Fünfsatzerfolg zum Auftakt unserer Auswärts-Duelle

Fünfsatzerfolg zum Auftakt unserer Auswärts-Duelle

Motiviert starteten wir in das Auswärtsspiel am Samstagabend gegen Jena. Der erste Satz gestaltete sich ausgeglichen, war jedoch von zu vielen Eigenfehlern auf unserer Seite, v.a. im Aufschlag, geprägt, sodass wir diesen knapp mit 23:25 abgeben mussten. Im zweiten Satz fanden wir deutlich besser ins Spiel. Mit einem guten Start, reduzierten Eigenfehlern und einem abwechslungsreicheren Spielaufbau konnten wir den Durchgang verdient mit 25:19 für uns entscheiden.

Im dritten Satz gelang es uns leider nicht, an diese Leistung anzuknüpfen. Vor allem fehlte erneut der nötige Druck im Aufschlag, was der Gegner konsequent ausnutzte und den Satz mit 25:20 gewann. Doch im vierten Satz sammelten wir uns noch einmal und griffen wieder die Stärken aus dem zweiten Satz auf. Mit viel Power und hoher Konzentration gelang uns der Satzausgleich durch ein 25:20.

Der entscheidende fünfte Satz war geprägt von großem Einsatz und starkem Siegeswillen. Wir starteten konzentriert, erarbeiteten uns früh einen 6 Punkte-Vorsprung und hielten diesen konstant bis zum Schluss.

Somit gewinnen wir ein spannendes und nervenaufreibendes Auswärtsspiel mit 3:2 und nehmen zwei wichtige Punkte mit nach Hause.

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Erfolgreiches letztes Heimspiel: 3:1 gegen Regenstauf

Erfolgreiches letztes Heimspiel: 3:1 gegen Regenstauf

Am vergangenen Samstag (24.01.) durften wir unser letztes Heimspiel der Saison vor heimischer Kulisse genießen und belohnten uns mit einem 3:1-Erfolg gegen die Mannschaft vom TB/ASV Regenstauf.
Beide Teams starteten zunächst gut ins Spiel, konnten aber ihre Leistung nicht konstant halten. Vor allem im Aufschlag leisteten wir uns zu viele Eigenfehler, die uns zusammen mit kleinen Abstimmungsproblemen am Ende den Satzgewinn kosteten. Die Gäste aus Regenstauf nutzten ihre Chancen hingegen konsequent und sicherten sich den ersten Satz in Verlängerung mit 26:28.

Im zweiten Durchgang gerieten wir zunächst in Rückstand, fanden dann aber schnell unseren Rhythmus. Mit stabilen Annahmen und gezielten Angriffen setzten wir uns deutlich ab und entschieden den Satz mit 25:18 für uns.

Jetzt im Spiel angekommen, hatten wir im dritten Satz endlich den richtigen Flow. Präzise Zuspiele sowie druckvolle Aufschläge und Angriffe setzten das Team aus Regenstauf zunehmend unter Druck. Am Ende stand ein verdienter 25:20-Satzgewinn auf der Anzeigetafel.

Auch im vierten Satz ließen wir nichts mehr anbrennen. Konzentriert, geschlossen und mit Spielfreude dominierten wir das Spielgeschehen und holten den Satz souverän mit 25:16.

Damit sicherten wir uns wichtige drei Punkte auf unser Konto und zeigten eine starke Mannschaftsleistung.
An dieser Stelle freuen wir uns über das Comeback unserer Nele und unserer Sindy, die beide nach einer Volleyball-Pause wieder mit von der Partie waren.

Mit diesem Erfolg im Rücken startet nun unser Auswärtsspiel-Marathon. Ein riesiges Dankeschön an unsere Fans für die lautstarke Unterstützung in dieser Saison. Wer Lust hat, uns auch auswärts zu unterstützen, ist herzlich eingeladen, uns bei den nicht weit entfernten Spielen in Jena, Dresden oder Erfurt anzufeuern.

