STARKER BEGINN REICHT NICHT ZUM SIEG

STARKER BEGINN REICHT NICHT ZUM SIEG

Für die Gäste aus Grafing begann mit dem Auswärtsspiel in Leipzig ein intensives Volleyballwochenende. Am Samstagabend gastierten sie zunächst bei den L.E. Volleys, bevor es am Sonntag direkt weiter nach Eltmann ging. Die Leipziger wollten die Partie vor heimischem Publikum nutzen, um wichtige Punkte zu sammeln – und starteten mit viel Energie in das Duell der 2. Bundesliga Süd.

Schon vor Spielbeginn gab es allerdings auch erfreuliche Nachrichten aus dem Leipziger Nachwuchsbereich: Die vier Jugendspieler Julius Roscher, Mattheo Gladitz, Jonas Pommerenke und Lukas Pollok haben sich mit ihrem Team des Sportgymnasiums im Wettbewerb Jugend trainiert für Olympia für die Schulweltmeisterschaften qualifiziert. Das Turnier findet in der letzten Schulwoche im fernen China statt. Da diese Reise jedoch mit erheblichen Kosten verbunden ist, hoffen die jungen Volleyballer auf Spenden, um ihren Traum von der Teilnahme an diesem internationalen Wettbewerb verwirklichen zu können.

Leipzig arbeitet sich in die Partie – starker erster Satz

Leipzigs Trainer Jan Pretscheck setzte zu Beginn auf eine kleine Überraschung: Jugendspieler Lukas Pollok, der bislang nur wenige Einsätze verzeichnen konnte, stand als Libero direkt in der Startaufstellung.

Der Start ins Spiel verlief zunächst etwas holprig. Beide Teams tasteten sich ab und suchten ihren Rhythmus. Grafing lag über weite Strecken des ersten Satzes knapp vorne, doch Leipzig blieb dran. Mit zunehmender Spieldauer gewann das Heimteam an Sicherheit und auch das Publikum in der Halle wurde immer lauter.

Ein scharfes Auge von Rene Menzel, eine starke Blockarbeit am Netz und präzise Angriffsvorbereitung im Zuspiel durch Julius Roscher sorgten dafür, dass Leipzig zunehmend Druck aufbauen konnte. Beim Stand von 20:17 für die Gastgeber sah sich Grafings Trainer Heiko Roth bereits zum zweiten Mal gezwungen, eine Auszeit zu nehmen.

Doch Leipzig ließ sich nicht mehr aus dem Konzept bringen und brachte den Satz schließlich mit 25:21 nach 23 Minuten souverän ins Ziel.

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Grafing gleicht aus – Petrusic übernimmt Verantwortung

Der zweite Durchgang begann aus Leipziger Sicht zunächst so, wie der erste geendet hatte. Doch auch Grafing zeigte weiterhin seine Qualität. Trotz vieler guter Ballwechsel liefen die Gastgeber meist ein bis zwei Punkte hinterher.

Beide Teams präsentierten sich besonders im Block stark. Für gute Stimmung auf Leipziger Seite sorgte zudem Frithjof Neef, der nach seiner Verletzung aus dem Hinspiel noch nicht vollständig fit ist und deshalb an diesem Abend als Co-Trainer auf der Bank fungierte – und dort reichlich Energie und gute Laune ins Team brachte.

Diese Energie zahlte sich kurzzeitig aus: Beim 11:10 gingen die L.E. Volleys erstmals in diesem Satz in Führung. Grafings Trainer Roth reagierte prompt und nahm nach einem weiteren Punkt eine Auszeit.

In der Folge suchten die Gäste immer wieder ihren Diagonalangreifer Juro Petrusic, der mit druckvollen Angriffen regelmäßig Punkte erzielte. Gleichzeitig schlichen sich auf Leipziger Seite zunehmend Eigenfehler ein. Grafing nutzte diese Phase konsequent und zog wieder vorbei. Auch eine Leipziger Auszeit beim 13:15 brachte zunächst nicht die gewünschte Wende.

Trainer Pretscheck versuchte weitere Impulse zu setzen – unter anderem mit Jannik Koßmann als Blockverstärkung und einem Wechsel auf den aufschlagstarken Johannes Deutloff für Mittelblocker Felix Lesche. Doch trotz eines letzten erfolgreichen Ballwechsels entschieden die Gäste den Satz schließlich mit 25:22 für sich.

Stimmen zur Pause: „Die kleinen Punkte fehlen“

In der zehnminütigen Satzpause stellte sich Teammanager Axel Roscher den Fragen unseres Kommentators Kenny und zeigte sich enttäuscht über den verlorenen zweiten Satz. Für die kommenden Durchgänge wünsche er sich wieder mehr von der Konsequenz und Struktur aus dem ersten Satz.

Roscher erklärte außerdem, dass die Mannschaft vor jedem Spiel ein ausführliches schriftliches Briefing erhält, in dem unter anderem analysiert wird, wer beim Gegner die Hauptangreifer sind, wohin besonders effektiv aufgeschlagen werden kann und wie das Blockspiel angepasst werden sollte.

Besonders hob er den starken Libero der Gäste sowie den gefährlichen Diagonalangreifer hervor, den Leipzig besser kontrollieren müsse. „Alles, was nicht konsequent gegen Grafing gespielt wird, bekommen wir wieder um die Ohren“, erklärte Roscher.

Teammanager Axel Roscher im Interview mit Kommentator Kenny
Teammanager Axel Roscher im Interview mit Kommentator Kenny

Mit Blick auf die Saison betonte er, dass das Ziel sei, positiv aus der Spielzeit herauszugehen, nicht zuletzt für die Fans und für die Moral der Mannschaft. Dabei wolle man bewusst auf unnötige Experimente verzichten.

Die Saison sei zudem von einigen Schwierigkeiten geprägt gewesen. Neben erwarteten Herausforderungen – besonders in Auswärtsspielen – kamen auch Verletzungen von René Menzel, Jannik Koßmann und Frithjof Neef hinzu. Dafür sei die bisherige Bilanz dennoch solide, besonders angesichts der gewonnenen Spiele im Januar und Februar.

Oft hätten allerdings nur wenige Punkte zum Satz- oder Spielgewinn gefehlt – Punkte, die sich letztlich auch in der Tabelle bemerkbar machen. Gerade bei einer jungen Mannschaft seien Eigenfehler Teil des Lernprozesses. Aufschlagfehler, Netzberührungen oder Abstimmungsprobleme gehörten dazu, wenn Spieler noch Erfahrung sammeln. Zudem habe Leipzig häufig keinen konstanten Stamm-Sechser stellen können, während eingespielte Teams wie Dresden hier klare Vorteile hätten.

Spannung bis zum Schluss – Grafing dreht den dritten Satz

Der dritte Satz begann erneut auf Augenhöhe. Diesmal gelang es den L.E. Volleys sogar, sich leicht abzusetzen. Die Zuschauer in der Halle honorierten das mit lautstarker Unterstützung, während auch die Leipziger Bank weiter Stimmung machte.

