U14 - Bronzemedaille für die Nachwuchsschmetterlinge
In den Quarantäne-Lagern in Leipzig wurden alle verfügbaren Daumen gedrückt, und wir wollten alles geben was heute mit diesem Kader möglich war.
Wir zeigten kein schlechtes Spiel, das spürten wir. Doch auch die Chemnitzerinnen präsentierten sich heute von ihrer besten Seite. Immer wieder konnten wir unsere Chancen aus guten Annahmen und Abwehraktionen heraus nicht nutzen. Den Vorsprung, den wir uns zwischenzeitlich in den jeweiligen Sätzen mit viel Kampfgeist und Emotionen erarbeiteten, gaben wir anschließend zu leichtfertig aus der Hand. Ein Beispiel: Nachdem wir auch den zweiten Satz nicht für uns entscheiden konnten (25:20), gaben wir im dritten noch einmal alles. Wir feierten jeden Punkt, kämpften um jeden Ball. So stand es plötzlich 9:15, und der dritte Satz schien uns zu gehören – Doch Chemnitz zeigte keine Nerven, drehte im Angriff über Vier und aus dem Hinterfeld noch einmal auf und entschied auch diesen Durchgang mit 25:23 für sich.
Foto: Helmut Keil
Am vergangenen Sonntag fand in Leipzig die Bezirksmeisterschaften der U14 männlich im Spielbezirk Leipzig statt. Knapp 30 Jungs aus vier Vereinen trafen sich am Morgen in der Sporthalle Leplaystraße und freuten sich, dass sie wieder im Wettkampf gegeneinander antreten konnten. Da die L.E. Volleys mit zwei Mannschaften an den Start gingen, waren fünf Teams im Turnier aktiv.
Nachdem die Spiele in der ersten Runde klar mit 2:0 zugunsten der TSG Markleeberg gegen GSVE Delitzsch und der L.E. Volleys I gegen L.E. Volleys II ausgingen, gingen beide Spiele der zweiten Spielrunde in die Verlängerung. Die Mannschaft aus Delitzsch gewann gegen das Team vom SV Reudnitz und die zweite Vertretung der L.E. Volleys konnte die TSG Markkleeberg besiegen. Damit setzten sich in diesen Spielen die Mannschaften durch, die noch im Herbst in der jeweiligen Paarung verloren hatten. Der weitere Turnierverlauf blieb dann ohne größere Überraschungen. Einzig das Spiel des SV Reudnitz gegen L.E. Volleys II war noch etwas stärker umkämpft, jedoch blieb auch hier der Sieg bei den Gastgebern.
Die L.E. Volleys I gaben keinen Satz ab und wurden verdient Bezirksmeister. Die größte Überraschung gelang der zweiten Mannschaft des Gastgebers. Sie wurden mit drei gewonnenen Spielen zweiter, gewannen damit die Silbermedaille und qualifizierten sich ebenfalls für die Sachsenmeisterschaft am 27.03.22 in Zschopau.
Als bester Spieler wurde Oskar Hüther von den L.E. Volleys mit einer Urkunde und einem Miniball geehrt.
Endstand:
1. L.E. Volleys I
Am Sonntag, den 06.03.2022, war es soweit. In Engelsdorf fand das U16 Bezirksmeisterschaftsfinale nach 2-jähriger Coronapause statt. Es trafen neben dem Gastgeber Engelsdorf die Mannschaften aus Grimma, Delitzsch und LE Volleys 1 und LE Volleys 2 aufeinander, um den Bezirksmeister auszuspielen.
Als Erstes spielten unsere beiden Teams gegeneinander und LEV 1 gewann 2:0, wobei anzumerken ist, dass LEV 2 unsere Youngsters mit Jahrgang 2008/2009 waren und krankheitsbedingt auf einige Spielerinnen verzichten musste.
Im Anschluss gewann LEV 1 auch Ihr 3. Spiel mit 2:0 gegen Delitzsch. LEV 2 mussten gegen den Gastgeber Engelsdorf ran. Unsere Mädels kamen immer besser ins Spiel, verringerten die Fehlerquote und wurden mutiger im Angriff. Somit stand es zwischenzeitlich 16:17. Jedoch war am Ende der ein oder andere Fehler auf unserer Seite zu viel und der 1. Satz ging verloren. Im 2. Satz konnte nicht an die Leistung vom 1. Satz angeknüpft werden und dieser ging ebenfalls verloren. Im abschließenden Spiel gegen Grimma war es für LEV 2 auch schwer und beide Sätze gingen deutlich verloren.
