STARKER BEGINN REICHT NICHT ZUM SIEG

STARKER BEGINN REICHT NICHT ZUM SIEG

Für die Gäste aus Grafing begann mit dem Auswärtsspiel in Leipzig ein intensives Volleyballwochenende. Am Samstagabend gastierten sie zunächst bei den L.E. Volleys, bevor es am Sonntag direkt weiter nach Eltmann ging. Die Leipziger wollten die Partie vor heimischem Publikum nutzen, um wichtige Punkte zu sammeln – und starteten mit viel Energie in das Duell der 2. Bundesliga Süd.

Schon vor Spielbeginn gab es allerdings auch erfreuliche Nachrichten aus dem Leipziger Nachwuchsbereich: Die vier Jugendspieler Julius Roscher, Mattheo Gladitz, Jonas Pommerenke und Lukas Pollok haben sich mit ihrem Team des Sportgymnasiums im Wettbewerb Jugend trainiert für Olympia für die Schulweltmeisterschaften qualifiziert. Das Turnier findet in der letzten Schulwoche im fernen China statt. Da diese Reise jedoch mit erheblichen Kosten verbunden ist, hoffen die jungen Volleyballer auf Spenden, um ihren Traum von der Teilnahme an diesem internationalen Wettbewerb verwirklichen zu können.

Leipzig arbeitet sich in die Partie – starker erster Satz

Leipzigs Trainer Jan Pretscheck setzte zu Beginn auf eine kleine Überraschung: Jugendspieler Lukas Pollok, der bislang nur wenige Einsätze verzeichnen konnte, stand als Libero direkt in der Startaufstellung.

Der Start ins Spiel verlief zunächst etwas holprig. Beide Teams tasteten sich ab und suchten ihren Rhythmus. Grafing lag über weite Strecken des ersten Satzes knapp vorne, doch Leipzig blieb dran. Mit zunehmender Spieldauer gewann das Heimteam an Sicherheit und auch das Publikum in der Halle wurde immer lauter.

Ein scharfes Auge von Rene Menzel, eine starke Blockarbeit am Netz und präzise Angriffsvorbereitung im Zuspiel durch Julius Roscher sorgten dafür, dass Leipzig zunehmend Druck aufbauen konnte. Beim Stand von 20:17 für die Gastgeber sah sich Grafings Trainer Heiko Roth bereits zum zweiten Mal gezwungen, eine Auszeit zu nehmen.

Doch Leipzig ließ sich nicht mehr aus dem Konzept bringen und brachte den Satz schließlich mit 25:21 nach 23 Minuten souverän ins Ziel.

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Grafing gleicht aus – Petrusic übernimmt Verantwortung

Der zweite Durchgang begann aus Leipziger Sicht zunächst so, wie der erste geendet hatte. Doch auch Grafing zeigte weiterhin seine Qualität. Trotz vieler guter Ballwechsel liefen die Gastgeber meist ein bis zwei Punkte hinterher.

Beide Teams präsentierten sich besonders im Block stark. Für gute Stimmung auf Leipziger Seite sorgte zudem Frithjof Neef, der nach seiner Verletzung aus dem Hinspiel noch nicht vollständig fit ist und deshalb an diesem Abend als Co-Trainer auf der Bank fungierte – und dort reichlich Energie und gute Laune ins Team brachte.

Diese Energie zahlte sich kurzzeitig aus: Beim 11:10 gingen die L.E. Volleys erstmals in diesem Satz in Führung. Grafings Trainer Roth reagierte prompt und nahm nach einem weiteren Punkt eine Auszeit.

In der Folge suchten die Gäste immer wieder ihren Diagonalangreifer Juro Petrusic, der mit druckvollen Angriffen regelmäßig Punkte erzielte. Gleichzeitig schlichen sich auf Leipziger Seite zunehmend Eigenfehler ein. Grafing nutzte diese Phase konsequent und zog wieder vorbei. Auch eine Leipziger Auszeit beim 13:15 brachte zunächst nicht die gewünschte Wende.