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L.E. Volleys starten erfolgreich mit Heimsieg ins neue Kalenderjahr

L.E. Volleys starten erfolgreich mit Heimsieg ins neue Kalenderjahr

Vergangenen Samstag, empfingen die L.E. Volleys Leipzig im ersten Heimspiel des neuen Kalenderjahres den SV Hornets Schwaig in der 2. Bundesliga Süd. Vor 251 Zuschauerinnen und Zuschauern in der Leipziger Halle entwickelte sich ein spannendes und hochklassiges Volleyballspiel, das nach fast zwei Stunden Spielzeit mit einem 3:1-Erfolg (30:28, 25:22, 28:30, 25:21) verdient an die Gastgeber ging.

Die personelle Situation im Leipziger Kader ist weiterhin angespannt. Mit Jannik Koßmann, Lennard Rosmy und Frithjof Neef standen mehrere Stammkräfte verletzungsbedingt zunächst nur als Ersatzspieler zur Verfügung und mussten auf einen möglichen Einsatz warten, wobei Neef tags zuvor nach seiner Bänderverletzung das erstmals wieder ins Training einstieg und noch eine gewisse Zeit brauchen wird, bis er wieder auf das Feld zurückkehren wird. Dafür stand Mattheo Gladitz nach längerer Erkrankung wieder voll zur Verfügung. Insgesamt war es ein volleyballreicher Samstag in Leipzig, da neben den 1. Herren auch die zweiten Herren im Lokalderby der Regionalliga gegen den DSVG Delitzsch antraten. Auch die Damenmannschaften trugen Spiele in Leipziger Hallen aus. Für zusätzliche Spannung in der Brüderhalle sorgte zudem das Tippspiel von My SportClubs. Alle Zuschauenden konnten vor Anpfiff in der kostenfreien App ihre Tipps fürs Spiel abgeben, um am Ende der oder die glückliche Gewinner:in zu sein und sowohl eine Magnum-Flasche Wackerbarth-Sekt als auch einen 150€-MediaMarkt-Gutschein nach Hause nehmen zu dürfen.

Der erste Satz begann mit zwei schnellen Punkten für die Gäste aus Schwaig, doch Leipzig fand nach kurzen Anfangsschwierigkeiten gut ins Spiel. Vor allem Cedrik Moede setzte früh Akzente und fiel mit erfolgreichen Angriffen positiv auf. Über weite Strecken agierten beide Teams auf Augenhöhe. Ein klarer Favorit war nicht auszumachen. Das Spiel bleib weiterhin ausgeglichen, sodass Trainer Jan Pretscheck beim Stand von 20:21 erstmals zur Auszeit griff. In der Crunchtime kam es auf beiden Seiten zu mehreren Wechseln, um Aufschlag und Block zu verstärken. Schwaig erspielte sich beim 23:24 den ersten Satzball, doch Leipzig behielt die Nerven und entschied den spannungsgeladenen Durchgang schließlich mit 30:28 für sich.

Auch der zweite Satz startete ausgeglichen, mit starken Angriffen auf beiden Seiten. Die Mannschaften hatten nun ihren Rhythmus gefunden, die Ballwechsel wurden länger, aber auch kleinere Flüchtigkeitsfehler schlichen sich ein. Moede blieb weiterhin eine feste Größe im Leipziger Spiel und überzeugte sowohl im Angriff als auch im Block – stets mit einem Lächeln im Gesicht. Die Leipziger Körpersprache wirkte insgesamt sehr entspannt, was sich auch im Spielstand widerspiegelte: Erstmals konnte sich das Heimteam leicht absetzen, was den Schwaiger Trainer Milan Maric zu einer Auszeit zwang. Diese brachte jedoch nur bedingt Wirkung, denn Leipzig sicherte sich auch den zweiten Satz souverän mit 25:22 und baute die Führung auf 2:0 aus.

Im dritten Satz präsentierte sich Schwaig deutlich stabiler. Vor allem im Zuspiel und im Angriff agierten die Gäste nun sehr konstant und erspielten sich verdient einen Vorsprung. Die Leipziger Annahme wackelte im Vergleich zu den ersten beiden Durchgängen, was Trainer Pretscheck beim Stand von 7:11 zu einer frühen Auszeit veranlasste. Ein Zuspielerwechsel von Roscher zu Deutloff leitete schließlich die Aufholjagd ein, und ab 20:20 entwickelte sich erneut eine packende Crunchtime. Trotz großem Kampf mussten sich die Leipziger am Ende jedoch mit 28:30 geschlagen geben – der Satz ging gebührend an Schwaig.