Die Freude war riesig. Nun heißt es hart im Training arbeiten und dann den Bezirk Leipzig bei den Sachsenmeisterschaften in 14 Tagen sehr gut vertreten.
Autor: Marcel
Nach langer Pause ging es für die Zackis endlich wieder aufs Paket nach Radebeul. Dort trafen die Zackis auf die ersten Damen des SV Motor Mickten.
Das Spiel startete um 15.45 Uhr. Die Gegnerinnen gingen nach ihrem Sieg gegen die Shatterhands aus Radebeul motiviert an die Sache heran. Aber auch die Leipzigerinnen waren hungrig auf drei Punkte und bereit den ersten Satz hochkonzentriert zu beginnen. Es starteten Gina im Zuspiel, Eva und Clara auf Außen, Jana K. als Libera und Katrin G. und Silke auf Mitte. Unser Neuzugang Silke hatte die Ehre, direkt in ihrem ersten Einsatz die kurzfristig ausgefallene Inge (Sophie) zu vertreten. Als zusätzliche Herausforderung wurden in der Aufstellung Außenangriff und Mittelblock versehentlich vertauscht. Die Zackis mussten sich also nicht nur mit den Gegnerinnen, sondern auch mit einer ungewohnten Aufstellung auseinandersetzten. Da es bereits in der Vergangenheit ähnliche Situationen gegeben hat, spornte dies jedoch zusätzlich an. Mit ihrer Konzentrationsstärke konnten die Zackis den ersten Satz mir 25:19 für sich entscheiden.
Bereits zu Anfang des zweiten Satzes gelang es den Zackis dank einer Aufschlagserie von Gina einige Punkte Polster aufzubauen. Wenngleich es einige heiß umkämpfte Ballwechsel gegeben hat, konnte der Vorsprung letztlich aufrechterhalten und somit auch der zweite Satz für sich entschieden werden. Hochmotiviert starteten die Damen aus Leipzig nun mit Jenny als Libera und Isa im Zuspiel in den dritten Satz - bereit den Sack zu zumachen. Wenngleich es etwas holprig losging, führte unter
anderem die lautstarke Unterstützung der mitgereisten Fans dazu, dass die Zackis in ihr Spiel zurückfanden. Nach einigen starken Aufschlägen gingen die Zackis erneut in Führung, welche über den Satz hinweg gehalten wurde. Zu guter Letzt sorgte die eingewechselte Uschi (Katrin H.) mit einem verschlagenen Aufschlag zum Spielsieg für glückliche Gesichter: denn dies beschert der Mannschaft neuen Sekt. Den Zackis gelang es jedoch kurz danach das Spiel final für sich zu entscheiden und nimmt drei Punkte mit nach Leipzig.
Mit der heutigen Verteidigung des zweiten Tabellenplatzes der Staffel B freuen sich die Zackis auf die kommenden Play-Off-Spieltage. Ein großer Dank geht an die mitgereiste und lautstarke Unterstützung!
Es spielten: Jana K., Jenny, Stine, Silke, Katrin G., Isa, Gina, Eva, Clara und Katrin H. (Uschi).
Trainer: Lothar
Co-Trainer: Felix
Im Anschluss pfiffen die Mädels der U17, die um 12 Uhr in Grimma ankamen, die Partie zwischen Grimma und Altenhain, die natürlich über 5 lange Sätze ging und in der sich die Grimmaer Mädels durchsetzten.
Schließlich durfte auch die U17 aufs Feld. Nur mit 7 Spielerinnen angereist, trotzdem mit Libera spielend, machten wir uns auf ins Match gegen Altenhain. Mit schöne Aufschlagserien von Käthe, Mathilda und Jonna zogen wir schnell davon, ließen durch einige Fehler in Annahme und Abwehr den Gegner immer wieder ein bisschen rankommen, aber entschieden den 1. Satz dennoch mit 25:17 für uns.