Trainer Pretscheck versuchte weitere Impulse zu setzen – unter anderem mit Jannik Koßmann als Blockverstärkung und einem Wechsel auf den aufschlagstarken Johannes Deutloff für Mittelblocker Felix Lesche. Doch trotz eines letzten erfolgreichen Ballwechsels entschieden die Gäste den Satz schließlich mit 25:22 für sich.

Stimmen zur Pause: „Die kleinen Punkte fehlen“

In der zehnminütigen Satzpause stellte sich Teammanager Axel Roscher den Fragen unseres Kommentators Kenny und zeigte sich enttäuscht über den verlorenen zweiten Satz. Für die kommenden Durchgänge wünsche er sich wieder mehr von der Konsequenz und Struktur aus dem ersten Satz.

Roscher erklärte außerdem, dass die Mannschaft vor jedem Spiel ein ausführliches schriftliches Briefing erhält, in dem unter anderem analysiert wird, wer beim Gegner die Hauptangreifer sind, wohin besonders effektiv aufgeschlagen werden kann und wie das Blockspiel angepasst werden sollte.

Besonders hob er den starken Libero der Gäste sowie den gefährlichen Diagonalangreifer hervor, den Leipzig besser kontrollieren müsse. „Alles, was nicht konsequent gegen Grafing gespielt wird, bekommen wir wieder um die Ohren“, erklärte Roscher.

Teammanager Axel Roscher im Interview mit Kommentator Kenny
Teammanager Axel Roscher im Interview mit Kommentator Kenny

Mit Blick auf die Saison betonte er, dass das Ziel sei, positiv aus der Spielzeit herauszugehen, nicht zuletzt für die Fans und für die Moral der Mannschaft. Dabei wolle man bewusst auf unnötige Experimente verzichten.

Die Saison sei zudem von einigen Schwierigkeiten geprägt gewesen. Neben erwarteten Herausforderungen – besonders in Auswärtsspielen – kamen auch Verletzungen von René Menzel, Jannik Koßmann und Frithjof Neef hinzu. Dafür sei die bisherige Bilanz dennoch solide, besonders angesichts der gewonnenen Spiele im Januar und Februar.

Oft hätten allerdings nur wenige Punkte zum Satz- oder Spielgewinn gefehlt – Punkte, die sich letztlich auch in der Tabelle bemerkbar machen. Gerade bei einer jungen Mannschaft seien Eigenfehler Teil des Lernprozesses. Aufschlagfehler, Netzberührungen oder Abstimmungsprobleme gehörten dazu, wenn Spieler noch Erfahrung sammeln. Zudem habe Leipzig häufig keinen konstanten Stamm-Sechser stellen können, während eingespielte Teams wie Dresden hier klare Vorteile hätten.

Spannung bis zum Schluss – Grafing dreht den dritten Satz

Der dritte Satz begann erneut auf Augenhöhe. Diesmal gelang es den L.E. Volleys sogar, sich leicht abzusetzen. Die Zuschauer in der Halle honorierten das mit lautstarker Unterstützung, während auch die Leipziger Bank weiter Stimmung machte.

Doch Grafing blieb hartnäckig und kämpfte sich Schritt für Schritt zurück. Beim 14:13 nahm Trainer Pretscheck vorsorglich seine erste Auszeit, doch die Wirkung blieb nur kurz bestehen.

In der Folge schlichen sich kleine Konzentrationsfehler ein. Bälle rutschten durch die Annahme oder landeten beim Angriff im Netz. Beim 18:19 reagierte Pretscheck mit seiner zweiten Auszeit.

