Das BuLi Kabinengeflüster (8) Drei Punkte für die Seele

Das BuLi Kabinengeflüster (8) Drei Punkte für die Seele

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Drei Punkte für die Seele

Wir können es doch noch! Mit dem Sieg gegen den TSV Mühldorf holen wir unseren ersten vor heimischem Publikum! Mit dem Schönheitsfehler, dass es leider gar kein Publikum gab. Erstmalig in dieser Saison spielen wir in der Brüderhölle vor leeren Rängen, erstmalig gehen wir in heimischen Gefilden als Sieger vom Platz. Mit Fans kein Sieg, beim Sieg keine Fans. Am Timing müssen wir also noch arbeiten.

Nichtsdestotrotz ist das Spiel für alle Freunde des gepflegten Ballsports im Livestream zu verfolgen - Konkurrenz im Samstagabend-Programm, während Jogis Fußballer mit schwachen Quoten kämpfen. Also heißt es: Popcorn in die Linke, Getränk in die Rechte und ab vor den Bildschirm. Und die Flimmerscheibe zeigt gleich Erfreuliches: ein schöner Aufschlag und eine gute Abwehr von uns, ein Angriff ins Aus von Mühldorf. Mit einem Break startet es sich immer am besten! Unerwartet: Trotz leerer Ränge schallen die Trommeln durch die Halle. An den Schlägeln: Vorständler Martin und Stefan zunächst als Teil der Aufbaucrew und jetzt als lautstarke Motivatoren. Danke dafür!

Zurück zum Spiel: Nach der technischen Auszeit können wir uns erstmals absetzen, den Pipe verwandelt Lorenz zum 12:8. Danach verkürzen die Gäste wieder, die Führung geben wir aber nicht her. Ein Netzfehler beendet den ersten Satz, mit 25:21 gewinnen wir den Startdurchgang.

Satz zwei startet sogar noch besser: Ein Aufschlagfehler nebst gutem Angriff und starkem Block bringen uns mit drei Zählern in Front, zwei gute Services von René zwingen die Gäste bereits früh  zum ersten Time-Out. Bis zur technischen Auszeit liegen wir 8:3 vorn. Komfortabel. Doch erneut können die Bayern verkürzen, die Oberhand behalten dennoch wir. 10:7, 16:14 und schließlich 25:18 zeigt die Anzeige. Der erste Heimsieg wird langsam greifbar.

Aber noch ist es nicht soweit, mit zwei Sätzen gewinnt man nun einmal kein Spiel. Und tatsächlich legt Mühldorf im dritten Akt ein paar Kohlen nach, krallt sich den ersten Punkt und nimmt die nächsten drei gleich mit. Übersetzt also 0:4 und ein Start nach Maß für die Gäste. Mit 4:8 geht es in die technische Auszeit, doch wir kämpfen uns wieder ran und können mit dem 10:10 wieder ausgleichen. Kurz darauf übernehmen wir sogar die Führung, geben sie bis zur nächsten technischen Auszeit aber erneut ab. Eine strittige Entscheidung beim 20:22 zieht uns dann ein wenig den Zahn und mit dem Punkt zum 25:21 verkürzt der TSV auf 1:2 Sätze. Mist.

Also schütteln und wieder einen Gang zulegen! Keiner will sich heute die Butter vom Brot nehmen lassen. Und die Rückkehr gelingt eindrucksvoll: Ein Hammer von Jerome und ein Monster-Bock von Jannik sorgen gleich zu Beginn für klare Verhältnisse. In der Folge kratzen wir alles vom Boden, was uns die Gäste rüber werfen, Mühldorf verliert völlig den Faden. 11:1, 18:6 und 23:8 lauten die Zwischenstände. Mit 25:9 und viel Erleichterung tüten wir den ersten Heimsieg der Saison ein. Der letzte Punkt: Ein Aufschlagfehler unserer Gäste. Passt zu diesem Satz.