Der 2. Satz war deutlich ausgeglichener, da Altenhain mit Auge und Erfahrung unsere Lücken anspielte, wir wiederum einige Fehler in Annahme, Angriff und Aufschlag verursachten. So liefen wir beständig einem Rückstand hinterher (15:19), den wir aber in der Crunchtime egalisierten. Den 3. Satzball konnten wir schließlich zum umkämpften 27:25 verwandeln.
Im 3. Satz nahmen wir uns vor, stabiler zu spielen. Dies gelang uns gut, jede Spielerin zeigte super Aufschläge und füllte das Punktekonto durch schöne Angriffsaktion - lediglich die Sprungaufschläge sollten heute nicht den Weg ins Feld finden, so dass wir dem Gegner noch 4 Punkte schenkten, aber bei einem 25:13 ist das wohl eher nebensächlich, so dass Trainerin Romy zufrieden auf das Spiel schauen konnte.
Die Volleys können noch siegen: Das Must-Win-Spiel beim VC Dresden geht an die Leipziger Volleyballer. Ein Hoffnungsschimmer im Abstiegskampf.
Den kompletten Bericht vom Sportbuzzer lest ihr HIER
Am kommenden Samstag den 12.3. findet das nächste wichtige Spiel dann gegen den TSV Grafing statt. Wir würden uns über jede Menge Unterstützung im Abstiegskampf freuen!!! Laut neuer Corona-Schutzverordnung sind in der Brüderhalle 600 Fans unter 3G Bedingungen zugelassen. Dazu eine FFP2 Maske bis zum Platz, die dann am Platz abgenommen werden kann. Kommt vorbei!
Foto: Steffen Manig
Die um den Klassenerhalt kämpfenden Leipziger Volleyballer setzen für die noch ausstehenden neun Partien in der 2. Bundesliga Süd auf frischen Wind an der Seitenlinie und verpflichten den 40-jährigen Jan Pretscheck für die restliche Saison. Der Sportlehrer und Familienvater verfügt über mehr als 20 Jahre Trainererfahrung und ist in Besitz einer A-Lizenz. Unterstützung auf der Trainerbank erhält der neue Headcoach weiterhin vom bisherigen Co-Trainer Jan Zangrando.
Damit reagiert der Verein auf die jüngsten Niederlagen (2:3 gegen Mühldorf, 0:3 gegen Freiburg und 2:3 gegen Gotha) seit Jahresbeginn. Die Leipziger haben bereits jetzt einen 7-Punkte-Rückstand auf den ersten Nichtabstiegsplatz, am Sonntag kommt es zudem beim Auswärtsspiel in Dresden zum Aufeinandertreffen mit dem direkten Kontrahenten um den Klassenerhalt.
Pretscheck als neuer Mann an der Seitenlinie will nun im Schulterschluss mit der Mannschaft die Kohlen aus dem Feuer holen: „Für mich ist es eine große, aber auch schöne Herausforderung. Ich habe mir in den letzten Tagen und Wochen viele Spiele angesehen und hoffe, ich kann der Mannschaft und jedem einzelnen Spieler helfen und letztlich mit ihnen gemeinsam Spiele gewinnen“. Er tritt damit die kurzfristige Nachfolge von Christoph Rascher an, welcher im Dezember bekannt gab, nach der Saison seine sieben Sachen bei den Volleys zu packen und nicht mehr als Trainer der 1. Herrenmannschaft sowie Landesstützpunktleiter zur Verfügung zu stehen.
„Wir versprechen uns vom kurzfristigen Trainerwechsel neue Impulse für die Mannschaft“, so Vorstandsmitglied Martin Ivenz. „Das Team zeigte in den letzten Wochen eine ansprechende Leistung, doch am Ende nahmen in der Regel unsere Gegner dankbar die Punkte mit nach Hause. Um den Klassenerhalt zu schaffen, brauchen wir jedoch unbedingt Tabellenpunkte. Jan (Pretscheck) bringt viel Erfahrung im Kampf um den Klassenerhalt mit an die Pleiße, von der wir auf den letzten Metern profitieren wollen“, führt darüber hinaus Team Manager Axel Roscher als Beweggrund für die Neuverpflichtung auf.