Die Crunchtime war erreicht und die Spannung in der Halle greifbar. Am Ende waren es jedoch genau diese zuvor im Interview erwähnten kleinen Fehler – ein Angriffsfehler im Netz oder eine unklare Absprache in der Annahme – die Leipzig die entscheidenden Punkte kosteten. Grafing nutzte diese Chancen konsequent und gewann den dritten Satz mit 25:23.

Grafing zieht davon – Leipzig findet keine Antwort mehr

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Mit dem Satzgewinn im Rücken wollten die Grafinger nun auch die restlichen Punkte sichern. Bei Leipzig stand erneut Mattheo Gladitz auf dem Feld, doch der Start in den vierten Satz gehörte den Gästen. Sie setzten sich früh ab und wirkten nun in vielen Aktionen einen Tick konsequenter.

Auffällig ruhig wirkte in dieser Phase Yannick Siebeck, der sichtbar angespannt war. Grafing verteidigte inzwischen nahezu jeden Ball und ließ Leipzig nur wenige einfache Punkte.

Trainer Pretscheck reagierte mit einem Zuspielerwechsel auf Johannes Deutloff und nahm beim 3:8 eine weitere Auszeit. Das Leipziger Publikum unterstützte sein Team weiterhin lautstark – die Trommeln hallten durch die gesamte Halle.

Ein spektakulärer Moment folgte, als Siebeck einen Ball mit einer Pancake-Rettung im Spiel hielt und der eingewechselte Moede anschließend einen Hinterfeldangriff erfolgreich abschloss. Kurz darauf setzte Deutloff jedoch frustriert einen Ball gegen die Hallenwand.

Dieser Moment schien Siebeck wachzurütteln: Sein nächster Angriff schlug mit voller Wucht im gegnerischen Feld ein und brachte sichtbar Emotionen zurück ins Team. Doch der Rückstand war inzwischen deutlich.

Leipzig setzte im Angriff immer wieder auf Siebeck, doch Grafing hatte sich darauf eingestellt und blockte viele Versuche erfolgreich. Beim 14:19 nahm Pretscheck seine vermutlich letzte Auszeit des Spiels.

Die Gäste spielten ihre Führung anschließend souverän herunter. Kurz vor Schluss sah Siebeck nach einer Frustreaktion noch eine gelbe Karte. Mit sieben Satzbällen ging Grafing in die Schlussphase und verwandelte direkt den ersten zum 25:16.

MVP-Auszeichnungen und Blick auf das Saisonfinale

Nach 97 Minuten Spielzeit und vor 217 Zuschauerinnen und Zuschauern mussten sich die L.E. Volleys dem TSV Grafing mit 1:3 (25:21, 22:25, 23:25, 16:25) geschlagen geben.

Die MVP-Auszeichnungen gingen an den Leipziger Mittelblocker Julian David (Silber) sowie an Grafings Diagonalangreifer Juro Petrusic (Gold).

Für die Leipziger steht nun noch ein letzter Auftritt in dieser Saison an: Am Samstag, den 21. März, um 19 Uhr empfangen die L.E. Volleys in der Brüderhalle den TSV Mimmenhausen zum abschließenden Heimspiel der Spielzeit.

 

Beitrags- und Titelfotos: @Miri.trx

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Crowdfunding für das Beachcamp

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Regionalmeisterschaft der U20m in Leipzig

Regionalmeisterschaft der U20m in Leipzig

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Am vergangenen Sonntag luden die L.E. Volleys die Meister und Vizemeister der Landesmeisterschaften aus Sachsen und Thüringen zur Regionalmeisterschaft.

In den kommenden Stunden sollten nun also die sportliche Qualifikation für die Deutschen Meisterschaften der mU20 am 10. und 11. Mai in Biedenkopf ausgespielt werden.

Nach der Begrüßung starteten dann auch zeitnah die ersten Spiele. Die L.E. Volleys konnten im ersten Spiel des Tages gegen Viktoria Räckelwitz, die mit einem eigenen Reisebus eine beachtliche Fangemeinschaft mit nach Leipzig gebracht hatten, nicht komplett überzeugen. In einem fehlerbehafteten Spiel setzte sich der Landesstützpunkt aus Leipzig am Ende jedoch mit 2:0 (25:22; 25:20) durch.