Unterm Strich: Ein wichtiger Heimsieg gegen den Tabellennachbarn und Balsam für die Seele, denn dieses Spiel hat gezeigt: Wir können auch zu Hause! Mit Platz sieben sind wir übrigens voll im Soll, mehr Aussagen lassen sich aber aktuell nicht treffen - zu stark verzerrt ist die Tabelle, zu ungewiss der weitere Verlauf der Saison. Was wir allerdings sagen können: Der Endspurt der Hinrunde ist eingeleitet - in den kommenden fünf Wochen vor der (nötigen!) Weihnachtspause stehen für Mühldorf sieben, für uns noch sechs Partien an. Ein tighter Spielplan, den wir kommenden Samstag in Freiburg beginnen. Also bleibt dran!

Julius Karoos, Libero

Geisterspiel-Premiere nun auch in Leipzig

Geisterspiel-Premiere nun auch in Leipzig

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Am kommenden Samstag werden die Volleys in der heimischen Brüderhalle zum ersten Mal vor leeren Zuschauerrängen um wichtige Zweitligapunkte spielen. Der Tabellennachbar aus Mühldorf wird zu Gast sein und angesichts bisher überzeugender und erfolgreicher Auftritte des Aufsteigers ist von einem spannenden Duell auszugehen.
Die Favoritenrolle wird wohl dabei keine der beiden Mannschaften für sich in Anspruch nehmen wollen. Leipzig verweist auf seine Niederlagenserie und darauf, dass man in dieser Saison noch kein Heimspiel gewinnen konnte. Von der verletzungsbedingt schwierigen Personallage ganz zu schweigen. Und Mühldorf wird darauf hinweisen, dass man den Gegner bisher nur durchs Videostudium kenne, die örtlichen Gegebenheiten noch gar nicht und dass ihr letzter Wettkampf auch schon 3 Wochen her sei.
Alles richtig. Aber am Samstag ab 19 Uhr zählt dies nicht, weder auf der einen noch auf der anderen Seite. Da gilt es für beide, den Abstand zur Konkurrenz nach oben nicht anwachsen und nach unten nicht geringer werden zu lassen. Da werden die Mühldorfer vom erfahrenen Scout und Co-Trainer Josef Wolf hervorragend auf die Leipziger eingestellt worden sein. Aber auch die Gastgeber haben reichlich Informationen über die guten Angreifer der Gäste, deren starke Blocks und knallharten Sprungaufschläge, über die vielen erfolgreichen Zuspielerfinten und Pipes oder aber die Abwehrstärke der Gäste gesammelt.
Die Vorbereitungszeit beider Mannschaften auf diese Begegnung war eine knappe – quarantänebedingtes Pausieren auf Seiten der Gäste, geschlossene Halle und damit fehlende Trainingsmöglichkeiten auf der anderen Seite. Das wird den Matchplänen beider Trainer aber keinen Abbruch getan haben. Beide werden auf die Stärken ihrer Teams setzen. Und wenn die Spieler diese dann hüben wie drüben aufs Parkett bringen sollten, dann könnte ein Volleyballfest ins Haus stehen. Die Gastgeber tüfteln noch an einem Livestream, sodass keiner ihrer Fans und auch nicht die der Gäste dieses verpassen müssen. (JZ)

Spielverlegung Heimspiel am 7. November 2020

Spielverlegung Heimspiel am 7. November 2020

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Liebe Sponsoren und Partner,

so erfolgreich unsere Volleyballer mit drei Auswärtserfolgen in die neue Saison 2020/2021 gestartet sind, so schnell gerieten sie auch verletzungsbedingt mit einer Negativserie von vier Niederlagen ins Stocken. Zusätzlich werden sie aktuell durch die beschlossenen Lockdown-Maßnahmen im Zuge der anhaltenden Corona-Pandemie ausgebremst.

Am kommenden Samstag sollte eigentlich das nächste Heimspiel der L.E. Volleys in der 2. Volleyball Bundesliga Süd in unserer Brüderstraße gegen den derzeitigen Tabellenführer aus Mimmenhausen stattfinden - die Volleyball Bundesliga setzte alles in Bewegung, damit der laufende Spielbetrieb in unserer Liga nicht wieder zum Erliegen kommt. Aktuell spricht jedoch noch die sächsische Corona-Schutzverordnung dagegen, die es uns derzeit noch untersagt zu trainieren bzw. an den Spieltagen (Heim- wie Auswärtsspiele) teilzunehmen. Die sächsischen Zweitligisten, die Volleyball Bundesliga sowie die sächsische Landesregierung stehen im Austausch ob und in welcher Art und Weise eine Fortführung auch während des Lockdowns im November möglich sein kann. Zum aktuellen Zeitpunkt zeichnet es sich ab, dass der Spielbetrieb fortgesetzt wird.