Jan Pretscheck ist dabei im sächsischen Volleyball kein unbeschriebenes Blatt. Als langjähriger Cheftrainer und Manager beim VC Dresden in der 1. und 2. Bundesliga sowie weiteren Stationen in Chemnitz (3. Liga Frauen) und Oelsnitz (3. Liga Männer) konnte er bereits seine Fähigkeiten unter Beweis stellen. Mit dem Verein einigte er sich zunächst auf eine Zusammenarbeit bis Saisonende.
Der Trainerwechsel bedeutet jedoch auch, dass für Christoph Rascher die Reise mit der Leipziger Bundesligamannschaft schneller zu Ende geht, als beiden Seiten recht war. Die Entscheidung ist den Verantwortlichen dabei wahrlich nicht leichtgefallen, da sie mit „Raschi“ einen stets loyalen Vollblut-L.E.Volley verlieren, der in den letzten Jahren einen entscheidenden Anteil an der sportlichen sowie strukturellen Weiterentwicklung des Vereins hatte. „Wir hoffen, dass Christoph unsere Entscheidung nicht als Geringschätzung seiner Arbeit ansieht. Wir versprechen uns eher einen Motivations- und Leistungsschub der Spieler im alltäglichen Training sowie den noch ausstehenden Bundesligaspielen, wenn ein neues Gesicht die Geschicke der Mannschaft lenkt“, so das allgegenwärtige Echo aus der Vorstandsriege des Vereins. „Wir als Vereinsführung sind Christoph zu großem Dank verpflichtet, dass er sich nie vor Herausforderungen gedrückt oder der Verantwortung gegenüber dem Verein und der Mannschaft entzogen hat“.
Jan Pretscheck hat am gestrigen Mittwoch seinen Trainingseinstand gegeben. Am kommenden Sonntag (06. Februar 2022) steht er in Dresden nun das erste Mal für die L.E. Volleys als Trainer auf der Platte. Das für die Volleys so wichtige Auswärtsspiel wird um 16:00 Uhr im Volleydrome Bürgerwiese (Parkstr. 4 in Dresden) angepfiffen.
Noch sind 10 Saisonspiele zu bestreiten und eigentlich ist es dabei völlig egal, wer auf der anderen Spielfeldhälfte steht. Punkte müssen her.
Derer zwei hatte man sich beim letzten Heimspiel gegen Mühldorf schon fast gesichert, als dann das geschah, worüber selbst die nationale Volleyballzeitung in ihrer aktuellen Ausgabe berichtet.
Die über den unerwarteten Ausgang schockierten Leipziger boten in der folgenden Trainingswoche alles auf, um das Geschehene schnell aus den Köpfen zu verdrängen.
Das Auswärtsspiel in Freiburg sollte nun zum ersten kalendarischen Erfolgserlebnis werden. Vorbereitung top – das Spiel selbst nach couragiertem ersten Durchgang am Ende aber doch wieder ein Flop.
Erneut war Unzulängliches zu analysieren, der Trainingsplan mit der Arbeit am Abstellen der Defizite zu füllen. Aber auch die immer noch vorhandenen Stärken galt es zu stärken. Und wer die Volleys in der letzten Woche trainieren sah, der konnte erkennen, dass die Schützlinge von Noch-Trainer Christoph Rascher mit festen Vorsätzen ins Spiel gegen Gotha gehen werden.
Warum auch nicht? Das Testspiel vor dem Saisonstart, aber auch das Hinspiel im Oktober des vergangenen Jahres sah auf Leipziger Seite nicht schlecht aus. Und wenn es dem Tabellenzwölften gegen den Favoriten aus Thüringen gelingen sollte, an seine Trainingsleistungen anzuknüpfen und diese über die gesamte Spielzeit abzurufen, dann könnte am Samstagabend das so nötige Signal zur Trendwende gesetzt werden.
Auf alle Fälle haben sie sich fest vorgenommen, nicht nur ihr Herz, sondern auch das Heft des Handelns in beide Hände zu nehmen. (JZ)
Foto: Christian Modla
Bitter, bitter, bitter: Die Leipziger verspielen in der Partie gegen Mühldorf sieben (!) Matchbälle und gehen am Ende als Verlierer vom Platz.
Den kompletten Artikel lest ihr hier: https://www.sportbuzzer.de/artikel/l-e-volleys-verlieren-dramatische-partie-gegen-muhldorf/
Foto: Christian Modla