Im Anschluss traf man auf die Mannschaft des 1. VSV Jena. Auf der Regionalmeisterschaft der mU18 verloren die L.E. Volleys dieses Duell noch. Doch in diesem Spiel zeigten die Sportler in weiß und blau, dass dies hier heute nicht erneut passieren würden. Mit stabilen Aufschlägen und einer überzeugenden spielerischen Leistung schlug man den Vizemeister aus Thüringen mit 2:0 (25:13; 25:11). Da parallel die Volleyball Youngstars Thüringen ihr beiden Spiele ebenfalls gewannen, stand somit fest, dass die Qualifikation bereits geschafft war.

Nun konnten sich die L.E. Volleys im abschließenden Spiel noch zum Regionalmeister vor heimischer Kulisse küren. Dies taten die Sportler besonders im ersten Satz mit einer weiterhin überzeugenden Vorstellung. Auch wenn der zweite Satz etwas enger wurde, behielten die Sportler aus Leipzig ihre Nerven im Griff und brachten auch dieses Spiel sicher mit 2:0 (25:14; 25:22) über die Ziellinie.

Somit konnten sich die L.E. Volleys in allen Altersklassen (mU14 – mU20) für ihre jeweilige Deutsche Meisterschaft qualifizieren.

Wir gratulieren zu diesem Erfolg und bedanken uns bei Miria Trexler für die erneut sehr gelungenen Fotos.

Zweitliga-Team beendet Saison auf Platz 6

Zweitliga-Team der L.E. Volleys beendet Saison auf Platz 6

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Das Zweitliga-Team der L.E. Volleys beendete am vergangenen Samstag die Saison 24/25 mit einem Sieg gegen die SSG Langen. Mit 25:23, 26:24 und 25:19 ließen die Männer von Jan Pretscheck absolut nichts mehr anbrennen und gewannen nach 90 Minuten klar gegen den schon feststehenden Absteiger und Letztplatzierten Langen. Nach einer durchaus turbulenten Saison sichern sich die Leipziger Platz 6. Nach 26 Spielen stehen am Ende 14 Siege und 40 Punkte.

Der Spieltag stand auch im Zeichen der Verabschiedung einiger Spieler. Wir sagen Danke an Paul Bornemann, Christian Ihle, Paul Lohrisch, Robert Karl und Martin Burgartz. Wir wünschen euch für die Zukunft nur das Beste! Ebenfalls bedanken wollen wir uns bei unseren treuen Helfern, die jeden Spieltag alles für die L.E. Volleys gegeben haben! Danke dafür!

 

Fotos: Miri Trexler

U16 holt deutschen Meistertitel

U16 männlich sichert sich deutschen Meistertitel

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Im Finale der Deutsche Meisterschaft in der Altersklasse U16 männlich in Ibbenbüren lieferten sich die L.E. Volleys und der SC Charlottenburg einen spannenden Kampf um den Titel. Letztlich setzten sich die Talente aus Leipzig durch und feierte die Meisterschaft. Im Halbfinale mussten sich der ASV Dachau und die FT 1844 Freiburg geschlagen geben und belegten damit den dritten Platz.

Den kompletten Bericht lest ihr HIER

 

Check: Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft U18 (m)

Regionalmeisterschaften U18(m) in Gotha

Foto: Miria Trexler

Am vergangenen Sonntag trat die männliche U18 der L.E. Volleys zu den Regionalmeisterschaften in Gotha an. Nachdem man sich im Finale der Sachsenmeisterschaften Anfang Februar gegen Chemnitz durchgesetzt hatte, startete das Turnier mit der Neuauflage des Finals. Die Mannschaft des Landesstützpunktes Leipzig konnte auch hier erneut souverän mit 2:0 das Spiel für sich entscheiden.