Feststeht auch bereits, dass bei Fortsetzung des Spielbetriebes während des November-Lockdowns leider keine Zuschauer zu unseren Heimspielen zugelassen sind. Wir prüfen aktuell inwieweit wir die Möglichkeit eines Livestreams umsetzen können.

Daher können wir Ihnen hiermit derzeit nur mitteilen, dass zunächst das für diesen Samstag, den 07. November 2020, angesetzte Heimspiel verschoben wurde.

Wir bedauern sehr, Ihnen aktuell keine anderen Informationen übermitteln zu können. Wir hoffen sehr darauf, dass in absehbar kurzer Zeit eine Wiederaufnahme des Trainings- und Wettkampfbetriebes zumindest für unsere Bundesligamannschaft und die Akteure des Landesstützpunktes (Jugend männlich) möglich sein wird und wir alsbald wieder erfolgreiche Spieltage in der Brüderstraße erleben dürfen. Bis dahin bleibt uns nur noch Ihnen viel Durchhaltevermögen zu wünschen, bleiben Sie gesund!

Viele Grüße
Katja Weiße

Aussetzung des Trainings- und Wettkampfbetriebes

Aussetzung des Trainings- und Wettkampfbetriebes

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Liebe Mitglieder,
wie ihr sicherlich bereits der Presse entnehmen konntet, bleibt auch der hiesige Vereinssport nicht vor den umfangreichen Corona-Schutzmaßnahmen von Bund und Länder verschont. Die Entwicklung der Infektionszahlen in unserer Region kennt mittlerweile leider auch nur noch eine Richtung, sodass unser Trainings- und Wettkampfbetrieb folgendermaßen betroffen ist: Ab Montag, dem 2. November 2020 wird der Trainings- und Wettkampfbetrieb im Freizeit- und Amateurbereich vorerst ausgesetzt. Davon betroffen sind damit alle Mannschaften und Trainingsgruppen im Erwachsenen-, Jugend- und Hobbybereich. Auch der Fitnessraum in der Leplaystraße bleibt geschlossen. Einzig der Profisport, zu dem unsere 2. Bundesliga-Mannschaft zu zählen ist, wird derzeit noch aufrecht erhalten. Spieltage und Turniere, die an diesem Wochenende (31.10./01.11.) auf Landesebene angesetzt sind, können auf freiwilliger Basis der betreffenden Mannschaften durchgeführt werden. Wann die für November angesetzten Spieltage und Meisterschaftsrunden im Jugendbereich nachgeholt werden, kann leider aufgrund der undurchsichtigen und für alle unkalkulierbaren Lage derzeit nicht abgeschätzt werden. Dennoch können wir alle in der Form einen Beitrag zur Verlangsamung der Infektionsentwicklung leisten, in dem wir uns in der Freizeit, in der Familie sowie im Berufs- und öffentlichen Leben an die allgemeingültigen Hygiene- und Abstandsregeln halten.
 
Wir danken vielmals für euer Verständnis.
Die Mitteilungen des DVV: https://bit.ly/3jGxh0a
Die Mitteilung des SSVB: https://bit.ly/3oGu9oM
Bleibt bitte alle gesund. Bei Rückfragen stehe ich euch gern zur Verfügung.
Viele Grüße
Katja Weiße

Das BuLi – Kabinengeflüster (6)

Das BuLi - Kabinengeflüster (6)

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Wir haben wahrscheinlich die schönsten Zuschauer in ganz Deutschland - anders lässt sich kaum erklären, dass die Volleys-Männer zu Hause derart nervös spielen. Die doppelte Heimpleite zum Auftakt war jedenfalls nicht eingeplant, zwei Derbyniederlagen am Stück ebensowenig. Kein Glanzstück, wenn man bedenkt: Das waren dieses Jahr vielleicht die einzigen Heimspiele mit Zuschauern.