Im vierten Satz zeigten die L.E. Volleys die richtige Reaktion. Den Frust aus dem vorherigen Durchgang wandelte das Team in Energie um und startete mit mehreren schnellen Punkten. Erstmals in dieser Partie konnte sich Leipzig deutlicher absetzen. Selbst eine Auszeit des Schwaiger Trainers brachte nicht den gewünschten Effekt, Leipzig blieb dominant. Zwar häuften sich im weiteren Verlauf einige Aufschlagfehler, dennoch blieb das Spiel intensiv, mit sehenswerten Rallyes und aufgeheizter Stimmung in der Halle. Der SV Schwaig überzeugte weiterhin mit starker Abwehrarbeit und kämpfte sich mehrfach heran, doch Leipzig behielt die Kontrolle und sicherte sich den entscheidenden Satz mit 25:21.

Nach insgesamt fast zwei Stunden Spielzeit standen auch die Auszeichnungen des Abends fest: Die Silbermedaille ging an Yannick Biebelriether, während die Goldmedaille bei den Leipzigern blieb und an Cedrik Moede vergeben wurde.

Die L.E. Volleys bedanken sich bei allen Zuschauerinnen und Zuschauern – sowohl in der Halle als auch im Stream – sowie bei allen ehrenamtlichen Helferinnen, Helfern und den Ballkindern aus der Spielgruppe, ohne all die ein solcher Volleyballabend nicht möglich gewesen wäre. Mit diesem Sieg sichert sich Leipzig drei wichtige Punkte und einen gelungenen Start ins Heimspieljahr 2026.

Beitrags- und Titelfoto: i_sebby

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Gelungener Auftakt des Auswärtsmarathon

Gelungener Auftakt des Auswärtsmarathon

Ein dieses Jahr etwas ungewöhnlicher Spielplan hält für uns in der Rückrunde gleich sieben Auswärtsspiele bereit.
Den Beginn machte am vergangenen Samstag das gegnerische Team aus Kleinaitingen.

Nach einer intensiven Aktivierung fanden wir gut ins Spiel und konnten dabei auch von den Eigenfehlern der Bayerinnen profitieren. Schnell gingen wir in Führung und entschieden den ersten Satz mit 25:13 für uns.
Die Spielerinnen aus Kleinaitingen fanden im zweiten Satz besser zu ihrem Spiel, während sich bei uns in der Anfangsphase des Satzes einige Fehler zu viel einschlichen. Erst in der Endphase konnten wir wieder Fahrt aufnehmen. Der Rückstand allerdings zu groß, mussten wir den Satz mit 17:25 an die Gäste abgeben.
Von nun an gestaltete sich das Spiel sehr offen und auf Augenhöhe, ehe Lena zum Ende des dritten Satzes vier Asse in Folge von der Grundline servierte und den Deckel bei 25:21 für uns drauf machte.
Der unbedingte Wille mit drei Punkten aus der Partie zu gehen, spornte uns in Satz vier an. Mit einer komfortablen Führung ging es in die Endphase. Kleinaitingen zeigte aber noch einmal starke Gegenwehr, wodurch die Spannung nochmals stieg. Mit letzter Konsequenz zeigten wir uns dann doch unbeirrt und sicherten uns Satz vier mit 25:23 und damit auch die wichtigen Punkte, um am momentanen Spitzenteam der Liga Anschluss zu halten.

Schon kommenden Samstag geht es weiter mit dem letzten Heimspiel der Saison. Wir freuen uns, euch noch einmal in der Halle zu sehen.

 

Foto: lensofmarc.media

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3:2-Erfolg zum Auftakt ins neue Jahr

3:2-Erfolg zum Auftakt ins neue Jahr

Mit großer Motivation starteten wir in unser vorletztes Heimspiel am Samstagabend. Der Ausfall von gleich 5 Spielerinnen musste kompensiert werden. Charlotte und Nika aus unserem Sachsenklasse-Team wollten dabei helfen. Vielen Dank dafür.