Doch Grafing blieb hartnäckig und kämpfte sich Schritt für Schritt zurück. Beim 14:13 nahm Trainer Pretscheck vorsorglich seine erste Auszeit, doch die Wirkung blieb nur kurz bestehen.

In der Folge schlichen sich kleine Konzentrationsfehler ein. Bälle rutschten durch die Annahme oder landeten beim Angriff im Netz. Beim 18:19 reagierte Pretscheck mit seiner zweiten Auszeit.

Die Crunchtime war erreicht und die Spannung in der Halle greifbar. Am Ende waren es jedoch genau diese zuvor im Interview erwähnten kleinen Fehler – ein Angriffsfehler im Netz oder eine unklare Absprache in der Annahme – die Leipzig die entscheidenden Punkte kosteten. Grafing nutzte diese Chancen konsequent und gewann den dritten Satz mit 25:23.

Grafing zieht davon – Leipzig findet keine Antwort mehr

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Mit dem Satzgewinn im Rücken wollten die Grafinger nun auch die restlichen Punkte sichern. Bei Leipzig stand erneut Mattheo Gladitz auf dem Feld, doch der Start in den vierten Satz gehörte den Gästen. Sie setzten sich früh ab und wirkten nun in vielen Aktionen einen Tick konsequenter.

Auffällig ruhig wirkte in dieser Phase Yannick Siebeck, der sichtbar angespannt war. Grafing verteidigte inzwischen nahezu jeden Ball und ließ Leipzig nur wenige einfache Punkte.

Trainer Pretscheck reagierte mit einem Zuspielerwechsel auf Johannes Deutloff und nahm beim 3:8 eine weitere Auszeit. Das Leipziger Publikum unterstützte sein Team weiterhin lautstark – die Trommeln hallten durch die gesamte Halle.

Ein spektakulärer Moment folgte, als Siebeck einen Ball mit einer Pancake-Rettung im Spiel hielt und der eingewechselte Moede anschließend einen Hinterfeldangriff erfolgreich abschloss. Kurz darauf setzte Deutloff jedoch frustriert einen Ball gegen die Hallenwand.

Dieser Moment schien Siebeck wachzurütteln: Sein nächster Angriff schlug mit voller Wucht im gegnerischen Feld ein und brachte sichtbar Emotionen zurück ins Team. Doch der Rückstand war inzwischen deutlich.

Leipzig setzte im Angriff immer wieder auf Siebeck, doch Grafing hatte sich darauf eingestellt und blockte viele Versuche erfolgreich. Beim 14:19 nahm Pretscheck seine vermutlich letzte Auszeit des Spiels.

Die Gäste spielten ihre Führung anschließend souverän herunter. Kurz vor Schluss sah Siebeck nach einer Frustreaktion noch eine gelbe Karte. Mit sieben Satzbällen ging Grafing in die Schlussphase und verwandelte direkt den ersten zum 25:16.

MVP-Auszeichnungen und Blick auf das Saisonfinale

Nach 97 Minuten Spielzeit und vor 217 Zuschauerinnen und Zuschauern mussten sich die L.E. Volleys dem TSV Grafing mit 1:3 (25:21, 22:25, 23:25, 16:25) geschlagen geben.

Die MVP-Auszeichnungen gingen an den Leipziger Mittelblocker Julian David (Silber) sowie an Grafings Diagonalangreifer Juro Petrusic (Gold).

Für die Leipziger steht nun noch ein letzter Auftritt in dieser Saison an: Am Samstag, den 21. März, um 19 Uhr empfangen die L.E. Volleys in der Brüderhalle den TSV Mimmenhausen zum abschließenden Heimspiel der Spielzeit.

 

Beitrags- und Titelfotos: @Miri.trx

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Herz gezeigt – am Block gescheiteRT

Herz gezeigt – am Block gescheitert

In der 2. Volleyball Bundesliga Süd der Männer empfingen die L.E. Volleys den TV Rottenburg – allerdings nicht wie gewohnt in der Brüderhalle. Aufgrund der parallel stattfindenden Deutschen Meisterschaften der U18-Judoka wich man in die benachbarte Leplay-Halle aus. Vor knapp 200 Zuschauer:innen entwickelte sich dort eine intensive und phasenweise hochklassige Partie, die die Gäste aus Baden-Württemberg am Ende mit 3:1 (25:21, 22:25, 25:16, 25:23) für sich entschieden.

 

Blockstarke Gäste mit langem Atem

Der erste Satz begann ausgeglichen. Rottenburg eröffnete mit dem Aufschlag, ohne dass sich in den ersten Ballwechseln eine klare Dominanz abzeichnete. Leipzig startete ordentlich, hatte jedoch noch Abstimmungsprobleme und scheiterte mehrfach am hohen Doppelblock der Gäste. Trotz ihrer Überlegenheit im Block- und Zweikampfverhalten schlichen sich bei Rottenburg immer wieder vermeidbare Fehler ein. Beim Stand von 11:11 nach rund zehn Minuten nahm Rottenburgs Trainer Jan Scheuermann seine erste Auszeit – zunächst ohne durchschlagenden Effekt, denn Leipzig ging kurz darauf wieder in Führung.

Beide Teams agierten weiterhin auf Augenhöhe. Als sich Rottenburg leicht abzusetzen drohte, reagierte Leipzigs Coach Jan Pretscheck mit seiner ersten Auszeit. Die Gäste ließen sich davon jedoch nicht beeindrucken, hielten den Aufschlagdruck hoch und punkteten konsequent weiter. Auch der Wechsel von Mattheo Gladitz auf Paul Lohrisch brachte zunächst nicht die erhoffte Wende. Dass Leipzig den Anschluss nicht komplett verlor, lag auch an einzelnen Aufschlagfehlern der Rottenburger. Beim 19:23 zog Pretscheck seine zweite Auszeit, die sich mit einem folgenden Servicefehler der Gäste zumindest kurzfristig auszahlte. Dennoch ging der Satz mit 25:21 an Rottenburg.

 

Leipzigs Antwort mit Geduld und Mut

Im zweiten Durchgang änderten die Gäste personell nichts, Leipzig setzte dagegen verstärkt auf Erfahrung: Paul Lohrisch rückte in die Startformation und eröffnete den Satz. Die Hausherren wirkten nun gefestigter, reduzierten ihre Fehlerquote und hielten konstant eine knappe Führung von ein bis zwei Punkten. Rottenburg überzeugte weiterhin mit starker Feldabwehr und brandgefährlichem Mittelangriff, doch auch Leipzig setzte Akzente über die Mitte – insbesondere durch die Kombination Johannes Deutloff und Lennard Rosmy.