Da fällt der Rückblick zwar etwas schwerer, die Analyse hingegen recht leicht: Wenn man vom verschlafenen Beginn einmal absieht, machen wir eigentlich ein gutes Spiel mit stabiler Annahme und gutem Angriff, holen uns immer wieder unsere Breaks und gehen teilweise auch verdient in Führung. Das Problem sind die Phasen, in denen einfach nichts läuft. Da geben wir gut und gerne mal fünf Punkte und mehr aus der Hand, haben so gar keinen Zugriff auf das Spiel und machen unsere Kontrahenten stärker, als sie sind. So geschehen gegen Delitzsch, als wir nach 10:5- Führung den Satz noch hergeben; aber auch im vergangenen Match, als Gotha nach 2:7-Rückstand plötzlich mit 11:11 ausgleicht. Was also tun?

Mittel Nummer eins ist normalerweise die Auszeit, wenn sich die Mannschaft nicht selbst aus der Misere ziehen kann. Derer sieben in vier Sätzen zeigen, dass Coach Rascher hier schon alles gibt, was er hat. Und wenn das nicht klappt, bleibt noch der Spielerwechsel. Frischen Wind bringen, dem Gegner ein anderes Bild bieten.

Die siegreichen Gothaer wechseln sieben Mal, inklusive Libero-Tausch. Doch mit dem 14-Mann- Kader der Blue Volleys konnten wir schon zu Saisonbeginn nicht mithalten, mittlerweile sind vier langfristige Ausfälle hinzugekommen. Quasi-Neuzugang Felix Baum ist effektiv erst seit drei Wochen wieder im Training, hatte eigentlich ein Volleyball-freies Jahr geplant, um sich auf’s Studium zu konzentrieren. Jetzt soll er mit uns die Kohlen wieder aus dem Feuer holen und kam im vierten Satz zu seinem ersten längeren Einsatz, weil Stamm-Zuspieler Martin erneut keinen guten Tag erwischte. Das zeigt schon: Der Kader ist dünn.

Im Spiel selbst ist das anfangs gar nicht das Problem, allerdings spielen die Gäste ihren Stiefel relativ souverän herunter und bringen ihre Annahme bis auf drei Breaks immer durch. 25:20 lautet das deutliche Ergebnis.

Doch nach rund einer halbe Stunde sind wir auch auf dem Feld angekommen, starten Satz zwei mit mehreren Breaks, finden uns zu Beginn der Crunch Time mit einem starken 20:16 wieder. Nach kurzem Hänger sind die Gäste erneut auf einen Zähler dran, dennoch geht der Satz 25:22 an uns. Alles klar, jetzt sind wir wach

Wie wir den zweiten Durchgang beendet haben, fangen wir dann auch den dritten an: Solide Annahme, gute Block-Feldabwehr. Das 7:2 ist der Lohn, der Satz scheint uns zu gehören. Doch innerhalb von fünf Minuten kippt die Partie, plötzlich führt Gotha 13:12. Wie das passiert ist? Siehe oben... Zwar stabilisieren wir uns noch einmal, doch erholen können wir uns nicht. Auch der dritte Satz ist damit futsch, 22:25 steht am Ende auf der Anzeige.

Und erneut starten wir in den nächsten Satz, wie wir den alten beendet haben. Diesmal bedeutet das aber: Klarer Vorteil Gotha, bis zum 16:10 sind sie enteilt. Mittlerweile ist, wie eingangs erwähnt, Felix Baum im Spiel. Doch auch er kann das Ruder nicht mehr herumreißen, 25:18 lautet der Endstand. 3:1 Gotha, die schönsten Zuschauer Deutschlands sehen die zweite Niederlage in der Brüderhölle live und in Farbe. MVP’s werden der eingewechselte Yann Böhme auf Gothaer Seite und Jerome Ptock für uns.

Mein Fazit nach diesem Spiel lautet: Unser größter Gegner sind wir aktuell selbst. Trotz fehlender Wechseloptionen können wir mindestens die vergangenen beiden Spiele gewinnen, wenn wir konstanter spielen. Hoffen wir, dass der Knoten am nächsten Wochenende platzt! Dann geht es nach Hammelburg. Und in der Auswärtstabelle stehen wir nach wir vor ganz oben...

Bis dahin, bleibt dran!