Von Beginn an war klar, dass es ein intensives und umkämpftes Match werden würde. Im ersten Satz zeigten wir eine konzentrierte Leistung, starteten stark, zogen unser Spiel vor allem mit 16 Angriffspunkten konsequent durch und sicherten uns so den Satz mit 25:22.

Im zweiten Satz gelang es uns leider nicht, an die Leistung aus dem ersten Durchgang anzuknüpfen. Bei viel zu vielen Aufschlagfehlern ging der Rhythmus verloren, zumal sich der Erlangerinnen insgesamt stabiler präsentierten als zuvor. Zwar fanden wir gegen Ende wieder besser ins Spiel, dennoch ging der Satz mit 25:21 an den Gegner.

Auch der dritte Satz verlief ähnlich. Es entwickelte sich ein enger Schlagabtausch, doch in der entscheidenden Phase verließ uns im Angriff zu häufig der Mut durchzuziehen. Die sich daraus entwickelnden langen Ballwechsel gewann zu häufig der Gegner, sodass dieser sich in der Crunchtime absetzen und mit 25:23 gewinnen konnte.

Im vierten Satz sammelten wir uns noch einmal und knüpften endlich wieder an die Leistung aus dem ersten Satz an. Druckvolle Aufschläge, der eine oder andere Schritt mehr in der Abwehr und eine überragende Kapitänin brachten uns zurück ins Spiel, sodass wir den Satz letztlich souverän mit 25:17 für uns entscheiden konnten.

Der fünfte und entscheidende Satz war an Spannung kaum zu überbieten. Wir starteten stark und erspielten uns früh einen Vorsprung. Der Gegner erhöhte zum Ende hin noch einmal den Druck, doch wir behielten die Nerven und sicherten uns den Satz mit 15:13.

Am Ende steht ein hart erkämpfter 3:2-Heimsieg und zwei wichtige Punkte in einem spannenden und nervenaufreibenden Volleyballspiel, an dessen Ende mit Steffi Kuhn die wahrlich beste Spielerin geehrt wurde.

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Weihnachten als Tabellenführer

Weihnachten als Tabellenführer

Nach der Niederlage der Vorwoche starteten wir mit großer Motivation unser letztes Heimspiel des Kalenderjahres und wollten von Beginn an ein Zeichen setzen. Der erste Satz begann jedoch mit einigen Anfangsschwierigkeiten, ehe wir Mitte des Satzes besser zu unserem Spiel fanden. Durch zunehmend druckvollere Aufschläge und größerer Stabilität im Spielaufbau gelang es uns, die Kontrolle zu übernehmen und den Satz verdient mit 25:18 für uns zu entscheiden.

Der zweite Satz entwickelte sich zu einem stark umkämpften Durchgang mit vielen Höhen und Tiefen auf beiden Seiten. In einer spannenden Schlussphase, in der wir mehrfach die Chance zum Satzerfolg liegen ließen, hatte der Gegner letztlich knapp die Nase vorn und sicherte sich den Satz mit 29:27.

Davon ließen wir uns jedoch nicht beirren. Im dritten Satz nahmen wir - anders als am letzten Spieltag nach dem verlorenen dritten Satz gegen Dresden - den Schwung wieder auf und dominierten das Spielgeschehen mit druckvollen und klugen Angriffen. Die konsequente Leistung wurde mit einem klaren 25:15 belohnt.

Im vierten Satz mobilisierten wir noch einmal alle Kräfte. Es kam zu langen und intensiven Ballwechseln, doch Mitte des Satzes konnten wir uns entscheidend absetzen. Mit einer geschlossenen Teamleistung brachten wir den Satz mit 25:16 nach Hause.

Am Ende steht ein verdienter 3:1-Heimsieg und drei wichtige Punkte. Damit gehen wir als Tabellenführer in die wohlverdiente Weihnachtspause.

Foto: lensofmarc.media

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LEIPZIG SIEGT SOUVERÄN IM JAHRESABSCHLUSS

LEIPZIG SIEGT SOUVERÄN IM JAHRESABSCHLUSS

Die L.E. Volleys traten im letzten Heimspiel des Jahres ohne ihren Stamm-Libero Frithjof Neef an, der nach seinem doppelten Bänderriss weiterhin mehrere Wochen ausfällt. Erneut übernahm daher Rene Menzel die Liberoposition – eine Rolle, in der er sich bereits in der letzten Saison bewährt hat. Da er selbst langfristig angeschlagen ist, kommt er aktuell ausschließlich auf dieser Position zum Einsatz. Auch auf anderen Positionen gab es Umstellungen: Yannick Siebeck startete auf Diagonal, da sich Jannik Koßmann aktuell wegen Schulterproblemen ebenfalls schonen sollte.