Ein Aufschlag-Ass von Paul Lohrisch zum 11:8 zwang Scheuermann früh zur Auszeit, um eine mögliche Serie zu unterbrechen. Zwar blieb die große Aufschlagserie aus, doch Leipzig behauptete seine Führung. Nach einem druckvollen Service von Yannick Siebeck und einem sehenswerten Hinterfeldangriff von Cedrik Moede stand es 17:14, woraufhin Rottenburg erneut eine Auszeit nahm.

Die L.E. Volleys blieben souverän, hielten den Drei-Punkte-Vorsprung und zeigten sich nervenstark. Trotz beeindruckender Defensive der Gäste nutzte Leipzig schließlich seinen fünften Satzball: Ein cleverer „Marktplatzleger“ von Paul Lohrisch besiegelte das 25:22 und den 1:1-Satzausgleich.

Rottenburg schaltet einen Gang höher

Nach der zehnminütigen Pause kehrten beide Teams unverändert aufs Feld zurück – mental jedoch mit Vorteilen für Rottenburg. Die Gäste schalteten einen Gang höher, dominierten weiterhin in der Abwehr und gingen schnell mit 6:1 in Führung. Leipzig sah sich früh zur Auszeit gezwungen.

Die Annahme wackelte nun, während der Rottenburger Block weiterhin stabil stand. Auch ein Zuspielerwechsel auf den 17-jährigen Julius Roscher brachte nicht die gewünschte Wende. Beim 6:13 folgte die zweite Leipziger Auszeit.

Die Hausherren kämpften, fanden jedoch kaum ein Mittel gegen den massiven Block der Gäste. Selbst gut vorbereitete Angriffe wurden immer wieder entschärft. Mit neun Satzbällen im Rücken ließ sich der TV Rottenburg den Durchgang nicht mehr nehmen und entschied ihn deutlich mit 25:16 für sich – mit der 2:1-Satzführung als logische Konsequenz.

 

Dramatische Crunchtime mit besserem Ende für die Gäste

Im vierten Satz gestaltete sich das Geschehen zunächst wieder ausgeglichener. Dennoch setzte sich Rottenburg leicht ab, da Leipzig in entscheidenden Nuancen die letzte Präzision fehlte. Die Stimmung in der Halle blieb trotz Hallen-DJ und Gästetrommel vergleichsweise ruhig.

Leipzigs emotionaler Antreiber Yannick Siebeck stemmte sich mit viel Körpersprache gegen den Rückstand und hielt sein Team im Spiel. In der Crunchtime wurde es nochmals spannend: Rottenburg erspielte sich drei Matchbälle, von denen Leipzig die ersten beiden abwehrte.

Vor dem entscheidenden Ballwechsel nahm Scheuermann eine letzte Auszeit, um Siebeck aus dem Aufschlagrhythmus zu bringen – mit Erfolg. Nach insgesamt rund anderthalb Stunden verwandelten die Gäste ihren dritten Matchball zum 25:23 und sicherten sich drei Punkte für die Heimreise in den Südwesten.

 Bei der MVP-Ehrung erhielt Leipzigs Libero Rene Menzel die Silbermedaille, während Rottenburgs Diagonalangreifer Niklas Lichtenauer bereits seine achte Gold-Medaille in dieser Saison überreicht bekam.

Trotz der Niederlage müssen sich die L.E. Volleys nicht verstecken. Über weite Strecken boten sie dem favorisierten Gegner Paroli, scheiterten letztlich jedoch an der phänomenalen Abwehr- und Blockarbeit der Gäste. Mit weiterhin 32 Punkten verbleibt das Team von Trainer Pretscheck auf Rang sieben zwischen dem TSV Grafing und den BadenVolleys II. Letztere sind am kommenden Samstag der Gegner im letzten Auswärtsspiel der Saison – bis dahin gilt es, die Partie abzuhaken und den Blick nach vorne zu richten.

 

Beitrags- und Titelfotos: @i_Sebby

 

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Jan Pretscheck bleibt Trainer der L.E. Volleys in der 2. Bundesliga 

Jan Pretscheck bleibt Trainer der L.E. Volleys in der 2. Bundesliga 

Die L.E. Volleys setzen weiterhin auf Kontinuität an der Seitenlinie: Trainer Jan Pretscheck hat seinen Vertrag verlängert! 🏐

Jan gelingt es Jahr für Jahr, junge Talente ins Team einzubauen und sie sportlich auf das nächste Level zu bringen. Trotz der vielen Verletzungen in dieser Saison, die Einsätze in Bestbesetzung kaum möglich machten, wird die Mannschaft die Saison auf einem soliden Platz im Tabellenmittelfeld abschließen. Mehr war unter diesen Umständen einfach nicht drin – aber die Entwicklung stimmt.

Und so geht’s weiter 👇
Der Verein setzt weiterhin auf die kontinuierliche Entwicklung der Mannschaft sowie den schrittweisen Ausbau professioneller Strukturen. Mittelfristiges Ziel bleibt die Qualifikation für die Playoffs in der 2. Bundesliga.

Wir freuen uns auf die nächsten gemeinsamen Schritte mit Jan!

Titelbild: @i_Sebby

Beitragsbild: @marcus_holland_photography

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L.E. Volleys sichern sich 3 weitere Punkte

L.E. Volleys sichern sich 3 weitere Punkte

Vergangenen Samstag empfingen die 1. Herren der L.E. Volleys in der Brüderhalle die Friedrichshafener Volley YoungStars zum Rückspiel in der 2. Bundesliga Süd.

Traumstart mit jungem Debütanten

Der Auftakt gehörte ganz klar den Hausherren. Besonders erfreulich aus Leipziger Sicht: Jugendspieler Julius Weckebrod stand in der Startaufstellung und feierte damit sein Bundesliga-Debüt. Eine mutige Entscheidung, die sich auszahlen sollte.
Friedrichshafen hatte zu Beginn sichtbar mit Startschwierigkeiten zu kämpfen. Netzberührungen und Overpass-Annahmen auf Seiten der Gäste ermöglichten Leipzig früh eine komfortable Führung – und das zunächst ohne großes eigenes Zutun. Dennoch präsentierten sich die Häfler in der Feldabwehr phasenweise stark, verhinderten einige klare Punktgewinne.
Doch Leipzig blieb konstant in Front. Julius Roscher lenkte mit variablen und präzisen Zuspielen das Spiel seiner Mannschaft und verlieh den Volleys die nötige Stabilität. Mit zunehmender Sicherheit wuchs der Vorsprung kontinuierlich an, ehe der Satz deutlich mit 25:14 an die Gastgeber ging.