Julius Karoos, Libero

 

Fotos: Dirk Knofe

Freistaatlerwettstreit auf Augenhöhe

Freistaatlerwettstreit auf Augenhöhe

Blick in die Halle

Spiel L.E. Volleys Leipzig vs GSVE Delitzsch, Volleyball, 2.Liga, 17.10.2020
Die von allen L.E. Volleyballern als unnötig empfundene Niederlage gegen Delitzsch spukte in der vergangenen Trainingswoche noch immer in deren Köpfen.
Um diese für die nächste Wettkampfsituation freizubekommen, stellte Christoph Rascher dann auch eher die Arbeit an der Beseitigung eigener Unzulänglichkeiten und die Suche nach effektiveren Lösungen am Netz in den Mittelpunkt des Trainings als eine spezielle taktische Vorbereitung auf den Samstaggegner aus Gotha. Das wird erst in der letzten Trainingseinheit am Freitag erfolgen, inklusive des gemeinsamen Videostudiums der gegnerischen Stärken und Schwächen. Diese die Trainingswoche abschließende Sequenz hat der Trainer in der laufenden Saison als feste Einrichtung etabliert und damit ein Forum geschaffen, das insbesondere von den erfahrenen Spielern sehr rege für eine zielgerichtete Kommunikation genutzt, aber auch von den jungen, unerfahreneren immer mehr als anschauliche Lernplattform geschätzt wird.
Gegen die starken Gothaer wird es wichtig sein, dass die Leipziger von Beginn an zu ihrer bislang zuverlässigen Annahme und ihrem gefährlichen Service finden. Es ist nicht davon auszugehen, dass das Selbstvertrauen der Thüringer durch ihre Mini-Niederlagenserie angekratzt sein wird. Grafing, Hammelburg und Mimmenhausen sind allesamt Gegner, gegen die 3 Punkte auch für die stark in die Saison gestarteten Gothaer kein unbedingtes Muss sein sollten. Der aktuelle Tabellenachte hat in der Saisonvorbereitung und den Spielen gegen Bliesen und Kriftel gezeigt, dass es von Vorteil ist, wenn man die Mannschaft der letzten Saison „weitgehend zusammengehalten und punktuell sogar verstärkt“ (Coach Kronseder) hat.
Auch die Leipziger haben ihre „Pflichtaufgaben“ in Bliesen und Kriftel gelöst und hoffen nach den letzten beiden Niederlagen, am Samstag in die Erfolgsspur zurückkehren zu können. Das gleiche Ziel werden auch ihre Gäste haben, sodass von einem spannenden, wahrscheinlich auch engen Spiel ausgegangen werden kann. Von einem Spiel also, dass wieder zahlreiche Fans unter Einhaltung der Regeln des Hygienekonzepts in die Brüderhalle locken sollte. (JZ)

Foto: Christian Modla

Exklusiver L.E. Volleys – Mund-Nasen-Schutz

Exklusiver L.E. Volleys - Mund-Nasen-Schutz

Maske LEV Logo Unisex
Maske LEV Schriftzug klein Damen
Maske LEV Schriftzug groß Unisex

Liebe Volleyballgemeinschaft,

aufgrund der aktuellen Corona-Situation wird uns der Mund-Nasen-Schutz vermutlich noch längere Zeit begleiten.

Aus diesem Grund bieten wir euch die Möglichkeit, etwas mehr Farbe ins Spiel zu bringen. Stattet euch doch mit einer aus unserer Sicht qualitativ hochwertigen und angenehm zu tragenden Maske aus, mit welcher ihr gleichzeitig „Flagge“ für euren Lieblingsverein zeigen könnt!

Das Wichtigste in Kürze: Die Masken sind aus „OEKO-TEX 100 Standard“ und können bei 60° gewaschen werden. Ihr bekommt damit etwas Nachhaltiges und tut zugleich noch Gutes, da ein Teil der Einnahmen an die Organisation „Ärzte ohne Grenzen“ gespendet wird.

Wir haben für euch 3 Modelle erstellen lassen, aus welchen ihr euch entweder euer Lieblingsmodell aussuchen oder euch einfach alle 3 schnappen könnt. Wir werden voraussichtlich nur eine Sammelbestellung auslösen. Also lasst euch nicht zu viel Zeit mit der Bestellung! Produziert werden die Masken in einer Einheitsgröße für Erwachsene und einer für Kinder. Die Masken könnt ihr für EUR 15,00 pro Stück erwerben.