Die Gäste aus Karlsruhe erwischten zu Beginn der Partie den besseren Start und setzten sich zunächst mit starken Aktionen ab. Doch Leipzig stabilisierte sich, vor allem dank einer souveränen Leistung von Cedric M., der seine Mannschaft mit beeindruckenden Angriffen zurück ins Spiel führte. Die Volleys drehten den Satz, erspielten sich drei Satzbälle und gingen mit einem 25:23 in Satzführung.

Der zweite Durchgang begann wesentlich konzentrierter auf Seiten der Karlsruher, die an die gute Phase aus Satz eins anknüpften. Leipzig hingegen beeindruckte mit variablen und gefährlichen Aufschlägen – ein deutlicher Fortschritt im Vergleich zum letzten Auswärtsspiel in Grafing. Die Gäste hatten sowohl mit dem Service als auch erneut mit dem stabilen Spiel von Cedric M. zu kämpfen. Während die Leipziger Trommler in der Halle für lautstarke Unterstützung sorgten, blieb die Stimmung im Lager der Baden Volleys eher verhalten. Leipzig arbeitete sich zum 8:7 nach vorn, auch begünstigt durch Fehler der Gäste. Über den gesamten Satz hinweg blieb die Partie offen, doch in der Crunchtime bewahrten die Leipziger die nötige Ruhe und entschieden auch den zweiten Durchgang mit 25:23 für sich.

Die Baden Volleys starteten zunächst erneut mit einer Führung, doch Leipzig ließ keinen Zweifel daran, dass man den Heimsieg sichern wollte. Mit zunehmender Dominanz setzten sich die Gastgeber Punkt für Punkt ab und spielten den Satz mit einem deutlichen 25:13 souverän zu Ende. Nach insgesamt 71 Minuten stand ein klarer 3:0-Erfolg auf der Anzeigetafel – verbunden mit drei wichtigen Punkten für die Tabelle.

Als wertvollste Spieler der Partie wurden Elias W. auf Karlsruher Seite (Silber) und Cedric M. für Leipzig (Gold) ausgezeichnet.

Die L.E. Volleys nehmen damit aus ihrem letzten Heimspiel des Jahres drei weitere Punkte mit. Ein großer Dank gilt den 154 Zuschauerinnen und Zuschauern in der Halle, allen Fans, die von zu Hause mitgefiebert haben, sowie den zahlreichen Helfer:innen rund um den Spieltag. Wir wünschen allen ein schönes und erholsames Weihnachtsfest. Für die Leipziger Herren geht es indes noch einmal intensiv weiter: Am kommenden Wochenende stehen gleich zwei Auswärtsspiele in Mimmenhausen und Friedrichshafen an, bevor am 20. Dezember gegen Gotha der Rückrundenauftakt folgt.

 

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Punktloser Adventssonntag nach wechselhaftem Spielverlauf

Punktloser Adventssonntag nach wechselhaftem Spielverlauf

Zum 2. Advent empfingen wir zu Hause den Dresdner SSV. Während wir phasenweise guten Einsatz zeigten und immer wieder starke Momente hatten, fehlte uns vor allem zum Ende hin die nötige Konstanz und Durchschlagskraft. Am Ende mussten wir uns mit 1:3 geschlagen geben.

Im ersten Satz fanden wir nur schwer in die Partie. Zu viele Eigenfehler – besonders im Aufschlag – brachten uns aus dem Rhythmus und sorgten dafür, dass Dresden früh die Kontrolle über den Satz übernahm. Zwar konnten wir vereinzelt Akzente setzen, doch der Rückstand ließ sich nicht mehr einholen (18:25).