Friedrichshafen schlägt zurück

Personell unverändert ging es in Durchgang zwei, doch das Spielgeschehen drehte sich komplett. Friedrichshafen fand nun deutlich besser ins Spiel und stellte vor allem mit einem starken Block gegen Yannick Siebeck die Leipziger Angreifer immer wieder vor Probleme.
Den L.E. Volleys gelang es nicht mehr, die Bälle im gegnerischen Feld unterzubringen. Friedrichshafen übernahm erstmals die Führung und erhöhte insbesondere durch Kylian Wenke im Aufschlag den Druck massiv. Annahmefehler häuften sich auf Leipziger Seite, während die Gäste über die Mitte das Tempo weiter anzogen.
Zum entscheidenden Faktor wurde eine beeindruckende Aufschlagserie von Kylian Wenke. Seine Services leiteten die Wende endgültig ein – selbst eine Auszeit von Leipzigs Trainer Pretscheck konnte den Lauf nicht stoppen. Der Zuspieler der YoungStars setzte ein Ass nach dem anderen, Leipzig bekam keinen Zugriff mehr auf das Spiel. Auch personelle Wechsel brachten keine Stabilität zurück. Nach insgesamt neun druckvollen Aufschlägen landete schließlich einer im Netz – da fehlte beim Stand von 15:21 aus Leipziger Sicht allerdings nicht mehr viel und der Satz ging mit 15:25 hochverdient an die Jungs vom Bodensee.

Leipzig antwortet souverän

Nach der zehnminütigen Pause zeigte sich die Mannschaft von Trainer Pretscheck wieder erholt und deutlich wacher. Zwar blieb die Annahme weiterhin ausbaufähig, doch insgesamt fand Leipzig besser ins Spiel als noch im zweiten Durchgang.
Für eine Wiederholung des dominanten ersten Satzes reichte es zwar nicht, dennoch erspielten sich die Volleys nach und nach eine Führung. Beim Stand von 11:6 aus Leipziger Sicht sah sich Friedrichshafen zur Auszeit gezwungen. Doch der alte Spruch bewahrheitete sich: Nach der Auszeit ist vor der Auszeit. Der Leipziger Vorsprung schmolz, beim 13:12 musste nun auch Pretscheck taktisch eingreifen.
Die Maßnahme zeigte Wirkung. Leipzig stabilisierte sich, baute den Vorsprung erneut aus und zwang Friedrichshafen sechs Ballwechsel später beim 18:13 zur zweiten Auszeit. Ein Doppelwechsel auf Seiten der Gäste brachte nur kurzzeitig neue Impulse. Die Leipziger Angriffe fanden immer wieder ihr Ziel, und nach einem Blockaus entschieden die Hausherren den Satz mit 25:18 für sich.

Nervenstärke in der Crunchtime

Der vierte Durchgang begann aus Leipziger Sicht dankbar: Abschuss, Blockaus und ein Tippfehler der Gäste sorgten für die ersten drei Punkte. Anschließend entwickelte sich ein ausgeglichener Schlagabtausch, bei dem die Punkte auf beiden Seiten eher unspektakulär „hin und her tröpfelten“.
Beim Stand von 11:9 kam es zu einer hitzigen Szene auf Seiten der Friedrichshafener. Sie reklamierten einen vermeintlichen Tusch auf Leipziger Seite – der lautstarke Protest wurde mit einer gelben Karte quittiert. Das Spiel beruhigte sich wieder, beim 15:14 reagierte Leipzig mit einem Doppelwechsel: Johannes Deutloff und Jannik Koßmann sollten frische Energie bringen. Prompt bekamen die Zuschauer einen längeren Ballwechsel zu sehen, den Leipzig für sich entschied.
Trotz der positiven Impulse – und obwohl mit Koßmann die „Sonne der guten Laune“ das Feld betrat – gelang es Leipzig nicht, sich entscheidend abzusetzen. Friedrichshafen blieb stets in Schlagdistanz.
In der Crunchtime übernahm dann Maxim Künitz Verantwortung. Mit kraftvollen Angriffen setzte er ein klares Zeichen und ließ den YoungStarts kaum eine Chance in der Abwehr. Punkt für Punkt führte er sein Team dem Sieg entgegen. Mit 25:22 entschieden die L.E. Volleys schließlich auch Satz vier für sich und rundeten den 3:1-Erfolg ab.

Nach 86 zum Teil intensiven Minuten stand ein verdienter 3:1-Heimsieg für die Leipziger fest. Wie schon im Hinspiel sicherten sich die L.E. Volleys drei wertvolle Punkte gegen die YoungStars vom Bodensee und positionieren sich weiterhin auf Tabellenplatz 7.
Auf Seiten Friedrichshafens wurde Kylian Wenke absolut verdient zum MVP gekürt – insbesondere seine Aufschlagserie im zweiten Satz setzte die Leipziger massiv unter Druck. Bei den L.E. Volleys ging die Auszeichnung an Kapitän und Libero Rene Menzel, der damit das erste Mal Gold in dieser Saison holen konnte.

Auch der Gewinner des Tipp-Spiels von MySportClubs konnte sich wieder über eine von beiden MVP unterschriebene Magnum Falsche Wackerbarth Sekt sowie einen 150€ MediaMarkt-Gutschein freuen.

 

Beitrags- und Titelfoto: @miri.trx

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L.E. Volleys starten erfolgreich mit Heimsieg ins neue Kalenderjahr

L.E. Volleys starten erfolgreich mit Heimsieg ins neue Kalenderjahr

Vergangenen Samstag, empfingen die L.E. Volleys Leipzig im ersten Heimspiel des neuen Kalenderjahres den SV Hornets Schwaig in der 2. Bundesliga Süd. Vor 251 Zuschauerinnen und Zuschauern in der Leipziger Halle entwickelte sich ein spannendes und hochklassiges Volleyballspiel, das nach fast zwei Stunden Spielzeit mit einem 3:1-Erfolg (30:28, 25:22, 28:30, 25:21) verdient an die Gastgeber ging.

Die personelle Situation im Leipziger Kader ist weiterhin angespannt. Mit Jannik Koßmann, Lennard Rosmy und Frithjof Neef standen mehrere Stammkräfte verletzungsbedingt zunächst nur als Ersatzspieler zur Verfügung und mussten auf einen möglichen Einsatz warten, wobei Neef tags zuvor nach seiner Bänderverletzung das erstmals wieder ins Training einstieg und noch eine gewisse Zeit brauchen wird, bis er wieder auf das Feld zurückkehren wird. Dafür stand Mattheo Gladitz nach längerer Erkrankung wieder voll zur Verfügung. Insgesamt war es ein volleyballreicher Samstag in Leipzig, da neben den 1. Herren auch die zweiten Herren im Lokalderby der Regionalliga gegen den DSVG Delitzsch antraten. Auch die Damenmannschaften trugen Spiele in Leipziger Hallen aus. Für zusätzliche Spannung in der Brüderhalle sorgte zudem das Tippspiel von My SportClubs. Alle Zuschauenden konnten vor Anpfiff in der kostenfreien App ihre Tipps fürs Spiel abgeben, um am Ende der oder die glückliche Gewinner:in zu sein und sowohl eine Magnum-Flasche Wackerbarth-Sekt als auch einen 150€-MediaMarkt-Gutschein nach Hause nehmen zu dürfen.