Bei Interesse gebt bitte bis zum 31.10.2020 eine Bestellung nach folgendem Muster an stefan.rossbach@le-volleys.de ab:

Hiermit bestelle ich verbindlich:

Name, Vorname
Adresse

Anzahl:                                Erwachsene                       Kinder

Maske LEV LOGO                            ?                               ?

Maske LEV SZ klein                         ?                              ?

Maske LEV SZ groß                         ?                              ?

Bitte beachtet, dass eure Bestellung verbindlich ist! Die Ausgabe und Bezahlung der von euch bestellten Masken erfolgt über unsere Geschäftsstelle. Hierüber werden alle Besteller separat informiert.

Kabinengeflüster (5) – Krimi, Karten, krasse Dinger

Kabinengeflüster (5) Krimi, Karten, krasse Dinger

Thomas Ahne (GSVE 8) enttäuscht, während die Leipziger dahinter jubeln. 

Spiel L.E. Volleys Leipzig vs GSVE Delitzsch, Volleyball, 2.Liga, 17.10.2020

Es war ein Derby, wie es sich alle Beteiligten kaum Derby-hafter hätten vorstellen können. Ein 5-Satz-Thriller mit Höhen und Tiefen auf beiden Seiten, mit Comebacks, Verletzungen und Karten in allen Farben. Mit fast 450 Zuschauern, die die ausverkaufte Brüderhalle zum Kochen brachten. Und natürlich einem glücklichen Sieger… Doch von Anfang an: Das Premierenspiel vor heimischer Kulisse begann, wie üblich, 19 Uhr - was also tun, wenn der Samstagnachmittag nicht im Bus stattfindet? Einfach mal die Perspektive wechseln! Und so fanden sich die BuLi-Jungs einige Stunden vor Spielbeginn in der Zuschauerrolle wieder, unterstützten die eigenen Regionalliga-Teams und genossen noch einmal die „Ruhe vor dem Sturm“.

Punkt fünf war dann Treff. Also ab in die Kabine, umziehen, Haare stylen und rauf aufs Spielfeld. Gutes Gefühl. Bereits beim Einspielen ist die Halle voll, die Stimmen werden schon geölt und der Trommel-Arm erwärmt. Auch die Zuschauer schenken sich nichts. Dann ist es endlich soweit.

Punkt sieben fliegt der erste Ball übers Netz. Und die Volleys - verpennen den Anfang! All die Vorfreude, und nach 3 Minuten steht es 0:4. Nicht das erste Mal diese Saison. Und nicht das erste Mal, dass wir das noch aufholen. Erst 7:9, dann 12:15. Dann Lorenz am Aufschlag. Der pfeffert gleich mal sieben Dinger in die Delitzsch-Hälfte. Nicht nur Ausgleich, sondern Führung! Und ein erstes kleines Comeback… Erst beim 20:18 bringt der GSVE seine Annahme wieder durch. Nur um gleich darauf seinerseits vier Breaks zu holen. Satzgewinn. Und der erste Fingerzeig, dass heute das Nervenkostüm strapaziert wird. Von Zuschauern und Spielern.

Auch in den zweiten Satz starten die Delitzscher gut, konvertieren in der Anfangsphase jede Annahme in einen Punktgewinn. Wir können jetzt dagegenhalten, doch erst eine Aufschlagserie von René bringt uns wirklich in Front. Sieben Mal serviert unser Außenangreifer, bis zum 22:17 können wir davonziehen. Mit einem weiteren Break und zwei Side-outs stellen wir auf 25:20 und gleichen aus. Jetzt heißt es: Weitermachen!

Das tun wir auch, und wie! Delitzsch erlebt einen Satz zum Vergessen, nichts will funktionieren. Dafür bei uns umso mehr, ein Break nach dem anderen segelt auf unser Konto, immer weiter ziehen wir davon. Beim 12:9, 16:10 und 18:10 wechseln die Gäste, beim 19:10 gibt es die gelbe Karte obendrauf. Doch nichts zeigt Wirkung, mit 25:12 und bester Stimmung holen wir uns den dritten Satz.