Im zweiten Match des Tages traf man auf den Zweitplatzierten der Thüringenmeisterschaften aus Jena. Auch in diesem Spiel startete die Mannschaft gut und gewann den ersten Satz sehr überzeugend. Mit zunehmender Spieldauer verlor die Mannschaft jedoch den Zugriff und den Fokus auf das Spiel, wodurch sich immer wieder untypische Fehler einschlichen. So Stand am Ende eine 1:2 Niederlage (25:13; 24:26; 12:15) auf dem Papier.

Somit war die Situation vor der letzten Spielrunde sehr spannend. Die Volleyball YoungStars Thüringen waren bereits nach 2 Siegen sicher qualifiziert und Chemnitz nach 2 Niederlagen ausgeschieden. So kämpften Jena und die L.E. Volleys im halleninternen „Fernduell“ um das verbleibende Ticket für die Deutschen Meisterschaften mU18.

Das Team aus Leipzig zu Beginn noch etwas geschockt von der vergangenen Niederlage kämpfte sich mit zunehmender Spieldauer in das Spiel gegen den Thüringenmeister und konnte neben ihrem Spiel vor allem auch kämpferisch wieder überzeugen. Nach einem packenden und guten Spiel setzte sich die Mannschaft der L.E. Volleys mit 2:1 (23:25; 25:13; 15:13) gegen den Thüringenmeister durch.

Jena gewann zwar ihr Spiel gegen Chemnitz, jedoch sicherten sich die L.E. Volleys mit einem besseren Satzquotienten das verbliebene Ticktet für die Deutschen Meisterschaften mU18 in Amberg.

Wir bedanken uns bei Miria Trexler für die sehr gelungenen Fotos.

Die Sachsen-Champions kommen aus Leipzig

Die Sachsen-Champions kommen aus Leipzig

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Die Wettkampfsaison der Volleyballjugend nimmt langsam Fahrt auf. Mit den Landesmeisterschaften finden momentan die ersten Qualifikationswettkämpfe für die Teilnahme an den Deutschen Meisterschaften statt.

Den Auftakt machte am Sonntag vor einer Woche die Altersklasse U14. Unsere L.E. Volleys- Jungs holten den ersten Saisontitel für unseren Verein mit einem glatten 2:0- Finalerfolg gegen den VC Dresden. Herzlichen Glückwunsch an die Mannschaft und das Trainerteam Jens Linkerhand / Rick Preußler!

Am vergangenen Sonntag zogen die U16-Jungs erfolgreich nach. Die Trainingsgruppe um Tim Erdmann und Thomas Bauch war mit zwei Teams zur Landesmeisterschaft angereist. Das B- Team als amtierender Bezirksmeister sollte das Turnier „zum Lernen nutzen“. Die Jungs zeigten tollen Einsatz, hatten aber gegen die Medaillenanwärter aus Dresden und Chemnitz von Beginn an einen schweren Stand. Gegen die athletisch überlegenen Gegner mangelte es vor allem an Angriffswucht und Mut, um die Favoriten ernsthaft herauszufordern. Im Platzierungsspiel um Platz 5 gegen Zittau sprang für die Jungs immerhin ein 2:0- Sieg heraus, so dass sie mit dem guten Gefühl eines Erfolges nach Hause fuhren.
Die erste Mannschaft war – nicht zuletzt auch nach den respektablen Ergebnissen bei den Jugend-Liga-U16- Turnieren u.a. in Berlin und Potsdam – mit höheren Ambitionen nach Pirna gereist und machte ganz deutlich Ansprüche auf den Meistertitel geltend. Sehr zur Freude der Trainer und mitgereisten Eltern fand das Team eine gute Balance zwischen Zielstrebigkeit und Spaß und ließ in keiner Phase des Turniers Zweifel daran aufkommen, dass die L.E. Volleys dieses Mal die stärkste Mannschaft am Start haben. Bei den 2:0- Erfolgen gegen Königstein und Zittau in der Vorrunde, gegen den Chemnitzer WSV im Halbfinale und gegen den VC Dresden im Finale zeigten die Jungs um Mannschaftskapitän Laurenz Etzold den mit Abstand athletischsten, dynamischsten Volleyball.