Der erste Satz begann mit zwei schnellen Punkten für die Gäste aus Schwaig, doch Leipzig fand nach kurzen Anfangsschwierigkeiten gut ins Spiel. Vor allem Cedrik Moede setzte früh Akzente und fiel mit erfolgreichen Angriffen positiv auf. Über weite Strecken agierten beide Teams auf Augenhöhe. Ein klarer Favorit war nicht auszumachen. Das Spiel bleib weiterhin ausgeglichen, sodass Trainer Jan Pretscheck beim Stand von 20:21 erstmals zur Auszeit griff. In der Crunchtime kam es auf beiden Seiten zu mehreren Wechseln, um Aufschlag und Block zu verstärken. Schwaig erspielte sich beim 23:24 den ersten Satzball, doch Leipzig behielt die Nerven und entschied den spannungsgeladenen Durchgang schließlich mit 30:28 für sich.

Auch der zweite Satz startete ausgeglichen, mit starken Angriffen auf beiden Seiten. Die Mannschaften hatten nun ihren Rhythmus gefunden, die Ballwechsel wurden länger, aber auch kleinere Flüchtigkeitsfehler schlichen sich ein. Moede blieb weiterhin eine feste Größe im Leipziger Spiel und überzeugte sowohl im Angriff als auch im Block – stets mit einem Lächeln im Gesicht. Die Leipziger Körpersprache wirkte insgesamt sehr entspannt, was sich auch im Spielstand widerspiegelte: Erstmals konnte sich das Heimteam leicht absetzen, was den Schwaiger Trainer Milan Maric zu einer Auszeit zwang. Diese brachte jedoch nur bedingt Wirkung, denn Leipzig sicherte sich auch den zweiten Satz souverän mit 25:22 und baute die Führung auf 2:0 aus.

Im dritten Satz präsentierte sich Schwaig deutlich stabiler. Vor allem im Zuspiel und im Angriff agierten die Gäste nun sehr konstant und erspielten sich verdient einen Vorsprung. Die Leipziger Annahme wackelte im Vergleich zu den ersten beiden Durchgängen, was Trainer Pretscheck beim Stand von 7:11 zu einer frühen Auszeit veranlasste. Ein Zuspielerwechsel von Roscher zu Deutloff leitete schließlich die Aufholjagd ein, und ab 20:20 entwickelte sich erneut eine packende Crunchtime. Trotz großem Kampf mussten sich die Leipziger am Ende jedoch mit 28:30 geschlagen geben – der Satz ging gebührend an Schwaig.

Im vierten Satz zeigten die L.E. Volleys die richtige Reaktion. Den Frust aus dem vorherigen Durchgang wandelte das Team in Energie um und startete mit mehreren schnellen Punkten. Erstmals in dieser Partie konnte sich Leipzig deutlicher absetzen. Selbst eine Auszeit des Schwaiger Trainers brachte nicht den gewünschten Effekt, Leipzig blieb dominant. Zwar häuften sich im weiteren Verlauf einige Aufschlagfehler, dennoch blieb das Spiel intensiv, mit sehenswerten Rallyes und aufgeheizter Stimmung in der Halle. Der SV Schwaig überzeugte weiterhin mit starker Abwehrarbeit und kämpfte sich mehrfach heran, doch Leipzig behielt die Kontrolle und sicherte sich den entscheidenden Satz mit 25:21.

Nach insgesamt fast zwei Stunden Spielzeit standen auch die Auszeichnungen des Abends fest: Die Silbermedaille ging an Yannick Biebelriether, während die Goldmedaille bei den Leipzigern blieb und an Cedrik Moede vergeben wurde.

Die L.E. Volleys bedanken sich bei allen Zuschauerinnen und Zuschauern – sowohl in der Halle als auch im Stream – sowie bei allen ehrenamtlichen Helferinnen, Helfern und den Ballkindern aus der Spielgruppe, ohne all die ein solcher Volleyballabend nicht möglich gewesen wäre. Mit diesem Sieg sichert sich Leipzig drei wichtige Punkte und einen gelungenen Start ins Heimspieljahr 2026.

Beitrags- und Titelfoto: i_sebby

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LEIPZIG SIEGT SOUVERÄN IM JAHRESABSCHLUSS

LEIPZIG SIEGT SOUVERÄN IM JAHRESABSCHLUSS

Die L.E. Volleys traten im letzten Heimspiel des Jahres ohne ihren Stamm-Libero Frithjof Neef an, der nach seinem doppelten Bänderriss weiterhin mehrere Wochen ausfällt. Erneut übernahm daher Rene Menzel die Liberoposition – eine Rolle, in der er sich bereits in der letzten Saison bewährt hat. Da er selbst langfristig angeschlagen ist, kommt er aktuell ausschließlich auf dieser Position zum Einsatz. Auch auf anderen Positionen gab es Umstellungen: Yannick Siebeck startete auf Diagonal, da sich Jannik Koßmann aktuell wegen Schulterproblemen ebenfalls schonen sollte.

Die Gäste aus Karlsruhe erwischten zu Beginn der Partie den besseren Start und setzten sich zunächst mit starken Aktionen ab. Doch Leipzig stabilisierte sich, vor allem dank einer souveränen Leistung von Cedric M., der seine Mannschaft mit beeindruckenden Angriffen zurück ins Spiel führte. Die Volleys drehten den Satz, erspielten sich drei Satzbälle und gingen mit einem 25:23 in Satzführung.

Der zweite Durchgang begann wesentlich konzentrierter auf Seiten der Karlsruher, die an die gute Phase aus Satz eins anknüpften. Leipzig hingegen beeindruckte mit variablen und gefährlichen Aufschlägen – ein deutlicher Fortschritt im Vergleich zum letzten Auswärtsspiel in Grafing. Die Gäste hatten sowohl mit dem Service als auch erneut mit dem stabilen Spiel von Cedric M. zu kämpfen. Während die Leipziger Trommler in der Halle für lautstarke Unterstützung sorgten, blieb die Stimmung im Lager der Baden Volleys eher verhalten. Leipzig arbeitete sich zum 8:7 nach vorn, auch begünstigt durch Fehler der Gäste. Über den gesamten Satz hinweg blieb die Partie offen, doch in der Crunchtime bewahrten die Leipziger die nötige Ruhe und entschieden auch den zweiten Durchgang mit 25:23 für sich.

Die Baden Volleys starteten zunächst erneut mit einer Führung, doch Leipzig ließ keinen Zweifel daran, dass man den Heimsieg sichern wollte. Mit zunehmender Dominanz setzten sich die Gastgeber Punkt für Punkt ab und spielten den Satz mit einem deutlichen 25:13 souverän zu Ende. Nach insgesamt 71 Minuten stand ein klarer 3:0-Erfolg auf der Anzeigetafel – verbunden mit drei wichtigen Punkten für die Tabelle.