Dummerweise zählt der trotzdem nur „als einer“, und auch wenn wir bis zum 15:11 auch Satz vier unter Kontrolle haben, machen wir uns selber einen Strich durch die Rechnung. Selbst als Trainer Rascher mit drei Wechseln und zwei Auszeiten alle Register zieht, gehen sieben Punkte in Folge an Delitzsch. Leider auch mangels Wechselalternativen, denn mit Tjerk Dercksen und Jannik Kühlborn ist die Hälfte unserer Außenangreifer momentan außer Gefecht, hinzu gesellen sich Zuspieler Maximilian Schmidt und Mittelblocker Niklas Karoos.

Zwar können wir kurz vor Schluss noch einmal verkürzen. Doch mit 23:25 bleibt dieser Satz leider nicht in Leipzig.

Da wären wir also, die Zuschauer bekommen genau das Derby serviert, was Spieler und Trainier versprochen haben. Das Match in Überlänge, letzter Satz entscheidet. Feuer frei.

Wie hinlänglich bekannt, geht der Tie-Break nur bis fünfzehn. Gut also, dass wir gleich mit einem Break starten. Blöd, dass wir danach vier Punkte in Folge liegen lassen. Doch endlich haben wir die perfekte Annahme und Jerome haut das Ding ein. Also los jetzt. Denkste. Schiedsrichterin Nicole Zimmermann sieht die Sache anders, gibt den Punkt an die Gäste. Klare Fehlentscheidung. Und Coach Rascher platzt die Hutschnur und das Taktik-Brett muss dran glauben. Dafür gibt es Rot - Punkt und Aufschlag für GSVE. Ich denke: Reaktion verständlich, Karte richtig, insgesamt mehr als ärgerlich.

Statt 4:7 steht es jetzt 3:9, eine schier unlösbare Aufgabe. Doch wieder schreibt das Derby seine eigenen Regeln, fünf Aufschläge von Chris Warsawski bringen uns wieder ran. Beim 11:14 halten wir unser Side-Out, mit Martin am Aufschlag holen wir das nächste Break - 13:14. Wackeln den Jungs da drüben jetzt die Knie? Das Momentum spricht für uns. Leider finden wir das nicht mehr raus, denn der Service von Martin landet hinter dem Feld - und sämtliche Delitzscher Arme in der Luft.

Nach zweieinhalb Stunden ist dieser Krimi vorbei, mit einem für uns ernüchternden Ausgang. Da tröstet der gewonnene Punkt kaum, denn bei diesem Spiel geht es ums Prestige.

Mit ein wenig Abstand zum Wochenende können wir jedoch zweierlei sagen: Mit dem Abstieg haben die Ostsachsen diese Saison hoffentlich nichts zu tun. Und wer nach diesem Spiel nicht wiederkommt, hat als Kind zu dicht an der Wand geschaukelt. In diesem Sinne: Bleibt dran!

 

Julius Karoos, Libero

U13 schrammt knapp am Podest vorbei

U13 schrammt knapp am Podest vorbei

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Am 11.10.2020 reisten 8 Spielerinnen mit 2 Trainern zum U13-Bezirkspokal nach Delitzsch! Insgesamt 7 Mannschaften kämpften um den Pokal! Nach langer Wettkampfpause freuten sich die Mädels über Spielpraxis. Team 2, dass vorwiegend aus U12-Spielerinnen bestand, konnte zwar keinen Sieg einfahren, sammelte aber wichtige Erfahrungen. Team 1 spielte engagiert, aber mit zu vielen Fehlern in Aufschlag und zu wenig Biss im Abschluss, so dass sie knapp den Bronzerang verpassten. Bis zum Start der Bezirksmeisterschaft werden die Mädels fleissig trainieren, um einen weiteren Schritt nach vorn zu machen!