Sowohl das U14- als auch das U16- Team gehen nun den nächsten Schritt zu den im März stattfindenden Regionalmeisterschaften. Im Duell der beiden jeweils besten sächsischen und thüringischen Teams werden pro Altersklasse zwei Teilnehmer an den Deutschen Meisterschaften ausgespielt. Beide L.E. Volleys- Teams haben sich dafür eine sehr gute Ausgangsposition geschaffen.

Tolles gibt es auch aus unserer Damenabteilung zu berichten. Die U16- Mädels verdienten sich mit einem spektakulären Tiebreak-Krimi gegen den Dresdner SC ebenfalls die Sachsenkrone und haben ihrem Traum von der DM- Teilnahme neue Nahrung gegeben. Herzlichen Glückwunsch an die jungen Ladys und ihre Trainer Lea Geistlinger und Jens Helbing!

Die L.E. Volleys bedanken sich bei den Gastgebern der Sachsenmeisterschaften ( VV Zittau in der U14 und Königsteiner VV in der U16) für die mit viel Herzblut organisierten Meisterschaften. Und natürlich bedanken wir uns auch bei allen mitgereisten Eltern, denen es wieder eine Herzensangelegenheit war, die Teams zu begleiten und lautstark zu unterstützen. Liebe Elt´s , ihr wart wieder mal großartig!!!

Thomas Bauch
L.E. Volleys Vorstand Sport

U14 – L.E. Volleys erfolgreich bei der 2. Vorrunde der BZM 2024

U14 - L.E. Volleys erfolgreich bei der 2. Vorrunde der BZM 2024

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Unser erstes Team der U 14 weiblich spielte am 03.11.2024 die zweite Vorrunde der Bezirksmeisterschaft Leipzig in Delitzsch. Unsere Gegner an diesem Tag waren die Mädchen von  Engelsdorf I, Delitzsch I und Delitzsch II.

Gleich im ersten Spiel starteten wir gegen den stärksten Gegner Engelsdorf I. Im ersten Satz ging die Führung hin und her und beide Teams zeigten total spannende Ballwechsel. Nach einem 22:24 - Rückstand haben wir mit Teamgeist den 1. Satz noch 26:24 gewonnen. Den 2. Satz gewannen wir dann klarer.

Auch die beiden Spiele gegen die Mannschaften aus Delitzsch gewannen wir mit guten Leistungen jeweils 2:0. Nach diesem schönen Sonntag freuen wir uns schon auf die Finalrunde im Dezember.

Ebenfalls in Delitzsch war Team 3 mit Trainerin Tani am Start und konnte mit 2 Siegen und 1 Niederlage eine positive Tagesbilanz verzeichnen. Ob es für die Finalrunde im Dezember reicht, werden wir sehen…

Team 2 wurde in Engelsdorf von Toni betreut und konnte zwar kein Spiel gewinnen, jedoch sammelte das junge Team weiter Spielpraxis.

L.E. Volleys auch in der Liga erfolgreich: 3:0-Sieg gegen den SV Schwaig

L.E. Volleys auch in der Liga erfolgreich: 3:0-Sieg gegen den SV Schwaig

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Auch im zweiten Aufeinandertreffen innerhalb von sieben Tagen gingen die Leipziger als verdienter Sieger vom Parkett. Mit einem deutlichen 3:0-Erfolg (25:16, 25:21, 25:21) halten die Volleys damit Anschluss an die von den Blue Volleys Gotha angeführten Tabellenspitze und belegen aktuell Rang 3.

