vierte Satz wurde zur wahren Nervenschlacht. Rosenheim verteidigte wieder auf höchstem Niveau, jeder Ballwechsel fühlte sich wie ein kleiner Marathon an. Aber wir blieben bis in die Crunchtime hinein cool, fokussiert und mental stark. Dann kamen die unermüdlich ackernden Gäste wieder auf, etwas später uns schon bedrohlich nah und noch etwas später waren sie beim 21:21 wieder dran. Mit Geduld, Cleverness und eisernen Nerven erkämpften wir uns nun Punkt für Punkt und belohnten uns schließlich mit dem hart umkämpften 25:21 und damit dem Satz- und Spielgewinn.

Herzlichen Glückwunsch an unsere Libera Marie Belitz zur goldenen MVP-Medaille, welche sie mit vielen guten Abwehraktionen zu Recht erringen konnte.

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