Als wertvollste Spieler der Partie wurden Elias W. auf Karlsruher Seite (Silber) und Cedric M. für Leipzig (Gold) ausgezeichnet.

Die L.E. Volleys nehmen damit aus ihrem letzten Heimspiel des Jahres drei weitere Punkte mit. Ein großer Dank gilt den 154 Zuschauerinnen und Zuschauern in der Halle, allen Fans, die von zu Hause mitgefiebert haben, sowie den zahlreichen Helfer:innen rund um den Spieltag. Wir wünschen allen ein schönes und erholsames Weihnachtsfest. Für die Leipziger Herren geht es indes noch einmal intensiv weiter: Am kommenden Wochenende stehen gleich zwei Auswärtsspiele in Mimmenhausen und Friedrichshafen an, bevor am 20. Dezember gegen Gotha der Rückrundenauftakt folgt.

 

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Leidenschaftliches Sachsen-Derby in der Brüderhalle 

Leidenschaftliches Sachsen-Derby in der Brüderhalle

490 Zuschauerinnen und Zuschauer sorgten am Samstagabend in der Brüderhalle für eine mitreißende Atmosphäre, als die L.E. Volleys im traditionsreichen Sachsen-Derby auf die Enervigo Volleys Dresden trafen. Unterstützt wurde das Heimspiel von unserem Spieltagssponsor workflow coworking & offices, die im Leipziger City-Hochhaus moderne Coworking Spaces, private Büros und flexibel buchbare Konferenzräume anbieten – ideal für alle, die einen professionellen Arbeitsplatz in zentralster Leipziger Lage suchen.

Bereits vor dem ersten Aufschlag lag viel Spannung in der Luft. Besonders bemerkenswert: Felix Lesche und Cedrik Moede standen erstmals in dieser Saison in der Startformation der L.E. Volleys. Der Auftakt geriet auf beiden Seiten hektisch, denn die ersten Punkte resultierten aus Eigenfehlern – ein deutliches Zeichen für die Nervosität dieses besonderen Duells. Während die Volleys engagiert spielten, fand Dresden schneller zu Stabilität und beeindruckte mit starker Blockarbeit. Der erste Satz ging entsprechend an die Gäste.

Im zweiten Durchgang bot sich den Fans ein ausgeglicheneres Bild. Leipzig profitierte zunächst von Dresdner Fehlern und erarbeitete sich eine kleine Führung. Die Halle kochte – jeder Punktgewinn wurde lautstark gefeiert. Dresden zeigte sich jedoch insgesamt ruhiger und gefestigter, während die Gastgeber phasenweise etwas verkrampften. Trotz langer Führung der Leipziger gelang es den Gästen erneut, die Schlussphase für sich zu entscheiden.

Der dritte Satz entwickelte sich zum emotionalen Höhepunkt des Abends. Die L.E. Volleys starteten erneut stark, doch die Körpersprache blieb angespannt. Mit einem beeindruckenden Zwischenspurt setzte sich das Team beim 18:13 erstmals deutlich ab und brachte die Brüderhalle zum Beben. Dresden reagierte jedoch mit beeindruckender Präzision, nutzte kleine Unsicherheiten konsequent aus und arbeitete sich Punkt für Punkt zurück. Die Crunchtime wurde dramatisch: Beim 24:23 hatten die Leipziger ihren ersten Satzball der Partie, konnten diesen aber nicht nutzen. Die Gäste drehten den Satz und entschieden damit die Begegnung.

Zusätzliche Unterhaltung bot das Tippspiel über die kostenfreie My SportClubs-App, bei dem alle Zuschauerinnen und Zuschauer kostenlos ihren Tipp zum Spiel abgeben konnten. Als attraktiver Preis winkte eine Magnum-Flasche Wackerbarth-Sekt, die nach der Partie von beiden MVPs signiert wurde – ein besonderes Highlight für die teilnehmenden Fans.

Nach einem intensiven Derbyabend stand für die L.E. Volleys ein 0:3 (17:25, 23:25, 24:26) zu Buche – ein Ergebnis, das den großen kämpferischen Einsatz des Teams jedoch nicht vollständig widerspiegelt. Die starken Phasen der Partie geben Mut für das, was kommt.

Zum Ende des Abends wurden schließlich auch die besten Spieler ausgezeichnet: Jannik Koßmann erhielt die silberne MVP-Medaille für Leipzig, Martin Merkel die goldene Auszeichnung für Dresden.

Allzu lang müssen wir nicht auf das nächste Wiedersehen warten: Am 06. Dezember bestreiten die L.E. Volleys ihr letztes Spiel des Jahres. Gegner in der Brüderhalle wird die Mannschaft der Baden Volleys SSC Karlsruhe II sein. Die Mannschaft freut sich auf ein volles Haus und einen stimmungsvollen Jahresabschluss.

 

Beitrags- und Titelfoto: Paul Schmidt (@pauls.diary)

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Heimsieg mit Cheerleader-Show

Heimsieg mit Cheerleader-Show

In der heimischen Brüderhalle durften unsere L.E. Volleys am Samstagabend gemeinsam mit 230 lautstarken Fans einen souveränen 3:0-Heimerfolg über den TSV Mühldorf feiern. Mit dem klaren Sieg (25:19, 25:22, 27:25) sicherten sich die 1. Herren drei wichtige Punkte in der 2. Bundesliga Süd und unterstrichen einmal mehr ihre Stärke vor heimischer Kulisse. Nach 78 intensiven Minuten war der Jubel in der Halle groß.

Unsere Jungs erwischten einen nahezu perfekten Start in die Partie. Von Beginn an traten sie hochkonzentriert auf, überzeugten mit sicherer Annahme und effektiven Angriffen. Dank geringer Eigenfehler und eines konsequenten Spielplans konnten sie sich im ersten Satz entscheidend absetzen und ihn verdient mit 25:19 gewinnen.

Der zweite Satz gestaltete sich ausgeglichener: Mühldorf erhöhte den Druck und profitierte zeitweise von kleinen Unsauberkeiten auf Leipziger Seite, wodurch die Gäste kurzzeitig in Führung gingen. Doch unser Team behielt die Kontrolle. Vor allem Jannik Koßmann zeigte im Angriff wichtige Aktionen, während unser späterer MVP Yannick Siebeck einmal mehr seine Klasse am Netz unter Beweis stellte und den Gästen sichtlichen Respekt abverlangte. Mit Geduld und Nervenstärke entschieden die Spieler von Trainer Jan Pretscheck auch diesen Satz mit 25:22 für sich.