Die L.E. Volleys knüpfen mit dem vierten Sieg im fünften Saisonspiel an ihren sehr guten Saisonstart an. Trainer Jan Pretscheck schenkte nach dem Pokalkrimi vor einer Woche wiederum Franz Godeck auf der Zuspielposition das Vertrauen und wurde durchaus belohnt: schnell erspielten sich die Leipziger eine beachtliche Satzführung, beim 14:7 aus Leipziger Sicht waren die Messen bereits gesungen und die bayrischen Gäste hatten dem variablen Angriffsspiel und der gut sortierten Feldabwehr um Libero-Youngstar Paul Bornemann nicht viel entgegenzusetzen (25:16).

Durchgang zwei und drei begannen jeweils ausgeglichen. Doch die Hausherren behielten mental sowie spielerisch stets die Oberhand und ließen das Gästeteam nie so richtig ins Spiel kommen. Die L.E. Volleys waren zu keinem Zeitpunkt des Spiels im Rückstand, sodass die zahlreichen Leipziger Zuschauer (insgesamt 451) einen souveränen Auftritt ihrer DVV-Qualifikanten erleben konnten. Trotz aller Deutlichkeit bot die gutklassige Zweitligapartie dennoch sehenswerte Aktionen auf beiden Seiten. Mit 25:21 gingen Satz zwei und drei ebenso an die L.E. Volleys.

Zum wertvollsten Spieler wurde auf Leipziger Seite Paul Bornemann (L) gewählt. Beim SV Schwaig durfte Yannick Bibelriether bereits seine dritte Medaille im sechsten Spiel entgegennehmen.

Und nun heißt es: voller Fokus auf das Volleyballhighlight 2024 in Leipzig: nach 10 Jahren kommt endlich mal wieder ein Erstligist in die Brüderstraße. Unsere L.E. Volleys kämpfen am Samstag (09. November) um 19.30 Uhr im Duell David gegen Goliath um den Einzug ins DDV-Pokal-Viertelfinale gegen die SWD power volleys Düren. Tickets gibt’s bereits ab 18 Uhr an der Abendkasse. Die Halle öffnet 18.30 Uhr.

Schwaig erneut gegen Leipzig – Ticket Aktion und VVK gegen Düren

Schwaig erneut gegen Leipzig - Ticket-Aktion und VVK für Pokal gegen Düren

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Am kommenden Samstag steht für unsere DVV-Pokal-Achtelfinalisten wieder der Liga-Alltag an. Am fünften Spieltag gibt es für die Leipziger erneut das Aufeinandertreffen des aktuellen Tabellenführers SBV Schwaig. Spannung ist hier definitiv garantiert!

👉🏼 Vor dem Bundesliga-Spiel findet der Heimspiel-Auftakt unserer 1. Damen statt. Die Mädels von Trainer Jan Zangrando treffen 16:00 Uhr in der Brüderhalle auf die Rote Raben Vilsbiburg.

👉🏼 𝗧𝗜𝗖𝗞𝗘𝗧-𝗔𝗞𝗧𝗜𝗢𝗡:

Unterstützt schon ab 16 Uhr die Mädels, bleibt in der Halle und erlebt ab 19:30 Uhr Zweitliga-Volleyball zum halben Preis!

👉🏼 𝗗𝗩𝗩-𝗣𝗼𝗸𝗮𝗹 - 𝗩𝗼𝗿𝘃𝗲𝗿𝗸𝗮𝘂𝗳

Am kommenden Samstag habt ihr ebenfalls die Gelegenheit euch Tickets für das Pokalspiel am 9. November 19:30 Uhr gegen die SWD Powervolleys Düren zu sichern. Vollzahler 10 Euro; ermäßigt/ Mitglieder 5 Euro.

Wir freuen uns auf euch! 💙🤍