Im zweiten Satz zeigten wir ein komplett anderes Gesicht. Diesmal ließen wir nichts anbrennen: stabil in Annahme und Abwehr, druckvoll im Angriff. Ab Satzmitte sorgte eine starke Aufschlagserie dafür, dass wir das Momentum klar auf unsere Seite zogen. Konsequent spielten wir den Satz zu Ende und sicherten uns verdient den Ausgleich (25:8).

Der dritte Satz entwickelte sich zu einem echten Kopf-an-Kopf-Rennen. Beide Teams hatten Phasen, in denen sie knapp vorne lagen. Am Ende war es jedoch Dresden, das die entscheidenden Bälle im Angriff durchbrachte und sich den Satz knapp sichern konnte (22:25).

Im vierten Satz merkte man deutlich, wie viel Energie die vorherige Aufholjagd gekostet hatte. Die Luft war komplett raus: In Annahme, Abwehr und Angriff fehlte die letzte Konsequenz, während Dresden erneut mit druckvollen Aufschlägen und platzierten Angriffen punktete. Wir fanden nicht in unser Spiel und mussten den Satz klar abgeben (9:25), womit die Gäste den Sieg mitnahmen.

Damit können wir den ersten Tabellenplatz vorerst nicht halten – aber schon nächsten Sonntag bietet sich die Chance, wieder Punkte zu sammeln.

Den MVP-Titel konnte sich diesmal unsere Mittelblockerin Lena Morgenstern sichern – herzlichen Glückwunsch!

Ein großes Dankeschön geht an alle Fans und unsere Trommler, die unsere Halle erneut zum Beben gebracht haben.

Und jetzt unbedingt vormerken:
Am 14.12.2025 findet 14 Uhr unser letztes Heimspiel in diesem Jahr statt, wo wir den FC Kleinaitingen empfangen werden. Wir freuen uns über jede Unterstützung und laden alle herzlich in die Brüderhalle ein, gemeinsam mit uns das Volleyballjahr 2025 zu beenden. Also kommt vorbei!

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Tabellenführung nach großem Kampf gegen stark verteidigende Gäste errungen

Tabellenführung nach großem Kampf gegen stark verteidigende Gäste errungen

Am Samstag trafen wir in unserer eigenen Halle auf die Spielerinnen des MTV Rosenheim.

Wir starteten unkonzentriert und mit zahlreichen Eigenfehlern ins Spiel. Vor allem die Annahme stellte unser Zuspiel immer wieder vor schwierig zu lösende Aufgaben. Rosenheim dagegen beeindruckte mit einer bärenstarken Feldabwehr, die fast jeden Ball zurückbrachte, und das über die gesamte Spielzeit hinweg. Weil die Gäste zunächst auch im Angriff die erfolgreicheren Lösungen fanden, ging der Satz für uns folgerichtig (21:25) verloren.

Im zweiten Satz konnten wir die Eigenfehler reduzieren. Mit neuem Mut, energischen Angriffen und einem dem gegnerischen Druck angepassten Kampfgeist drehten wir das Spiel. Punkt um Punkt arbeiteten wir uns nach vorn, verteidigten den Vorsprung entschlossen und griffen kompromisslos an. Dieser Satz gehörte mit 25:21 uns.

Jetzt waren wir im Spiel. Solide Annahmen, präzise Zuspiele und vor allem druckvolle Aufschläge setzten Rosenheim nun stärker unter Druck. Unsere Spielerinnen zeigten immer größer werdende Spielfreude und ließen den Gegnerinnen trotz deren beachtlich guten Abwehrleistung kaum Raum für ihr anfänglich noch so erfolgreiches Angriffsspiel. Mit einem deutlichen 25:16 holten wir uns Satz drei.

Der vierte Satz wurde zur wahren Nervenschlacht. Rosenheim verteidigte wieder auf höchstem Niveau, jeder Ballwechsel fühlte sich wie ein kleiner Marathon an. Aber wir blieben bis in die Crunchtime hinein cool, fokussiert und mental stark. Dann kamen die unermüdlich ackernden Gäste wieder auf, etwas später uns schon bedrohlich nah und noch etwas später waren sie beim 21:21 wieder dran. Mit Geduld, Cleverness und eisernen Nerven erkämpften wir uns nun Punkt für Punkt und belohnten uns schließlich mit dem hart umkämpften 25:21 und damit dem Satz- und Spielgewinn.