Der dritte Durchgang hatte dann alles, was ein spannendes Volleyballspiel ausmacht. Mühldorf kam mit viel Energie aus der Pause und ging früh in Führung. Unsere Jungs ließen sich davon jedoch nicht beeindrucken, blieben ruhig und kämpften sich Stück für Stück zurück. Auch die Gäste mussten immer wieder mit eigenen Fehlern kämpfen, erspielten sich aber trotzdem einen Satzball. Diesen wehrten die Herren der Brüderhölle mit viel Willen ab, bevor sie ihren eigenen Matchball zum 27:25 verwandelten – der 3:0-Heimsieg war perfekt!

Über das gesamte Spiel hinweg agierten die L.E. Volleys konstanter und stabiler und sicherten sich damit vollkommen verdient den nächsten Dreier. Als wertvollster Spieler auf Mühldorfer Seite wurde Kacper Kałucki ausgezeichnet, während unser Block- und Angriffsmonster Yannick Siebeck die goldene MVP-Medaille mit nach Hause nahm.

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Welcome to the Show ...

Ein besonderes Highlight neben dem sportlichen Erfolg: Der Cheerleading Club Leipzig brachte die Halle nicht nur in den Satzpausen – insbesondere während der zehnminütigen Showeinlage vor dem dritten Durchgang – zum Beben. Auch während der Sätze feuerten die Cheerleader unsere Mannschaft lautstark an und sorgten für fantastische Stimmung. Vielen Dank für euren Einsatz – ihr habt das Spiel zu einem echten Heim-Event gemacht!

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Derby-Fieber voraus!

Nach diesem erfolgreichen Heimauftritt richten wir den Blick bereits auf das nächste Highlight: Am 22. November empfangen die L.E. Volleys die Enervigo Volleys Dresden zum mit Spannung erwarteten Sachsen-Derby. Anpfiff ist wie gewohnt 19:00 Uhr in der Brüderhalle. Unsere Jungs werden sich in den kommenden Tagen intensiv vorbereiten, denn eines steht fest: Dresden ist keinesfalls zu unterschätzen – hier wird um jeden Ball und jeden Punkt gekämpft. Wir freuen uns auf ein elektrisierendes Derby und auf eure Unterstützung von den Rängen. Gemeinsam machen wir die Brüderhalle wieder zum Hexenkessel!

 

Beitrags- und Titelfoto: Miria Trexler (@miri.trx)

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Emotionales Pokalspiel mit Höhen und Tiefen

Regionalpokal Ost L.E.Volleys vs. Blue Volleys Gotha

Foto: Sharon Lochmann (@lochi_sportfotos)

Emotionales Pokalspiel mit Höhen und Tiefen

Am Sonntag stand für die L.E. Volleys das Spiel um den DVV-Regionalpokal Ost auf dem Programm. Gegner war der VC Gotha, Vorjahresmeister aus der 2. Bundesliga. Bereits im ersten Ligaspiel der Saison hatten die Thüringer die Leipziger Mannschaft besiegt – entsprechend bestand diesmal die Gelegenheit zur Revanche.

Nach dem intensiven Auswärtsspiel am Vortag in Eltmann, das trotz einer guten Leistung in vier denkbar knappen Sätzen verloren ging, war die Belastung am Sonntag deutlich spürbar. Der Einstieg in die Partie gestaltete sich daher zunächst schwierig. Auch Gotha zeigte zum Auftakt leichte Unsicherheiten, sodass der erste Satz lange ausgeglichen verlief. In der Schlussphase setzte sich jedoch der Gegner mit 22:25 knapp durch.

Im zweiten Satz präsentierte sich Gotha stabiler, während die L.E. Volleys weiterhin Schwierigkeiten hatten, ihren Rhythmus zu finden. Der Durchgang ging folgerichtig etwas deutlicher an die Blue Volleys (21:25).

Im dritten Satz sorgten taktische Umstellungen und eine deutliche Leistungssteigerung für neuen Schwung auf Leipziger Seite. Mit druckvollen Aufschlägen sowie einer verbesserten Block- und Feldabwehr gelang das 25:18 und somit der Satzgewinn zum 1:2-Anschluss.

Auch der vierte Satz blieb über weite Strecken offen. Zwischenzeitlich erspielten sich die L.E. Volleys eine Führung, mussten diese jedoch in der Endphase wieder abgeben. Damit sicherte sich der VC Gotha nach einem erneuten 21:25 den 3:1-Erfolg und wurde Regionalpokalsieger Ost 2025.

Die L.E. Volleys gratulieren dem VC Gotha zum verdienten Sieg und wünschen viel Erfolg in der kommenden Pokalrunde.

 

Titelbild: Marcus Holland (@marcus_holland_photography)

 

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Doppel-Heimspielwochenende: Zwei Spiele, zwei Medaillen und eine emotionale Ehrung

L.E. Volleys vs. Volleys Juniors Frankfurt

Foto: Sharon Lochmann (@lochi_sportfotos)

Ein starkes Zeichen Leipziger Nachwuchsarbeit: Die mU16 und mU18 der L.E. Volleys jubeln mit ihren Trainern über den Gewinn der Deutschen Meisterschaft
Ein starkes Zeichen Leipziger Nachwuchsarbeit: Die mU16 und mU18 der L.E. Volleys jubeln mit ihren Trainern über den Gewinn der Deutschen Meisterschaft

Fotos: Lucie Schubert

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Foto: Lucie Schubert

Doppel-Heimspielwochenende: Zwei Spiele, zwei Medaillen und eine emotionale Ehrung

Der Samstagabend begann mit einem echten Volleyball-Leckerbissen. Zu Gast waren die Volley Juniors Frankfurt, die als Einheit und mit bemerkenswert sympathischem und höflichem Auftreten bereits vor Anpfiff glänzten. Schon im ersten Satz zeigten sie, warum sie als Nachwuchsteam des Bundesstützpunktes einen exzellenten Ruf genießen.

Die Leipziger wurden von der Spielfreude und Entschlossenheit der Gäste überrascht. Eigene Fehler häuften sich, während Frankfurt mutig und clever agierte. In einer packenden Crunchtime bewiesen die Gäste den größeren Willen und sicherten sich den Durchgang mit 30:28 – verdient, nach einem intensiven Schlagabtausch.

Im zweiten Satz begannen die Frankfurter erneut stark, konnten aber nicht mehr an das druckvolle Spiel aus Satz eins anknüpfen. Die L.E. Volleys steigerten sich zusehends, besonders sichtbar in Körpersprache und Abstimmung. Mit zunehmender Sicherheit erspielten sie sich Punkt für Punkt den Satzgewinn – und damit den ersten der Saison (25:22).

Ab Satz drei stieg nicht nur die Leistung, sondern auch die Temperatur in der Brüderhölle. Selbst der sonst so gelassene Trainer Jan Pretschek legte die Trainingsjacke ab. Die trommelnde Jugend sorgte für Gänsehautstimmung und trieb das Team unermüdlich an.

Die Leipziger spielten nun deutlich ruhiger und souveräner, während sich auf Seiten der Gäste die Fehler häuften. Mit 25:17 holten sich die Gastgeber den dritten Satz deutlich.

