Der Erfolg geht weiter: Fünf Medaillen auf nationaler Ebene

Der Erfolg geht weiter: Fünf Medaillen auf nationaler Ebene

Die Saison 2025/26 wird als die bisher erfolgreichste Jugendsaison in die Vereinsgeschichte der L.E. Volleys eingehen. Mit vier Medaillen aus vier Deutschen Meisterschaften sowie einer weiteren Medaille beim Bundespokal konnten die männlichen Nachwuchsvolleyballer eindrucksvoll ihre nationale Spitzenposition unter Beweis stellen.

 

Vier Deutsche Meisterschaften – vier Medaillen

Besonders bemerkenswert: Jede Mannschaft, die sich für eine Deutsche Meisterschaft qualifizierte, kehrte mit Edelmetall nach Leipzig zurück.

Für die männliche U20 bedeutete die Bronzemedaille einen besonderen Erfolg. Erstmals seit acht Jahren gelang es dieser Altersklasse wieder, bei einer Deutschen Meisterschaft einen Platz auf dem Podium zu erreichen. Maßgeblichen Anteil daran hatte Julius Roscher, der in Saarbrücken für seine herausragenden Leistungen zusätzlich noch zum Most Valuable Player des Turniers gewählt wurde.

Die männliche U18 krönte eine herausragende Saison ebenfalls mit dem Gewinn der Goldmedaille und verteidigte in Amberg damit erfolgreich den Deutschen Meistertitel aus dem Vorjahr. Dabei bewies das Team von Landesstützpunkt-Leiter Pertti Schkrock und Trainerkollege Felix Urban vor allem in den K.o.-Spielen außergewöhnliche Nervenstärke. Sowohl das Viertelfinale als auch das Halbfinale konnten erst im entscheidenden Tie-Break gewonnen werden, bevor im Finale der erneute Titelgewinn perfekt gemacht wurde.

Auch die männliche U16 stand in der sächsischen Landeshauptstadt kurz vor dem Einzug ins Finale. Im Halbfinale mussten sich die Leipziger jedoch denkbar knapp mit 13:15 im Tie-Break dem späteren Deutschen Meister geschlagen geben. Die Mannschaft von Thomas Bauch und Tim Erdmann zeigte anschließend große Moral und sicherte sich verdient die Bronzemedaille.

Die jüngsten Teilnehmer der L.E. Volleys sorgten ebenfalls für Begeisterung. In Dachau erreichte die männliche U14 das Finale der Deutschen Meisterschaft. Besonders bitter: Auch hier fiel die Entscheidung erst im Tie-Break, der mit 13:15 denkbar knapp verloren ging. Die Jungs um Trainerteam Jens Linkerhand, André Hein und Rick Preußler konnten sich am Ende jedoch über eine Silbermedaille freuen.

Neben den Erfolgen bei den Deutschen Meisterschaften konnten die L.E. Volleys auch auf Verbandsebene überzeugen. Beim Bundespokal der mU16, der ebenfalls in Dresden stattfand, gewann die Auswahl des Sächsischen Volleyball-Verbandes die Silbermedaille. Mit gleich sieben Athleten stellten die L.E. Volleys einen wesentlichen Teil des erfolgreichen Teams.

 

Internationale Aufgaben warten bereits

Die erfolgreiche Saison ist für einige unserer Nachwuchstalente jedoch noch nicht beendet. In den kommenden Wochen stehen weitere hochkarätige Einsätze auf nationaler und internationaler Ebene an.

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Bereits kommende Woche - vom 1. bis 10. Juli - vertritt die Mannschaft des Sportgymnasiums Leipzig Deutschland bei der Schul-Weltmeisterschaft in China.

Für die männliche U18-Europameisterschaft in Italien (7. bis 18. Juli) wurden Julius Weckebrod und Oskar Hüther nominiert und erhalten damit die Möglichkeit, sich mit den besten Nachwuchsspielern Europas zu messen.

Darüber hinaus nehmen Julius Roscher und Mattheo Gladitz an einem Sichtungslehrgang für den Kader der Nachwuchs-Nationalmannschaft der Western European Volleyball Zonal Association (WEVZA) der männlichen U20 teil und haben damit die Chance auf weitere internationale Einsätze.

 

Die nachhaltige Qualität der Leipziger Nachwuchsarbeit zeigt sich auch in den aktuellen Kaderberufungen. Mit Julius Roscher, Julius Weckebrod, Jakob Bärwinkel, Oskar Hüther, Oskar Mühlisch und Ole Schäfer verfügen gleich sechs Nachwuchssportler der L.E. Volleys derzeit über den Nachwuchskader-Status (NK).

 

Für die nun anstehenden Turniere und Projekte wünschen wir allen Athleten, Trainern, Betreuern und Familien Hals- und Beinbruch, viel Erfolg, eine gesunde An- und Abreise und vor allem eine aufregende und erlebnisreiche Zeit.

 

Titelfoto: Finja Nitschke

Beitragsfotos: Finja Nitschke & Lucie Melina Schubert

 

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