Herzlichen Glückwunsch an unsere Libera Marie Belitz zur goldenen MVP-Medaille, welche sie mit vielen guten Abwehraktionen zu Recht erringen konnte.

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Leidenschaftliches Sachsen-Derby in der Brüderhalle 

Leidenschaftliches Sachsen-Derby in der Brüderhalle

490 Zuschauerinnen und Zuschauer sorgten am Samstagabend in der Brüderhalle für eine mitreißende Atmosphäre, als die L.E. Volleys im traditionsreichen Sachsen-Derby auf die Enervigo Volleys Dresden trafen. Unterstützt wurde das Heimspiel von unserem Spieltagssponsor workflow coworking & offices, die im Leipziger City-Hochhaus moderne Coworking Spaces, private Büros und flexibel buchbare Konferenzräume anbieten – ideal für alle, die einen professionellen Arbeitsplatz in zentralster Leipziger Lage suchen.

Bereits vor dem ersten Aufschlag lag viel Spannung in der Luft. Besonders bemerkenswert: Felix Lesche und Cedrik Moede standen erstmals in dieser Saison in der Startformation der L.E. Volleys. Der Auftakt geriet auf beiden Seiten hektisch, denn die ersten Punkte resultierten aus Eigenfehlern – ein deutliches Zeichen für die Nervosität dieses besonderen Duells. Während die Volleys engagiert spielten, fand Dresden schneller zu Stabilität und beeindruckte mit starker Blockarbeit. Der erste Satz ging entsprechend an die Gäste.

Im zweiten Durchgang bot sich den Fans ein ausgeglicheneres Bild. Leipzig profitierte zunächst von Dresdner Fehlern und erarbeitete sich eine kleine Führung. Die Halle kochte – jeder Punktgewinn wurde lautstark gefeiert. Dresden zeigte sich jedoch insgesamt ruhiger und gefestigter, während die Gastgeber phasenweise etwas verkrampften. Trotz langer Führung der Leipziger gelang es den Gästen erneut, die Schlussphase für sich zu entscheiden.

Der dritte Satz entwickelte sich zum emotionalen Höhepunkt des Abends. Die L.E. Volleys starteten erneut stark, doch die Körpersprache blieb angespannt. Mit einem beeindruckenden Zwischenspurt setzte sich das Team beim 18:13 erstmals deutlich ab und brachte die Brüderhalle zum Beben. Dresden reagierte jedoch mit beeindruckender Präzision, nutzte kleine Unsicherheiten konsequent aus und arbeitete sich Punkt für Punkt zurück. Die Crunchtime wurde dramatisch: Beim 24:23 hatten die Leipziger ihren ersten Satzball der Partie, konnten diesen aber nicht nutzen. Die Gäste drehten den Satz und entschieden damit die Begegnung.

Zusätzliche Unterhaltung bot das Tippspiel über die kostenfreie My SportClubs-App, bei dem alle Zuschauerinnen und Zuschauer kostenlos ihren Tipp zum Spiel abgeben konnten. Als attraktiver Preis winkte eine Magnum-Flasche Wackerbarth-Sekt, die nach der Partie von beiden MVPs signiert wurde – ein besonderes Highlight für die teilnehmenden Fans.

Nach einem intensiven Derbyabend stand für die L.E. Volleys ein 0:3 (17:25, 23:25, 24:26) zu Buche – ein Ergebnis, das den großen kämpferischen Einsatz des Teams jedoch nicht vollständig widerspiegelt. Die starken Phasen der Partie geben Mut für das, was kommt.

Zum Ende des Abends wurden schließlich auch die besten Spieler ausgezeichnet: Jannik Koßmann erhielt die silberne MVP-Medaille für Leipzig, Martin Merkel die goldene Auszeichnung für Dresden.

Allzu lang müssen wir nicht auf das nächste Wiedersehen warten: Am 06. Dezember bestreiten die L.E. Volleys ihr letztes Spiel des Jahres. Gegner in der Brüderhalle wird die Mannschaft der Baden Volleys SSC Karlsruhe II sein. Die Mannschaft freut sich auf ein volles Haus und einen stimmungsvollen Jahresabschluss.

 

Beitrags- und Titelfoto: Paul Schmidt (@pauls.diary)

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