 

Das BuLi – Kabinengeflüster (4)

Das BuLi-Kabinengeflüster (4)

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Generalprobe missglückt - Das war nüscht!
Im vierten Auswärtsspiel in Folge hagelte es für uns am vergangenen Sonntag gegen Grafing die erste Niederlage. Nachdem wir zuvor aus Baden-Württemberg, dem Saarland und Hessen mit je drei Punkten zurückkehren konnten, reichte unsere durchwachsene Leistung im corona-geplagten Bayern gerade einmal für 62 mickrige Pünktchen und ein 0:3. Aber der Reihe nach: Das zweite Sonntagsspiel der noch jungen Saison beginnt verspätet. Die zweite Grafinger Garde beendet ihr Match um 13:40, zwischen den Spielen muss mindestens zwei Stunden gelüftet werden. Bedeutet: 10 Minuten Verspätung, 5°C kälter, dazu ein Spiel vor leeren Rängen. In Bayern wütet das Virus.15:40: Das Match startet, aber irgendwie sind wir noch gar nicht angekommen. Vom ersten Punkt an wirkt unser Spiel fahrig, die Abstimmung passt nicht, die Beine sind schwer. Bevor wir uns versehen, steht es 3:6. Aber okay, kann passieren, das Spiel geht ja noch eine Weile. Und tatsächlich macht der Gegner jetzt die Fehler, beim 7:7 sind wir wieder dran, beim 15:13 sogar vorne. Untypisch: Bei unserem ersten Angriff über Mitte sind bereits neunundzwanzig Punkte gespielt! Je länger der Satz jetzt dauert, umso mehr merkt man uns das straffe Programm der ersten Wochen an: Das Team versucht sich zu pushen, allen voran Captain Chris Warsawski wirft alles rein. Doch so gut wir in letzter Zeit mit Rückschlägen umgegangen sind, so sehr nehmen wir sie uns heute zu Herzen, lassen nach schlechten Aktionen die Köpfe hängen und feiern die guten nur mit halber Kraft. Ein Geschenk für die Hausherren. Die nehmen es dankend an und greifen sich nach 34 Minuten Satz eins.
Satz zwei geht dann auch erst einmal so weiter: Bei gegnerischem Aufschlag kassieren wir drei Breaks, bevor wir den ersten eigenen Punkt machen. Unmittelbar darauf muss Mittelblocker Niklas sein Zweitliga-Debüt nach nur neun gespielten Punkten verletzungsbedingt beenden.
Immerhin: Phasenweise spielen wir auch mal richtig guten Volleyball, holen uns eine Abwehr nach der anderen und machen Grafing das Leben schwer. Bis zum 18:18 sind wir gleichauf, können uns danach sogar wichtige Breaks holen und zwingen die Hausherren zur Auszeit. 20:18, finden wir unsere Form langsam wieder? Leider nicht. Eine Annahme an die Hallendecke markiert den Ausgleich, eine strittige Entscheidung den Rückstand. Pech. Nach einer cleveren Zuspielfinte zum 23:24 haben wir den dritten Satzball des Tages gegen uns, eine Minute später ist auch der Geschichte. 0:2.
Der dritte Durchgang ist für uns noch einmal die Chance, zurück ins Spiel zu finden. Doch von Beginn an fehlt uns die Konzentration, unnötige Fehler und Abstimmungsprobleme bringen Grafing mehr und mehr in Front. 4:4, 12:7 und 16:8 sind die Zwischenergebnisse. Um 17:03 Uhr segelt der letzte Aufschlag des Spiels ins Aus - 0:3, mit 19:25 verlieren wir auch diesen Satz. Leider zurecht, so ehrlich muss man sein. Allerdings: Nach wie vor stehen für uns drei Siege zu Buche, nebst der Gewissheit, dass wir an einem guten Tag auch Grafing schlagen können. Heute war leider keiner. Passiert. Sehr sportlich: Nach dem Match gibt es für die Gastmannschaft einen Kasten „Wildbräu“ - urbayerischen Biergenuss. Zu 95 Prozent alkoholfrei.
Im Gegensatz zu uns konnte übrigens der GSVE Delitzsch seinen Premierensieg einfahren, das heimische Publikum sah einen umkämpften 3:2-Erfolg gegen den VC Dresden. Für uns bedeutet das: Generalprobe missglückt. An Selbstvertrauen mangelt es deswegen aber nicht, die Tabelle gibt es uns mehr als nötig und die Vorfreude auf das erste Heimspiel ist sowieso Motivation genug. Großartig: 442 Zuschauer sind zugelassen - Bestwert der Liga. Danke an unsere Möglichmacher! Erstmals in dieser Saison heißt es also: Kommt vorbei und entfacht mit uns die Brüderhalle zur Brüderhölle. Wir freuen uns auf Euch!
Julius Karoos, Libero