Im vierten Satz gaben die Leipziger die Führung kein einziges Mal aus der Hand. Eine Aufschlagserie von Paul Lohrisch kurz vor Ende führte die Volleys bis kurz vor den Schlusspunkt. Nach nur 20 Minuten stand der Satz- und Spielgewinn fest – 3:1 und die ersten drei sehr wichtigen Punkte der Saison!

Der silberne MVP-Award ging absolut verdient an Frankfurts Libero Mykhaylo Kosyak, der mit sicherer Annahme, starker Feldabwehr und großem Führungsgeist überzeugte.

Ein verdienter Sieg gegen sympathische Gäste, die sich als echte Einheit präsentierten. Die L.E. Volleys belohnten sich für eine deutliche Leistungssteigerung und feierten unter lautem Applaus den ersten Erfolg der Saison.

 

Sonntag: Zweiter Sieg, starke Moral und eine besondere Ehrung

Weniger als 24 Stunden nach dem emotionalen Erfolg gegen Frankfurt stand mit dem TuS Kriftel, dem letztjährigen Vizemeister, der nächste harte Prüfstein bevor. Viele erwarteten ein Duell „David gegen Goliath“ – doch was die 223 Zuschauer:innen in der Leipziger Brüderhalle erlebten, war eine hochspannende Fünf-Satz-Partie auf Augenhöhe.

Die L.E. Volleys starteten motiviert und konnten spielerisch an den Vortag anknüpfen. Dennoch ging der erste Satz nach starkem Beginn knapp mit 25:22 an die favorisierten Gäste aus Hessen.

Der zweite Durchgang begann ganz nach Plan – allerdings für Kriftel, die sich früh mit 12:7 absetzen konnten. Doch Leipzig kämpfte sich Schritt für Schritt zurück. Mit cleverem Zuspiel, starker Feldabwehr und lautstarker Unterstützung von den Rängen holten sich die Gastgeber den Satz mit 26:24 – Lohn unermüdlicher Arbeit und Kampfbereitschaft.

Ehrung der Deutschen Meister in der 10-Minuten-Pause

Vor Beginn des dritten Satzes wurde die Partie in einer zehnminütigen Pause für eine besondere Ehrung unterbrochen:

Die Nachwuchsteams der männlichen U16 und U18 der L.E. Volleys wurden für ihre herausragenden Leistungen in der vergangenen Saison ausgezeichnet. Beide Mannschaften errangen den Deutschen Meistertitel in ihren Altersklassen – ein außergewöhnlicher Erfolg, der unter lautem Applaus der Zuschauer gefeiert wurde.

Besonders erfreulich: Gleich vier Spieler aus der U18-Mannschaft – Julius Roscher, Matheo Gladitz, Jonas Pommerenke und Lukas Pollok – gehören inzwischen zum Zweitliga-Kader der L.E. Volleys. Drei weitere Talente haben den Sprung an Leistungsstützpunkte geschafft: Oscar Hüther (U16) wechselte zum VCO Berlin, Justus Wagner (U18) zum VCO München und Jakob Bärwinkel (U16) zu den Volley Juniors Frankfurt – und stand tags zuvor sogar kurzzeitig auf der gegnerischen Seite des Netzes.

Darüber hinaus sind Oscar Hüther(U16), Jakob Bärwinkel (U16), Ole Schäfer (U16) und Oskar Mühlisch (U16) Teil des Nachwuchskaders, der langfristig das Ziel verfolgt, in der Männer-Nationalmannschaft Fuß zu fassen. Eine besondere Leistung zeigte zudem Laurenz Etzold (U16), der in beiden Altersklassen antrat und somit gleich doppelt Deutscher Meister wurde.

Sichtlich stolz verfolgten die Trainerteams Bauch & Erdmann (U16) sowie Schkrock & Urban (U18) die Ehrung – begleitet von donnerndem Applaus der Fans und Mannschaftskollegen.

 

Weiter gehts ...

Nach der stimmungsvollen Pause ging es mit Vollgas weiter. Der dritte Satz blieb über die gesamte Dauer spannend – ein ständiges Hin und Her mit echtem Crunchtime-Feeling. Beide Teams lieferten sich intensive Ballwechsel, doch am Ende bewahrten die Leipziger kühlen Kopf und entschieden den Satz mit 25:22 für sich.

Nach bereits fast anderthalb Stunden hochklassigen Volleyballs startete der vierte Satz. Die Stimmung in der Halle war ohrenbetäubend, die Zuschauer:innen gaben alles. Beide Mannschaften kämpften Punkt um Punkt – niemand wollte nachgeben.

Letztlich sicherte sich Kriftel hauchdünn den Durchgang mit 25:23, womit der Tiebreak her musste.

Im entscheidenden fünften Satz zeigten die L.E. Volleys ihre beste Seite. Mit druckvollen Aufschlägen, sicherer Annahme und präzisem Zuspiel von Julius Roscher ließen sie Kriftel kaum eine Chance. Mit einem klaren 15:7 entschieden die Gastgeber den Satz und damit das Spiel für sich – der zweite Sieg des Wochenendes war perfekt!

Trainer Jan Pretschek kürte im Anschluss Außenangreifer Thoralf Schmelzer zum MVP der Gäste, der mit stabiler Annahme, cleveren Angriffen und unermüdlichem Einsatz glänzte. Besonders hervorzuheben ist auch die Leistung von Julius Roscher, der an beiden Abenden zum wertvollsten Spieler der L.E. Volleys gewählt wurde und mit Gold nach Hause gehen konnte. Der erst 17-jährige Zuspieler überzeugte mit beeindruckender Übersicht, Ruhe am Ball und präzisem Spielaufbau – Qualitäten, die selbst die gegnerischen Trainer anerkannten. Sowohl Dominic von Känel (Volley Juniors Frankfurt) als auch Tim Schon (TuS Kriftel) wählten Roscher unabhängig voneinander zum MVP der Leipziger und würdigten damit seine reife und konstante Spielweise, die entscheidenden Anteil an beiden Siegen hatte.

Mit zwei Siegen, insgesamt fünf von sechs möglichen Punkten und einer deutlichen Leistungssteigerung im Vergleich zu den bisherigen Spielen zeigten die L.E. Volleys eindrucksvoll, dass sie in dieser Saison nun endgültig in der 2. Bundesliga angekommen sind. Das Team präsentierte sich geschlossen, kämpferisch und voller Spielfreude – getragen von einer lautstarken Halle und wachsender Euphorie.Das nächste Heimspiel der L.E. Volleys steht am 1. November an, wenn der TSV Mühldorf in der Brüderhölle zu Gast sein wird. Zuvor wartet jedoch noch ein weiterer Höhepunkt: das anstehende Pokalspiel gegen die Blue Volleys Gotha, bei dem die Leipziger alles daransetzen werden, den Schwung aus dem erfolgreichen Doppelwochenende mitzunehmen.

 

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